geschrieben am 18. Februar 2009
Die Münchner Polizei warnt vor Immobilienbetrügern im Internet. Nach Angaben der Polizei gingen seit vergangener Woche mehrfach Anrufe und Hinweise zu den mutmaßlichen Abzockern ein. Die Methodik ist so einfach wie auch kriminell:
Mit besonders günstigen Mietangeboten versuchen die Betrüger Mietsuchende zu locken. Um dann die angebliche Wohnung besichtigen zu können, sollen Interessenten vorher Kautionen und Mietvorauszahlungen entrichten. Dabei gibt es die angebotenen Mietwohnungen gar nicht – wer also in Vorkasse geht, der sieht sein Geld nicht wieder.
Besonders dreist sind die Betrüger in der Begründung ihrer „günstigen“ Angebote: häufig wird der niedrige Mietpreis damit begründet, dass der vermeintliche Vermieter aus geschäftlichen Gründen unvorhergesehen ins Ausland verzogen sei und nun die Wohnung schnellstens vermieten möchte. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 17. Februar 2009
Dass Karl Lagerfeld die Inneneinrichtigung einiger Objekte in Hamburgs neuem Nobelviertel „Sophienterassen“ gestalten wird, war schon lange bekannt. Gestern eröffnete der Modezar nun einen Showroom mit seinen Designideen für das neue Quartier.
Die Sophienterassen sind eines der ambitioniertesten Projekte in der Hansestadt. Mehrere namhafte Architektenbüros lieferten die Entwürfe für das 340 Millionen Euro teure Projekt und eben jener Karl Lagerfeld, Sohn der Stadt und in dieser Gegend standesgemäß auf einer Privatschule ausgebildet, kümmert sich pressewirksam um einige Inneneinrichtungen. Und obwohl es sich dabei „nur“ um den Eingangs- und Loungebereich des Sophienpalais sowie das Interieur zweier Villen handelt (insgesamt sollen knapp 150 Wohnungen entstehen), war der Medienauflauf bei der Eröffnung des Showroomes der Sophienterassen enorm.
Natürlich ist ein wenig zweifelhaft, ob sich die Jounalisten hier wirklich für Einrichtungsdetails und Wohnaccessoires interessieren oder doch nur wegen Lagerfeld da sind. Die Art, wie die Pressemeute durch die Räume pflügt und hier und da ein Accessoire in die Tiefe reisst, lässt jedenfalls keine große Neugier an Möbeln und Dekorationsdetails erkennen. Immerhin gibt es Einblicke in Lagerfelds Einrichtungspräferenzen: er bevorzuge „Qualität, die Gemütlichkeit im guten Sinne des Wortes, nicht auf die spießige Art. Da ich immer nur an mich denke, werde ich das so machen, wie wenn ich darin leben müsste.“ [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. Februar 2009
Ein Vermieter darf seinem Mieter keine Vereinbarung im Mietvertag aufdrängen, die ihn verpflichtet, eine Haftpflicht- oder Hausratversicherung abzuschließen.
Solche vertraglichen Vereinbarungen sind nicht üblich in einem Mietvertrag, für den Mieter überraschend und somit unwirksam. Desweiteren ist aus dieser Vorschrift zum Abschluss einer Versicherung nicht die Höhe der Zusatzkosten ersichtlich, die sich für den Mieter ergeben würden. Vermieter versuchen durch solch eine Formulierung zu verhindern, dass Sie bei eventuellen Schäden in der Wohnung die Kosten übernehmen müssen.
Grundsätzlich sollte jeder Mieter – unabhängig von einer der erwähnten unwirksamen Klausel im Mietvertrag – eine Haftpflichtversicherung abschließen, um sich bei einem Schadensfall abzusichern und den hohen finanziellen Aufwand abzudecken. Der Abschluss einer Hausratversicherung liegt im Ermessen jedes Einzelnen. Diese deckt nicht den Diebstahl von Eigentum des Vermieters, zum Beispiel in möblierten Wohnungen. Für diese Fälle springt die Haftpflichtversicherung ein.
