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    Immobilien-Riese Level One pleite – 20.000 Wohnungen betroffen

    29. Januar 2009 in News. Einen Kommentar verfassen.

    Level One pleite: 20.000 Wohnungen betroffen

    Erstes Opfer der Finanzkrise im Immobiliensektor: Level One ist pleite.

    Mit dem erst vor drei Jahren gegründeten Immobilienkonzern Level One hat die Finanzkrise ihr erstes prominentes Opfer im Immobilienbereich gefunden. Das Unternehmen, das vor allem in Ostdeutschland und Berlin über 20.000 Wohnungen besitzt, hat durch das Platzen der Spekulationsblase am Immobilienmarkt Schulden von rund 1,5 Milliarden Euro. In den letzten Wochen häuften sich die Insolvenzverfahren gegen die etwa 50 Objektgesellschaften des Konzerns.

    Level One kaufte in den vergangenen Jahren vor allen Dingen Plattenbauten in Ostdeutschland und setzte dabei auf steigende Preise und Expansion. Als Folge der Immobilien- und Subprimekrise konnte der Konzern allerdings die Investitionen für die Wohnungen nicht mehr zahlen,  zudem scheiterte ein geplanter Börsengang.

    Hoffnung für die Mieter

    Für die Mieter der Wohnungen besteht indes Hoffnung, glimpflich aus der Firmenpleite herauszukommen. Nach Angaben des Insolvenzverwalters Rolf Rattunde ist die Versorgung der Wohnungen mit Energie und Wasser gesichert, zudem wird die in den letzten Wochen zum Teil brachliegende Immobilienverwaltung wieder in Gang gebracht sowie nötige Sanierungen und Reparaturen angeschoben. Auch die eingezahlten Mietkautionen sind vorwiegend nicht von der Pleite betroffen, da sie auf gesonderte Konten eingezahlt wurden und somit nicht von Gläubigern angetastet werden können.

    Prominente Gläubigerbanken

    Zu diesen Gläubigern gehören prominente Namen wie Credit Suisse, J.P. Morgan, Bear Stearns und die Royal Bank of Scotland. Die gesamte Höhe des Schadens für die Gläubiger ist derzeit noch nicht abzuschätzen. Erst nach der Verwertung der Immobilien können erste Einschätzungen vorgenommen werden.

    Wie es langfristig mit den Objekten weitergeht und wer die vakanten Immobilien übernimmt, ist derzeit ebenfalls völlig unklar. Aufgrund der aktuellen Markt-Bedingungen haben sich noch keine Interessenten mit akzeptablen Angeboten gefunden. Rattunde erwartet, dass die Insolvenzverwaltung so noch etliche Jahre dauern wird.




    Artikel geschrieben von immobilo_mb am 29. Januar 2009 .
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    2 Responses to “Immobilien-Riese Level One pleite – 20.000 Wohnungen betroffen”

    1. immoblase sagt:

      was soll man dazu sagen? zuerst bereichern sich alle an der immoblase, dann gehen sie pleite.
      wann werden die menschen verstehen, dass ewiges wachstum nicht möglich ist?
      vielleicht jetzt endlich?

    2. rattunde sagt:

      [...] the insolvency administrator Rattunde with the acceptance of the Royal Bank of Scotland as the …Immobilien-Riese Level One pleite 20.000 Wohnungen …Immobilien Nachrichten: news.immobilo.de ist das News-Portal der Immobilien Suchmaschine immobilo.de [...]

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