Altersgerechte Wohnung ist Markt der Zukunft

11. Februar 2009 | von

Mit dem demografischen Wandel ändern sich auch die Anforderungen an das Wohnen. Auf dem heutigen Essener Hauseigentümerkongress dreht sich deshalb alles um das altersgerechte Gestalten von Wohnraum.

Der im Rahmen der Messe „Haus und Garten“ stattfindende Kongress verdeutlicht mit seinem Thema „Mieterträge in Zukunft absichern – Wohnungsmarkt im demographischen Wandel“ die Wichtigkeit eines seniorengerechten Wohnungsmarktes. Bei anhaltendem Geburtenrückgang und zunehmender Lebenserwartung wird nach derzeitigen Prognosen der Anteil von Menschen mit einem Alter jenseits der 80 bis zum Jahr 2025 um 70% zunehmen. Bisher entsprechen allerdings erst 0,64% des aktuellen Wohnungsbestandes senioren- bzw. behindertengerechten Standards.

Senioren wünschen „Service-Wohnen“

Dementsprechend ändern sich auch die Anforderungen an die Wohnungsausstattung. Die bisherige Wohnbau-Prämisse des familiengerechten Wohnens würde einer Ausrichtung auf alters- und alternsgerechten Immobilien weichen. Während sich Vorruheständler vor allem nach Komfort, wohnbegleitende Dienstleistungen und einer Befreiung von Hausordnungspflichten wie dem Saubermachen des Treppenhauses sehnen, wünschen sich Senioren vor allem das sogenannte „Service-Wohnen“, welches Barrierefreiheit, Notrufsysteme, Dienstleistungen und Gemeinschaftsaktivitäten bietet  – und damit nicht unbedingt Altenheime meinen.

Ein altersgerechter Ausbau der Wohnung würde dabei nach Veranstalterangaben um die 22.000 Euro kosten und könne durch staatliche Förderprogramme der „Kreditanstalt für Wiederaufbau” (KfW) und der “Wohnbauförderungsanstalt des Landes“ (Wfa) teilfinanziert werden.




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