Vor Abschluß einer privaten Haftpflichtversicherung empfiehlt sich wie immer der genaue Vergleich der verschiedenen Anbieter. Dies geht problemlos im Internet, in einem der diversen Versicherungsvergleichsportale. Und wenn man schon mal dabei ist hier ein Tipp für Private Krankenversicherung Vergleich. Schäden an der Mietsache, wie es so schön heißt, zahlt im Übrigen die Haftpflichtversicherung und nicht die Hausratversicherung.
Von rdhead
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geschrieben am 16. Februar 2009 mit einem Kommentar
Der Pfandbriefmarkt beginnt sich nach Ansicht des Verbands deutscher Pfandbriefbanken (VDP) wieder zu beleben. Zuletzt wurden durch Postbank und LBBW zwei sogenannte „Jumbo-Pfandbriefe“ im Umfang von jeweils mindestens einer Mrd. Euro am Markt platziert. Aus immobilienwirtschaftlicher Sicht sind das gute Nachrichten.
Nach Ansicht des Institut der Deutschen Immobilienwirtschaft e.V. (iddiw) gehören die Pfandbriefe als besonders abgesichterte Form der Anleihe zu den wichtigen Eckpfeilern für die Wiederherstellung der Funktionsfähigkeit des Finanzsystems. In einer Studie des iddiw in Zusammenarbeit mit dem Real Estate Management Institute der European Business School (EBS) in Oestrich-Winkel fordern die Wissenschaftler eine Stärkung dieses erprobten Refinanzierungsinstrumentes und die Wiederbelebung des Verbriefungsmarktes. Zudem müsse der Kreditgeber auch nach der Verbriefung der Kredite in die Verantwortung genommen werden und am Ausfallrisiko teilhaben. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 16. Februar 2009
Nach dem vermeintlichen Krisentreffen zur Zukunft des schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierers Hypo Real Estate vergangene Woche im Kanzleramt, schließt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) eine Verstaatlichung der Bank nicht mehr aus.
In einem Interview mit dem ZDF sieht Merkel den Bund demnach in der Pflicht, bei der Bank mit einer „Kontrollmehrheit“ das Ruder zu übernehmen. Eine Enteignung der Aktionäre sei für die Kanzlerin die „ultima ratio“ – die vermeintlich letzte Lösung. Merkel erfährt scharfen Gegenwind aus eigenen Koalitionskreisen – der bayerische Landeschef Horst Seehofer (CSU) stellt sich gegen die Pläne der Kanzlerin und steht einer Verstaatlichung mit Argwohn entgegen. Seiner Meinung nach sei eine Verstaatlichung nicht nur [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 15. Februar 2009
Neue Wohnungen für Hamburg, Mietrechts-Urteile, die Fortsetzungs-Themen Tempelhof und Hypo Real Estate - dies waren nur einige der Nachrichten dieser Woche, über die wir berichteten. Ausserdem war da noch:
USA: Obama kündigt 50-Milliarden Paket für Hausbesitzer an, Banken stoppen Zwangsvollstreckungen
Keine Atempause für Barack Obama. Nachdem das 790 Milliarden Dollar-schwere US-Konjunkturprogramm Repräsentantenhaus und Senat erfolgreich passiert hat, wird in der kommenden Woche der Plan zur Bewältigung der Hypothekenkrise vorgestellt. Um in Not geratene Hausbesitzer zu unterstützen, werden knapp 50 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt. Unterstützung erhält der Präsident dabei von mehreren Großbanken, die vorläufig alle Zwangsvollstreckungen aussetzen. [Spiegel]
Tempelhof-Streit geht weiter
Nachdem der Überraschungcoup mit der Modemesse Bread & Butter nicht alle restlos überzeugt hat, geht das Gezanke um die Vermietung des ehemaligen Flughafens Tempelhof weiter. Die Oppositionsparteien kritisieren in selten gesehener Einigkeit die Ablehnung des Antrages auf Offenlegung des Mietvertrages vor dem Vermögensausschuss durch die rot-rote Regierungskoalition. Die Berliner Immobilienmanagement (BIM) belässt es lieber bei einem dürren „Durch unser Vorgehen lässt sich nun mal der meiste Gewinn erzielen“. [Handelsblatt]
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Von immobilo_mb
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geschrieben am 14. Februar 2009
In den nächsten Wochen wird sich der Bund von zwei Bahnhöfen in Nordrhein-Westfalen trennen. Betroffen sind die beiden Bahnhöfe in Uerdingen und Linn.
