Conwert Immobilien drückt auf die Sparbremse

24. Februar 2009 | von

Die Finanzkrise greift um sich und das nächste Unternehmen „optimiert“. Auf gut Deutsch bedeutet das: die börsennotierte Conwert Immobilien Invest wird im Rahmen eines selbst verordneten Sparprogramms 10 Prozent der Belegschaft streichen.

Das Wiener Unternehmen will mit einem umfassenden Programm zur Kostenoptimierung und Effizienzsteigerung etwa 10 bis 15 Prozent der allgemeinen Verwaltungskosten senken. Aufgrund der weltweiten Finanzkrise disponiert das Unternehmen um und will für das laufende Geschäftsjahr den Anteil der Gesamtkosten am Umsatz um zwei bis drei Prozent senken.

Rund 50 Jobs der knapp 530 Angestellten des österreichischen Immobilienunternehmens – vor allem in Ungarn und Deutschland – sollen gekappt werden. Desweiteren werden bestimmte Geschäftsbereiche zusammengelegt und neu reorganisiert. Bereits im laufenden Jahr sollen laut Aussage des Unternehmens die Maßnahmen greifen. Doch nicht nur der Belegschaft geht es an den Job, auch auf Managementebene soll die Zahl von bisher 16 Führungspersonen auf ein „Minimum reduziert“ werden.

In Deutschland droht Conwert-Mitarbeitern im Bereich der Akquisition das Aus. Conwert-Chef Johann Kowar: „mit diesem Maßnahmen reagieren wir auf die geänderten Rahmenbedingungen auf den Immobilienmärkten, stärken die Innenfinanzierung und profitieren gleichzeitig von Wachstumschancen im Dienstleistungsgeschäft“.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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