geschrieben am 27. Januar 2009
Gute Nachricht für alle Mieter: ändert sich der Eigentümer des Mietobjekts, so darf dieser nicht sofort die Miete erhöhen. Dies ist laut Deutschem Mieterbund in Berlin erst erlaubt, wenn die Miete ein komplettes Jahr konstant bleibt. Desweiteren ist die Mieterhöhung nur bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete erlaubt, so der DMB. Darüber hinaus muss der Vermieter dem Mieter eine Erhöhung schriftlich begründen, dieser hat danach zwei Monate Zeit, die neue Miete mit der ortsüblichen Vergleichsmiete abzugleichen und zu überprüfen.
Erst ab dem dritten Monat nach Bekanntgabe ist die erste Rate der erhöhten Miete fällig – soweit der Mieter dieser zugestimmt hat. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 26. Januar 2009 mit einem Kommentar

Abzocke bei Nachbarschafts-Communities?
„Für Sie wurde eine persönliche Nachricht hinterlegt“: Erst kommt die nette Mail vom Nachbarn, wenig später dann die Rechnung. Denn wer die Nachricht abruft, gerät schnell in die Abo-Falle. Betroffene sollten unter keinen Umständen den geforderten Betrag überweisen, denn das Berliner Amtsgericht urteilte inzwischen, dass keine Zahlungspflicht besteht.
Mit einem „Sie haben Post von einem Nachbarn“ geht es los. Per Telefon oder Mail kommt der Hinweis auf die angeblich so wichtige Nachricht vom unbekannten Anwohner, die man nur über nachbarschaft24.net oder nachbarschaftspost.com und einem mitgelieferten Code abrufen kann. Wer nun erfahren will, von wem die Nachricht ist und um was es geht, muss neben dem Code auch noch seine Festnetznummer, Name und Vorname angeben sowie die AGB bestätigen – und tappt in die Abo-Falle. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 26. Januar 2009 mit einem Kommentar
Rückwirkend zum 1. Januar 2008 hat die Bundesregierung das Eigenheimrentengesetz Ende vergangenen Jahres verabschiedet. Seitdem häufen sich die Anfragen bei Bausparkassen und Verbraucherzentralen, wie sinnig „Wohn-Riester“ eigentlich ist und ab wann man am besten einsteigt. Doch genau da warnen Verbraucherschützer vor unnötiger Eile. Jeder der ein Haus bauen möchte, solle derzeit auf bessere Angebote warten. In den kommenden Monaten dürften nach Einschätzungen der Verbraucherschutzzentralen weitaus bessere Angebote auf den Markt kommen.
Den Trend hin zu Wohnriester haben die großen deutschen Bausparkassen erkannt, halten sich aber vornehm zurück mit ihren Angeboten. So bietet die Schwäbisch Hall [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 25. Januar 2009
Diese Woche gab es neben der inzwischen gewohnten Krisenberichterstattung noch weitere spannende Themen wie die neuesten BGH-Urteile, umstrittene Hausverlosungen und den neuesten Trend zum “Wohnen im Dschungel“. Und ausserdem war da noch…:
Offene Immobilienfonds weiter geschlossen. Die meisten der vor drei Monaten geschlossenen “offenen Immobilienfonds” bleiben auch nach Ende der Schließungsfrist (Rücknahmestopp von Fondsanteilen) weiter eingefroren. Lediglich der Degi International wird ab Ende Januar wieder Fondsanteile zurücknehmen. Wann auch die anderen Anbieter ihre Fonds wieder öffnen, ist noch unklar. [Financial Times Deutschland]
Beim “Degi international” habe sich die Finanzlage nach der Gewinnung neuer Anlagegelder und durch Umschichtung langfristiger Mittel so stabilisiert, daß die Öffnung des Fonds gewagt werden kann. [Handelsblatt]
Die Krise der Hypo Real Estate wird zur unendlichen Geschichte. Nachdem der Immobilienfinanzierer erneut Gelder vom Staat benötigt, will der Bund nun offenbar die Mehrheit beim angeschlagenen Unternehmen übernehmen. Die Aktienmehrheit ist allerdings teuer erkauft: Den bisher investierten 92 Milliarden Euro steht im Moment ein Börsenwert von 330 Millionen gegenüber. [Welt, Stern]
Das eigene Heim. Die eigenen vier Wände sind trotz der immer mobiler werdenden Gesellschaft für Viele immer noch eines der wichtigsten Lebensziele, denn es gibt etliche gute Gründe für den Immobilienbesitz. [Frankfurter Allgemeine Zeitung]
Duisburger Büromarkt bleibt stabil. Im Gegensatz zu anderen Städten blieb der Büromarkt in der familienfreundlichsten Stadt Deutschlands im letzten Jahr stabil. Die Vermietungsleistung blieb konstant,
der Flächenumsatz brach allerdings um 1/5 ein. Aber auch Duisburg kann sich der aktuellen Krise nicht entziehen: Für 2009 wird auch hier mit einem Rückgang der Vermietungsleistung gerechnet. [Haufe.de]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 24. Januar 2009 mit einem Kommentar
Es ist eigentlich das Normalste der Welt: Die Familie hilft den lieben Verwandten beim Hausbau. Doch die Unterstützung ist mit Vorsicht zu betrachten. Laut einem Urteil des Düsseldorfer Sozialgerichts greift bei einem Unfall des verunglückten Familienangehörigen kein Versicherungsschutz der gesetzlichen Unfallversicherung. (AZ.: S 6 U 119/06)
Im konkreten Fall mussten die Richter über folgenden Sachverhalten entscheiden: ein Vater half seiner Tochter und ihrem Mann beim Hausbau. Dabei stürzte er von einer Leiter und zog sich einen Knochenbruch zu. Daraufhin hatte die Frau des Vaters auf Versicherungsschutz geklagt. Die Tochter lehnte diesen Schutz ab mit der Begründung, dass der Vater weder als Beschäftigter noch als einer in ähnlicher Funktion tätig gewordener Hilfsarbeiter mitgearbeitet hatte. Die Tätigkeit war laut Tochter eine rein freundschaftliche Gefälligkeitsleistung. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 23. Januar 2009 mit 15 Kommentaren

