Bund verkauft Bahnhöfe in Nordrhein-Westfalen

14. Februar 2009 | von

In den nächsten Wochen wird sich der Bund von zwei Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen trennen. Betroffen sind die beiden Bahnhöfe in Uerdingen und Linn.

Die beiden rund 500 m² großen Immobilien werden demnächst von der Behörde Bundeseisenbahnvermögen auf dem Immobilienmarkt angeboten. Die Behörde veräußert das nach der Privatisierung der Bundesbahn zur Deutschen Bahn übriggebliebene Eisenbahnvermögen, das beim Bund blieb.

Verkauf wegen fehlender Parkplätze

Der Verkauf des Uerdinger Bahnhofes könnte sich schwierig gestalten. Ein Sprecher der Behörde bestätigte der Rheinischen Post, dass es sich hauptsächlich um baurechtliche Probleme handle, da dass Gebäude außen wie innen unter Denkmalschutz steht. Auch das Potenzial des Gebäudes hält sich in Grenzen, da weder Park- noch Stellflächen zu dem Objekt gehören. Der Käufer erwirbt daher ein Grundstück identisch zu der bebauten Fläche – für Gewerbetreibende alles andere als ein förderliches Verkaufsargument. Es besteheaber die Möglichkeit, ein angrenzendes Bahngrundstück für einen fünfstelligen Betrag mit zu erwerben um dort zum Beispiel einen Parkplatz anzulegen – anscheinend haben sich schon einige Interessenten gemeldet.

Das Gleiche gelte für den Bahnhof in Linn. Dieses Objekt sei jedoch in einem sehr schlechten Zustand. Wer sich hier auf Schnäppchen einstellt sei indes gewarnt: die Behörde ist durch den Bund angehalten, die Objekte an den jeweils Höchstbietenden zu verkaufen. Im vergangenen Jahr gingen für den Bahnhof Linn mehr als 150 Verkaufsanfragen ein.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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