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    Erneuerbare Energien werden immer beliebter

    geschrieben am 21. Januar 2009 mit einem Kommentar

    Dies geht aus einer aktuellen Umfrage der Deutschen Energie-Agentur (dena) hervor. Demnach vertrauen immer mehr Hauseigentümer bei der Sanierung ihrer Gebäude auf erneuerbare Energien. So ist Holz als Brennstoff gefragter denn je: laut dena haben sich 46 Prozent der Hausbesitzer, die in den letzten fünf Jahren ihre Immobilie renoviert haben, für eine neue Holzheizung entschieden oder die alte erneuert. Zuvor lagen die Werte noch bei etwa 30 Prozent.

    Besonders erfreulich ist der Trend hin zur Solarenergie: bereits auf dem zweiten Platz nach Holz liegt die Sonnenenergie – rund 20 Prozent sprachen sich demnach für eine Photovoltaikanlage auf ihrem Haus aus. Ein Sprecher der dena erklärte, dass erneuerbare Energien eine immer größer werdende Bedeutung bei der Wärmegewinnung erfahren. [mehr » ]



    Mehrkosten durch unterschiedliche Berechnung der Wohnfläche

    geschrieben am 20. Januar 2009 mit einem Kommentar
    Bei der Wohnflächenberechnung sind große Unterschiede mögliche

    Bei der Wohnflächenberechnung sind große Unterschiede mögliche

    Fehlerhafte Wohnflächenberechnungen sind ein immer wiederkehrendes Ärgernis für Mieter und Käufer, denn eine falsche Vermessung der Wohnung kann zu erheblichen Mehrkosten bei Miete und Kaufpreis führen. Wenig Abhilfe schafft dabei der Gesetzgeber: Mit der Wohnflächenverordnung und der DIN 277 existieren zwei Arten der Flächenberechnung, die durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen führen können.

    An dem Problem hat sich auch nach der Novellierung der Wohnflächenverordnung (WoFlV) im Jahre 2004 nichts geändert, die durch moderne Techniken beim Hausbau notwendig wurde. Die WoFlV dient allein der Wohnflächenberechnung von Wohnungen auf Basis einer Bauzeichnung oder der Vermessung im fertiggestellten Wohnraum. Letztere sollte dabei favorisiert werden, schließlich weicht die fertige Wohnung nicht selten vom ursprünglichen Architektenplan ab. Dabei sollte der Mieter mit vor Ort sein und die Messung von einem Fachmann durchführen lassen, um eventuell auftretende Probleme gleich auf der Stelle lösen zu können. In der Wohnflächenverordnung wird zudem die Grundflächen von Wintergärten, Loggien oder Balkonen zumeist zu ¼ bis maximal zur Hälfte in die Wohnfläche einberechnet. [mehr » ]



    Die Miete richtig mindern

    geschrieben am 20. Januar 2009 mit einem Kommentar

    Diesem Thema hat sich die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift Finanztest von Stiftung Warentest angenommen und zeigt auf, wie man als Mieter einer Wohnung mit ein paar einfachen Hilfsmitteln Mängel in der eigenen Wohnung als Mietminderung vor dem Vermieter rechtfertigen kann.

    Als Mieter müssen Mängel in der Wohnung nicht per „Antrag“ dem Vermieter angezeigt werden. So ist die kalte Heizung oder der Schimmelbefall schon von Gesetzes wegen ein Grund für eine Mietminderung. Selbst Baulärm in der Nachbarschaft kann zu einer Mietkürzung führen. [mehr » ]



    Das Volks-Dschungelcamp - demnächst beim Discounter?

    geschrieben am 19. Januar 2009 mit 2 Kommentaren
    Dschungelcamp für jeden?

    Dschungelcamp für jeden?

    Das Leben im Dschungel scheint wieder ziemlich beliebt zu sein. Nachdem der Mensch im Laufe der Jahrtausende das Wohnen in den eigenen vier Wänden (möglichst aus Beton) dem Leben zwischen Bäumen und Sträuchern vorgezogen hat, tauschen im Moment eine ganze Reihe von Prominenten (Kategorie D bis F, auf der Suche nach der zweiten Karriere, falls eine Erste überhaupt vorhanden war) ihre Villen mit dem „wilden“ australischen Dschungel. Nicht einmal gefährliche Tiere wie Spinnen und Schlangen sowie freilaufende Österreicherinnen können sie davon abhalten – das Abenteuer ruft.