Hausverlosung: Konzept der Zukunft oder illegal?
Wenn die Zeiten schlecht sind und die Gürtel enger geschnallt werden müssen, haben die Menschen die kreativsten Ideen, um an Geld zu kommen. Wer zum Beispiel während der aktuellen Finanz- Wirtschafts- und Immobilienkrise versucht, sein Haus zu verkaufen, bekommt wohl nur in den seltensten Fällen den Preis, den er sich vorgestellt hat, schließlich sitzt derzeit weder bei Banken noch bei Käufern das Geld besonders locker. Warum also nicht aus dem Verkauf eine Lotterie machen? Für einen bestimmten Betrag kann jeder ein Los kaufen und hat immerhin eine, im Vergleich zum normalen Lottospiel, überschaubare Chance auf Glückseligkeit.
Genau das dachte sich auch Volker Stiny, der für sein Häuschen in Baldham bei München keinen Käufer fand. Sicher war der Preis mit knapp 500.000 Euro nicht gerade ein Schnäppchen, aber nach Ansicht des Besitzers trotzdem gerechtfertigt.
Rieseninteresse an zweifelhafter Methode
Nach einem Jahr gab er die Suche nach einem Käufer auf und veranstaltet derzeit ein Quiz, um einen glücklichen Gewinner zu finden. Nur Verlosen darf er es nicht – in Deutschland hat der Staat das Glücksspielmonopol. Mit einer durchaus fragwürdigen Methode schafft sich Stiny eine Hintertür:
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 23. Januar 2009

Deutsche heizen sparsamer
Die Deutschen Haushalte haben laut einer aktuellen Studie des Deutschen Mieterbunds (DMB) und der Beratungsgesellschaft co2online im Jahr 2007 durchschnittlich sieben Prozent weniger Energie verheizt als noch im Jahr zuvor. Dies geht aus dem „Bundesweiten Heizspiegel 2007“ der beiden Unternehmen hervor.
Laut der Studie fallen gleich mehrere Gründe für die Sparsamkeit an. Der Direktor des DMB, Lukas Siebenkotten, erklärt, dass die Deutschen ein grundsätzlich sparsameres Heizverhalten an den Tag gelegt hätten. Außerdem sind die im Jahr 2007 warmen Temperaturen und relativ stabile Öl- und Gaspreis Auslöser der Einsparung. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 22. Januar 2009

Die Hamburger Sophienterrassen. Mehr Info: http://www.frankonia-eurobau.de/
Die Bauarbeiten an den noblen „Sophienterrassen“ an Hamburgs Außenalster können nach einem zweieinhalb Jahre andauernden Streit nun doch beginnen. Verschiedene Details des Projektes sorgten für Diskussionen und Proteste unter Anwohnern und Umweltschützern. So muss jetzt auf den Baumbestand geachtet werden und das unter Denkmalschutz stehende Kommandanturgebäude in die Planungen aufgenommen werden.
Lagerfeld gestaltet
In dem neuen Luxus-Viertel sollen auf der 44.000 m² großen Fläche des Parkgrundstücks am Harvestehuder Weg rund 150 neue Wohnungen in Stadthäusern und Villen entstehen, davon 57 in der ehemaligen Standortkommandantur Hamburg. Als besonderes Highlight wird der Modedesigner Karl Lagerfeld, Sohn eines Hamburger Dosenmilch-Produzenten (Glücks-Klee), Lounge und Rezeption und Wellness-Bereiche des Gebäudes sowie die Inneneinrichtung von weiteren zwei der fünf Villen gestalten.
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. Januar 2009
Laut einem aktuellen Urteil des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe müssen Vermieter künftig den Beweis für den Versand der Nebenkostenabrechnung erbringen. Kann dieser nicht innerhalb der gesetzlich vorgeschriebenen Zwölf-Monats-Frist erbracht werden, müssen Mieter keinen Cent zahlen.
Die Richter haben entschieden, dass das rechtzeitige Abschicken der Betriebskostenabrechnung nicht mehr ausreicht. Demnach werden Vermieter wohl in Zukunft entweder persönlich bei ihren Mietern vorbeikommen, oder per Einwurf- bzw. Einschreiben mit Rückschein das Schreiben zustellen, um komplett auf der sicheren Seite zu sein. Lukas Siebenkotten vom Deutschen Mieterbund begrüßt das Urteil: „Das Urteil des BGH ist richtig. Die bisherige Rechtsprechung wird bestätigt, das haben wir so erwartet“, so der Direktor des DMB. [mehr » ]
Von rdhead
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