geschrieben am 31. März 2009 mit einem Kommentar
Nachdem das Verlosen von Häusern in Deutschland nicht den erhofften Erfolg gebracht hat, suchen Immobilienbesitzer offenbar nach neuen Vermarktungsstrategien für schwer an den Mann zu bringende Häuser. Ganz vorn dabei: Der Verkauf ganzer „Dörfer“.
In der Wirtschaftskrise achten die Menschen darauf, ihr Geld möglichst zusammenzuhalten. Der Konsum wird eingeschränkt, größere Investitionen nach hinten verschoben. Auch wenn eine Untersuchung ergeben hat, daß die Mehrheit der Immobilieninteressierten weiterhin an ihren Kaufplänen festhalten will, ist der Hauskauf bei den meisten auf der Prioritätenliste ein paar Plätze nach hinten gerutscht.
Verkäufer von Immobilien haben es dementsprechend schwer. Und da es für Häuser keine Abwrackprämie gibt, müssen sich insbesondere Besitzer von Häusern, deren Standortbeschreibung nicht gerade als „Toplage“ durchgeht, besondere Vermarktungsstrategien einfallen lassen. Vorreiter in Deutschland war da ganz gewiss die geplante Verlosung eines Hauses in Baldham bei München. Doch was in anderen Ländern funktioniert, scheitert hierzulande am Glücksspielgesetz. Nachdem bereits Tausende Lose zu je 19 Euro verkauft wurden, stetzten die Behörden dem Treiben ein Ende - das staatliche Lotteriemonopol untersage privates Glücksspiel. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 31. März 2009 mit 5 Kommentaren
Korrektur: Die Rheinmetropole kommt nicht zur Ruhe: schon wieder ist ein Haus in der Nähe von Köln eingestürzt. Gegen vier Uhr morgens ist in Bergheim bei Köln laut Meldung des Fernsehsenders n-tv ein Teil eines Doppelhauses eingestürzt.
Dabei sei offenbar eine Frau von den Trümmern verschüttet wurden. Die 37-jährige ist mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wurden. Derzeit gibt es keine Erkenntnisse über die Schwere der Verletzungen. Auch der Einsturzgrund ist aktuell noch nicht nachvollziehbar. Laut n-tv wird spekuliert, dass das Haus aufgrund von Arbeiten in einem nahegelegenen Tagebau eingestürzt sei. Weitere Informationen will die Polizei im Laufe des Vormittags bekannt geben. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 30. März 2009
Vergangene Woche schockte das Hamburger Abendblatt mit der Nachricht, die Kosten des Neubaus der HafenCity-Universität würden von geplanten 37 Millionen Euro auf über 85 Millionen Euro steigen. Und während die Wissenschaftsbehörde dieser Darstellung mit einem „Alles im Plan“ widersprach, entfacht der Bund der Steuerzahler eine Standortdiskussion.

HafenCity Universität Hamburg: Kostenexplosion droht. © HCU
Die HafenCity Universität ist eines der jüngsten Bildungsprojekte der Hansestadt. Seit dem 1. Januar 2006 können sich rund 1.500 Studenten an der Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung in den Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung ausbilden lassen. Derzeit müssen die zukünftigen Baukünstler allerdings noch mit einem eher baufälligen Uni-Gebäude in Hamburgs City Nord vorlieb nehmen – ein Provisorium, das bald der Vergangenheit angehören soll.
Die HCU plant ein neues Universitätsgebäude, und das soll, ganz standesgemäß, kein normaler Bau von der Stange sein. Es „müsse ausdrücken, dass der hier gelehrte Beruf des Architekten und Stadtplaners auch einen Sinn habe“, wie es Oberbaudirektor Jörn Walter galant auszudrücken vermag. Dafür wurde eigens ein internationaler Realisierungswettbewerb ausgeschrieben und ein potenter Investor gesucht. Ersterer wurde im Februar 2007 entschieden, Letzterer fand sich leider nicht, weshalb der Hamburger Senat den Bau nun selber finanzieren wird. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 30. März 2009
Die britische Wirtschaft wird bald ein weiteres sehr prominentes Opfer der Weltwirtschaftskrise beklagen müssen: Schottlands größte Bausparkasse, die Dunfermline Building Society, ist nach Aussagen des britischen Schottland-Ministers Jim Murphy in „ernsthaften Schwierigkeiten“.
Laut Murphy sei eine normale Rettung der Bausparkasse durch die Regierung nicht ausreichend, da die Gefahr besteht, dass die Schulden des Unternehmens nicht getragen werden könnten. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 29. März 2009
News.immobilo.de war diese Woche ein wenig auf dem Boulevard der Immobilien-Themen unterwegs. Ein bisschen Abwechslung von den schlechten Nachrichten der letzten Zeit muss eben einfach mal sein. Erstaunlicherweise schimmert aber selbst bei Horrormeldungen wie dem Einbruch der Aufträge im Baugewerbe schon wieder etwas Hoffnung durch.
Berliner Charité prüft Neubau des Bettenhochhauses
Nachdem Europas größtes Universitätsklinikum vergangene Woche durch einen übereifrigen Studenten und eine angeblich rein pflanzliche Potenzpille namens Plantagra in die Schlagzeilen geriet, ging es diese Woche hauptsächlich um die Sanierung oder einen Neubau des Bettenhochhauses. Das war allerdings nicht so erregend.[Süddeutsche, Spiegel]
Einsturz des Kölner Stadtarchives: Streit um Grundwasser bereits in 2008.
Zum Einsturz des Kölner Stadtarchives gibt es jede Woche neue Enthüllungen. So fand der Spiegel heraus, dass es zwischen Kölner Verkehrsbetrieben (KVB) und den ausführenden Baufirmen bereits im September 2008 erhebliche Auseinandersetzungen wegen Problemen mit dem Grundwasser gab. Der wegen seines Krisenmanagements in die Kritik geratene Kölner Oberbürgermeister Schramma (CDU) gab unterdessen bekannt, bei den anstehenden OB-Wahlen nicht mehr zu kandidieren. [Spiegel, FAZ]
Kampa produziert wieder [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 28. März 2009