    Wir haben die Vor- und Nachteile des Dschungellebens gegenüber einer normalen Immobilie untersucht und wer weiß, vielleicht finden sie bei Immobilo ja auch bald den Immobilientyp „Dschungelhütte“…?

    Ausstattung und Lage: Eine Wohnfläche lässt sich oft nur schwer abschätzen, auch ist fast jede Wohnung eine Erdgeschosswohnung – es sei denn, es handelt sich um ein Baumhaus. Dieses bietet dann aber immerhin eine Premium-Aussicht und Penthouse-Feeling. Der Zugang ist allerdings nur selten durch einen Aufzug gewährleistet, dafür gibt zumeist es einen großen Vorgarten mit einer recht großzügig geschnittene Terrasse, die im Prinzip immer irgendwie nach Süden ausgerichtet ist.

    Eine Einbauküche ist nur sehr vereinzelt vorhanden oder gar nicht vorgesehen, auch die sanitären Anlagen sind oft gewöhnungsbedürftig. Auch das Außen-WC kann man sich nur mit „back-to-the-roots“ schönreden, dafür gibt es eine leistungsstarke Lüftung gegen unschöne Gerüche vom Typ „Monsun“. Vorteil: nirgendwo sind alte und gesundheitsgefährdende Bleirohre verlegt.

    Äußerst bescheiden ist die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr. S- und U-Bahn verkehren noch nicht regelmäßig durch den Dschungel, allerdings muss man wahrscheinlich auch nicht  zur Arbeitsstelle fahren.

    Vorteil: Vor- und Nachteile halten sich die Waage: UNENTSCHIEDEN 1:1

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    Trotz Krise: Private Wohnimmobilien in Berlin ziehen an

    geschrieben am 19. Januar 2009 mit einem Kommentar

    Die „Immobilien-Finanz-Wirtschaft-Alleskrise“ schickt Deutschland in die Rezession!? Nicht ganz, so argumentiert zu mindestens der Berliner Immobilienmakler Steffen Schnoor. Er sieht in der aktuellen Finanzkrise keine Immobilienkrise – vor allem nicht für Wohnimmobilien im Südwesten der Hauptstadt. Laut Schnoor sind insbesondere Immobilien in guter Wohnlage weiterhin sehr gefragt. Nach Meinung des Zweiten Vorsitzenden des Bewertungsausschusses des Rings Deutscher Makler (RDM) haben Verkäufer oder Hausbesitzer keiner negativen Auswirkungen aufgrund der Finanzkrise zu befürchten.

    Der aktuelle Marktbericht von Schnoor Immobilien sieht in dem Berliner Vorort Dahlem / Grunewald eine Preissteigerung bei Immobilien von bis zu fünf Prozent gegenüber 2007. So kostet ein Haus mit 200 qm² Wohnfläche, ortsüblichen Grundstück und Garage durchschnittlich 700.000 Euro. In Kleinmachnow verteuerten sich die Preise gar um zehn Prozent. Demnach kostete dort 2008 ein Wohnhaus mit 150 qm² Fläche circa 320.000 Euro. Dieser Preissteigerung schließt sich auch Lichterfelde-West an: auch hier kosteten die Wohnimmobilien ein Zehntel mehr als noch 2007. Weitere Einzelheiten zum aktuellen Marktbericht von Schnoor Immobilien finden Sie auf www.haufe.de.



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 03/2009

    geschrieben am 18. Januar 2009
    Der Gasstreit hält Europa in Atem

    Der Gasstreit hält Europa in Atem

    Das Jahr 2009 hält einige Neuerungen für Mieter bereit, die Hypo Real Estate sorgt täglich für neue Schlagzeilen und Harald Blumenauer meldet sich wieder mit seinem Projekt iMakler zu Wort. Beherrscht werden die Nachrichten dennoch hauptsächlich von der Finanzkrise. Hier eine kleine Auswahl:

    Finanzkrise bedroht Prestigeobjekte. Die Auswirkungen der aktuellen Wirtschaftskrise machen selbst vor Dubai nicht halt. Dort legte die Firma Nakheel nun die Pläne für ihren über 1.000 Meter hohen Büroturm auf Eis, weil man erst mal Angebot und Nachfrage überprüfen will. Auch in Russland sprudeln die Millionen nicht mehr wie früher, was dazu führte, daß der Gazprom-Tower in St. Petersburg wohl - wenn überhaupt - erst später gebaut wird. [FAZ]

