Trotz der Finanzkrise Geld in Immobilien anlegen

13. Oktober 2008 | von

Was wie ein Paradoxon erscheint, ist trotzdem nicht abwegig: ein Invest in Immobilien oder Immobilienfonds kann derzeit äußerst lukrativ sein – einen langen Atem vorausgesetzt.

Aufgrund der derzeitigen prekären Lage der globalen Finanzlage klingen Kaufempfehlungen für aktiennotierte Immobilienunternehmen wie Hohn. Doch Analysten ,wie zum Beispiel Sal.Oppenheimer, stufen nach und nach große Immobilienwerte, unter anderem die Conwert AG aus Österreich, wegen ihres derzeitigen extrem günstigen Einstiegspreises auf Kaufen ein. Als Kleinanleger, der nicht tagtäglich vor laufenden Aktienkursen sitzt und Balkencharts analysiert, sollte man dies jedoch erstmal mit Vorsicht genießen. Auch diese Platzhirsche sind von den Bankkrediten abhängig um sich zu refinanzieren und diese sind in der jetzigen Situation mehr als schwer zu bekommen, da das Vertrauen schlichtweg fehlt. Sobald sich aber die Lage bereinigt hat, könnten eben zu Unrecht gebeutelte Werte schnell wieder an Fahrt gewinnen – wann das jedoch sein wird steht in den Sternen.

Stabilität bei Immofonds – teure Wohnungskredite

Offene Immobilienfonds sind von der Immobilienkrise derzeit kaum betroffen. Grund hierfür ist, dass diese nicht in die Immobilienunternehmen, sondern direkt in die Objekte investieren. So lohnt sich ein Blick auf die heimischen Fonds zu werfen und eventuell zu investieren. Als weiteres Standbein einer langfristigen Wertanlage gelten Vorsorgewohnungen – auch wenn sie aufgrund der höheren Zinsen häufig weniger Rendite abwerfen. Wer investieren möchte sollte mindestens 40 % Eigenkapital mitbringen. Mittlerweile ist hier aber auch ein weiterer Trend zu erkennen: statt eine Vorsorgewohnung als Bankprodukt zu erwerben, suchen viele Private lieber selbst Wohnung und Mieter.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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