Staat erweitert Riester-Sparen

27. Dezember 2008 | von

Jetzt ist es gewiss: Das Eigenheimrentengesetz, eher bekannt als „Wohn-Riester“, ist verabschiedet und gilt rückwirkend zum 1. Januar 2008. Damit gibt es ab sofort dieselben Zulagen und steuerlichen Vorteile wie für die Riester-Rente. Fördermittel können somit für den Kauf, Bau oder die Entschuldung von Immobilien genutzt werden. Der bereits bestehende Riester-Markt erweitert sich nun um Baufinanzierung, Bausparverträge und um Riester-Renten mit der Option auf einen späteren Baukredit sowie um die Möglichkeit, Immobilien mit angespartem Vorsorgekapital zu entschulden.

Üppige Zulagen von Vater Staat

Genau wie beim Zulagenmodell bei der Riester-Rente beträgt die staatliche Förderung beim Wohn-Riester jährlich 154 Euro für Erwachsene und 185 Euro für jedes Kind. Ist das Kind nach dem 1. Januar 2008 geboren, so sind es sogar 300 Euro pro Jahr. Wer in den Genuss der kompletten Förderung kommen möchte, muss vier Prozent des sozialversicherungspflichtigen Vorjahreseinkommens in einen Vertrag einzahlen, maximal jedoch 2.100 Euro. So kann zum Beispiel eine vierköpfige Familie auf dem Weg zu ihrem eigenen kleinen Traum- oder Fertighaus über einen Zeitraum von 20 Jahren bis zu 15.860 Euro an Zulagen zusätzlich erhalten. Wer 25 Jahre oder jünger ist und „riestert“, der bekommt außerdem noch einen Bonus von 200 Euro.

Beachten sollte man aber grundsätzlich, dass die Wohn-Riester-Förderung immer nur einen Bruchteil einer Immobilienfinanzierung abdecken kann – genauso wie die Riester-Rente als ein zusätzlicher Teil der Altersvorsorge zählen kann.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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