Die beiden rund 500 m² großen Immobilien werden demnächst von der Behörde Bundeseisenbahnvermögen auf dem Immobilienmarkt angeboten. Die Behörde veräußert das nach der Privatisierung der Bundesbahn zur Deutschen Bahn übriggebliebene Eisenbahnvermögen, das beim Bund blieb. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 14. Februar 2009
Bei der Suche nach einem neuen Mieter kann die Selbstvermarktung von gewerblichen Objekten die besten Erfolge bringen - wenn sie richtig umgesetzt wird. Ein Gastkommentar von Tim Ehling.
Oft fragen sich Eigentümer, warum gerade ihre Gewerbeimmobilie leersteht. Meist liegt das Leerstands-Problem an einer mangelhaften Verbindung von Konzept und Vermarktung, denn ein gutes Konzept bringt nichts ohne die richtige Vermarktung und eine gute Vermarktung ist wertlos ohne das richtige Konzept.
Die Suche nach dem richtigen Konzept
Ein geeigneter Startpunkt auf der Suche nach dem richtigen Konzept ist meist ein Blick auf bestehende Anmietungen. Häufig findet man dabei eine bestimmte Richtung, aus der die bisherigen Mieter kamen, und einen Grund, weshalb es ihnen in Ihrem Objekt besonders gut gefallen hat. Allerdings lässt es sich nicht pauschal klären, wofür eine Gewerbeimmobilie geeignet ist, denn individuellen Besonderheiten müssen beachtet werden, bevor sie in das Konzept einfließen können. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 13. Februar 2009 mit einem Kommentar
Nicht jedes Gewerbe ist in einem Wohn- und Geschäftshaus willkommen, schon gar nicht das Älteste der Welt. Wie das Pfälzische Oberlandesgericht in Zweibrücken nun entschied, muss der Vermieter Prostitution im Haus nicht dulden.
In dem der Entscheidung zugrundeliegenden Fall gingen Prostituierte in einem Neustädter Haus in drei verschiedenen Wohnungen ihren horizontalen Geschäften nach. Dagen klagten der Eigentümer sowie zwei weitere in dem Haus ansässige Firmen, ein Kfz-Sachverständigenbüro und eine Autowerkstatt, nun mit Erfolg.
Wohnen ja, Prostitution nein
Die Damen können zwar weiterhin im Haus wohnen, dürfen aber keine sexuellen Dienste mehr anbieten. Das Gericht begründete seine Entscheidung nicht mit Ruhestörung oder Gefahren für Minderjährige, sondern dem noch bis heute der Prostitution anhaftenden “sozialen Unwerturteil”, das dazu führe, daß sich die im Haus und Umgebung befindenden Wohnungen und Geschäfte schwerer vermieten oder verkaufen lassen. Darin erkannte das OLG eine “Eigentumsstörung”, die der Eigentümer nicht hinnehmen müsse.
Das Gericht bestätigte mit seinem Urteil (Az.: 3 W 182/08) eine Entscheidung der Vorinstanz.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 13. Februar 2009 mit 2 Kommentaren
Laut einer aktuellen Studie des Immobiliendienstleisters Cushman & Wakefield (C&W) ist das weltweite Investitionsvolumen in Gewerbeimmobilien 2008 um 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken.
Demnach rutschen 2008 die Investitionen auf 435 Milliarden Dollar, was einen Einbruch von 59 Prozent entspricht und der tiefste Wert seit 2004 ist. Am dramatischsten war der Rückgang in Nordamerika. Dort fielen die Investitionen um 73 Prozent. In Europa fiel der Wert um 52 Prozent, in Asien um 45 Prozent. Durch diese extreme Entwicklung hat Nordamerika den Spitzenplatz als größter Investmentmarkt der Erde an Europa abgegeben und liegt hinter Asien nur noch auf Platz drei. Die USA konnten mit 107,1 Milliarden Euro ihre Position an der Sonne als größter Einzelmarkt weltweit behaupten. [mehr » ]
Von rdhead
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