    Schuldnerberatung wird wichtiger. Angesichts der aktuellen Situation wird die Schuldnerberatung in der Wohnungswirtschaft an Bedeutung gewinnen. Sie kann helfen, Mietausfälle und Schäden durch Mietnomaden zu verringern bzw verhindern. [FAZ]

    Mehr Notverkäufe bei Immobilien? Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab. In diesem Jahr wird mit einer drastischen Zunahme der Immobilien-Notverkäufe ab dem zweiten Halbjahr gerechnet. Hartmut Fründ, Geschäftsführer von  Ernst & Young Real Estate: “Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche”. [Welt]

    Ende im Gasstreit? Der Konflikt zwischen Moskau und Kiev um den Gaspreis hielt Europa in der letzten Woche in Atem. Auf drängen der EU scheinen beide Seiten nun eine Lösung gefunden zu haben. Ob die Einigung bestand hat und ab Montag wirklich wieder Gas durch die Leitungen strömt, bleibt abzuwarten. [Financial Times Deutschland] EU-Kommissar Verheugen fordert unterdessen Konsequenzen aus der Hängepartie. “Beide Länder hätten sich nicht als zuverlässiger Partner erwiesen”. [Reuters]



    Verträge über Wasserversorgung dürfen nicht abgewälzt werden

    geschrieben am 17. Januar 2009

    Laut der D.A.S. Rechtschutzversicherung dürfen Versorgungsunternehmen bestehende Wasserversorgungsverträge mit Mietern bei deren Insolvenz nicht auf den Vermieter abwälzen. Dies hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. (Az. VIII ZR 293/07)

    Die Versicherung weist darauf hin, dass die Unternehmen es sich nicht aussuchen könnten, von wem sie die fälligen Gebühren bezahlt bekommen. Im konkret behandelten Fall hatte der Mieter direkte Verträge mit dem Versorger abgeschlossen und jahrelang die fälligen Kosten für Wasser und Entwässerung mit dem Unternehmen verrechnet. Als die Person jedoch zahlungsunfähig wurde, wandte sich der Versorger mit seinen offenen Forderungen an den Vermieter der Wohnung. Als Begründung brachte das Unternehmen an, dass mit der Wasserabnahme im normalen Fall ein Vertrag zwischen Eigentümer und Versorger zustande gekommen ist.

    Dies sahen die Richter nicht so und entschieden zu Gunsten des Vermieters: Da bereits ein Vertragsverhältnis mit dem Mieter entstanden war, müsse der Vermieter nicht aufkommen. Hierfür bräuchte es nicht einmal eine schriftliche Vereinbarung, so die Richter. Der jahrelange Wasserverbrauch und die direkte Bezahlung an den Versorger würden ausreichen. Daher legte das Gericht fest, dass es pro Grundstück nur einen Wasserversorgungsvertrag geben könne und das Unternehmen somit keinerlei Ansprüche an den Eigentümer habe.



    Das Hamburger Alsterhaus hat seinen Besitzer gewechselt

    geschrieben am 16. Januar 2009

    Das traditionsreiche Hamburger Alsterhaus hat seinen Besitzer gewechselt. Für rund 94 Millionen Euro erwarb ein Fonds der IVG Institutional Funds die Immobilie. Rui Tereso vom verkaufenden britischen Investmenthaus AEW Europe deutet die Summe als Beleg dafür, daß „qualitativ hochwertige Immobilien trotz des wirtschaftlichen Umbruchs“ und der derzeitigen Finanz- und Wirtschaftskrise bei Investoren immer noch hoch im Kurs stehen.

    Das am Junfernstieg gelegene Kaufhaus besitzt eine lange Tradition. Unter dem Namen „Kaufhaus Herman Tietz“ wurde bereits es im Jahre 1912 eröffnet. Zurzeit ist die Karstadt Warenhaus AG als Teil des Arcandor-Konzerns Hauptmieter der Immobilie. Nach einer umfassenden Renovierung in den Jahren 2003 bis 2005 bietet es 24.000 m² Verkaufsfläche auf fünf Etagen und wird von circa 40.000 Kunden täglich besucht. Es ist spezialisiert auf hochwertige Artikel wie Parfüm, Kleidung und Feinkost.



