Mietkaution nicht doppelt zahlen

10. Oktober 2008 | von

Wer zu Beginn eines neuen Mietverhältnisses eine Mietkaution zahlen muss, sollte dafür unbedingt vom Vermieter eine Quittung einfordern. Darauf weist der Deutsche Mieterbund in Berlin hin. Grund hierfür ist, dass nicht der Vermieter sondern der Mieter in der Beweispflicht steht, eine bereits gezahlte Kaution nachzuweisen.

Laut Mieterbund tauchen solche Situation gerade nach Wohnungsverkäufen immer wieder auf. Sollte der Vermieter während oder am Ende des Mietverhältnisses erneut eine Kautionszahlung einfordern, so muss der Mieter eine bereits getätigte Zahlung nachweisen.

Hierbei empfiehlt der DMB, dass sich Mieter im Rahmen der ersten Zahlung immer eine Bar-Quittung ausstellen lassen oder bei getätigter Überweisung das Überweisungsformular sowie den Kontoauszug aufheben sollen.

Maximal drei Kaltmieten

Die Höchstgrenze für eine Mietkaution darf maximal drei Monatskaltmieten betragen. Zwar sei die Barkaution die gebräuchlichste Form der Mietsicherheit, jedoch sind Bankbürgschaften oder die Verpfändung von Sparguthaben ebenfalls zulässig.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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Ein Kommentar zu Mietkaution nicht doppelt zahlen

  1. Ich finde es eine Frechheit, dass man für die Kaution keine Zinsen vom Vermieter bekommt.

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