    Vereinbarte Renovierung ist gerichtlich wirksam

    geschrieben am 16. Januar 2009

    Neue Wohnung gefunden, die alte Bleibe gekündigt und nun der Tag der Schlüsselübergabe: hoffentlich geht alles gut. Wer mit seinem Vermieter am Tag der Wohnungsübergabe beiderseitig vereinbarte Klauseln und Regeln nicht beachtet, kann von der anderen Vertragspartei haftbar gemacht werden.

    Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass eine vereinbarte Klausel zwischen Mieter und Vermieter zur Endrenovierung der Wohnung wirksam sein kann, wenn nichts anderes ausgemacht wird. (Az.: VIII ZR 71/08)

    Im konkreten Fall mussten die Richter entscheiden, ob eine von Mieter und Vermieter gemeinsam getroffene Vereinbarung gültig ist, dass der Mieter die Wohnung endrenovieren muss, da er diese vom Vormieter ebenso renoviert übernommen hatte. Laut Deutschem Mieterbund in Berlin entschieden die Richter, dass die Vereinbarung rechtskräftig sei, da es sich um eine individuell ausgehandelte Abmachung handelte. Grundsätzlich ist jedoch zu beachten, dass pauschale Endrenovierungsklauseln im Wohnungsübernahmeprotokoll oder Mietvertrag ungültig sind, so der Mieterbund. Dies ist der Fall, wenn sich die Formulierung darauf bezieht, dass Mieter beim Auszug immer und unabhängig von der Wohndauer zur Endrenovierung der alten Wohnung verpflichtet werden.



    Die Top 10 der Verschwendung von Steuergeldern für Immobilienprojekte in 2008

    geschrieben am 15. Januar 2009
    Das Schwarzbuch listet Steuergeldverschwendungen auf

    Das Schwarzbuch listet verschwendete Steuergelder auf

    Jahr für Jahr geben Bund, Länder und Gemeinden Steuergelder in Milliardenhöhe für Investitionen aus. Dabei ist nicht jede Anlage ein Glücksgriff. Der Bund der Steuerzahler listet alljährlich in seinem „Schwarzbuch“ die schlimmste Fälle von Verschwendung öffentlicher Gelder auf. Wir haben eine Übersicht mit den teuersten Fehlgriffen bei Immobilieninvestitionen erstellt.

    Platz 10: Verwaltungsumzug in Chemnitz. Verschwendung: Rund 3 Mio. €
    Die Stadtverwaltung Chemnitz wollte in die City ziehen, um Handel und Innenstadt zu stärken. Doch anstatt kostengünstig zwei leer stehende Bürogebäude zu nutzen, ließ die Stadtverwaltung Chemnitz einen Neubau errichten. Pro Jahr entstehen nun Mehrkosten von 142.000 Euro, insgesamt werden knapp 3 Millionen Euro fällig.

    Platz 9: Darmstadtium: 3,1 Mio. € + x
    Das insgesamt mit knapp 80 Millionen Euro Baukosten eh schon recht teure Kongress- und Wissenschaftszentrum ist für die Stadt ein Zuschussgeschäft. Für den überdimensionierten Bau werden Jahr für Jahr rund 3,1 Millionen Euro für den Betrieb benötigt.

    Platz 8: Bewegungsbad Bad Schussenried: 3,1 Mio. €
    Das 1996 fertiggestellte und 3,36 Millionen Euro teure Bewegungsbad wurde nie offiziell eröffnet, weil der Hauptmieter, eine Rheumaklinik, schließen musste. Nachdem jahrelang kein Nachmieter gefunden werden konnte, wurde der Bau nun für 226.000 Euro versteigert.

    Platz 7: Rathausneubau Freudenberg: 4,4 Mio. €
    Die Kosten des Neubaus stiegen von 4,6 auf knapp 9 Millionen, da diverse Kosten nicht eingerechnet wurden. Zwar zahlt ein privater Investor die Baukosten, die Stadt muss diese aber monatlich in Form von 27.000 Euro Miete zurückzahlen.

    Platz 6: Maritimes Sicherheitszentrum im Cux-Hafen-Haus: 4,6 Mio. €
    Das Maritime Sicherheitszentrum Cuxhaven sollte in das sogenannten „Cux-Hafen-Haus“ einziehen. Nach dem Erwerb und jahrelanger Sanierung wurde jedoch festgestellt, dass die Immobilie aus „wirtschaftlichen und funktionalen Gründen“ nicht geeignet sei.

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