Das neue Wohnensemble "Lychener 53" © Diamona & Harnisch
Ob nun ein neues Hochhaus, ein komfortables Wohnquartier oder ein unglaublich „günstiges“ Schnäppchen: der Berliner Immobilienmarkt ist in diesen Tagen äußerst spannend und facettenreich.
Mit wehmütigem Blick schauen Passanten auf das alte Schimmelpfeng-Haus am Ku`damm – es wird bald Geschichte sein. Und obwohl die Bagger erst Anfang April anrücken, wurde gestern bereits der Grundstein für das, an die Stelle des ehrwürdigen Gebäudes tretende, „Zoofenster“ gelegt. Knapp 40.000 m² und 118 Meter hoch – das sind die oberirdischen Maße des neuen Hochhauses im Westen der Stadt. In dem Haus wird die zur Hilton-Hotelgruppe gehörende Marke Waldorf-Astoria in den nächsten 22 Jahren neuen Glanz und Glamour in die Hauptstadt bringen. Neben Luxushotel sind auch Läden, Boutiquen, Wohnungen und Büros geplant. 2011 soll das Haus fertig sein und eröffnet werden. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 27. März 2009
Die Terroranschläge am 11. September 2001 veränderten die Welt und rissen eine klaffende Lücke in das Zentrum Manhattens. Während der amerikanische Präsident Barack Obama aktuell entschieden hat, weitere Truppen unter dem Mantel der Terrorbekämpfung nach Afghanistan zu senden, gerät derweil der Wiederaufbau des WTC offenbar ins Stocken.

Freedom Tower alias 1 World Trade Center: Baustopp droht. Foto: © Silverstein Properties
Derzeit laufen die Bauarbeiten noch wie geplant, einem Bericht des Nachrichtensenders n-tv zufolge aber drohe offenbar bald ein Baustopp. Grund für die möglichen Verzögerungen sind finanzielle Schwierigkeiten des New Yorker Immobilien-Tycoons und Bauherrn Larry Silverstein.
Der 78-jährige Silverstein, der sechs Wochen vor den Anschlägen auf die Zwillingstürme des World Trade Centers einen 99 Jahre laufenden Mietvertrag für das WTC unterzeichnete, bat deshalb die Eigentümergesellschaft „New York Port Authority“, die neben dem WTC-Gelände auch die New Yorker Flughäfen, Straßen, Brücken und U-Bahnen verwaltet, um finanzielle Hilfe.
Gegenseitige Abhängigkeit
Silversteins Vorhaben kommt natürlich der derzeitigen Spendierlaune der amerikanischen Regierung entgegen. Tatsächlich dürfte aber auch die Stadt New York ein gesteigertes Interesse an der zügigen Fertigstellung der Gebäude des neuen World Trade Centers haben. Zum einen rechnet die Port Authority bereits jetzt mit 3,7 Mrd. Dollar Wertschöpfung aus dem Baugelände bis 2016 – durch eine Bauverzögerung dürften diese Einnahmen ausbleiben - zum anderen hängen andere Projekte wie die Fertigstellung eines Transitzentrums unter den Türmen am Fortgang der Bauarbeiten – von bis zu 26.000 Arbeitsplätzen und Millioneneschweren Aufträgen für die schwächelnde Bauindustrie ganz zu schweigen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 27. März 2009
Glück im Unglück: ein Leipziger Mieter, der vorübergehend eine Haftstrafe absitzt, kann sich auf seine Nachbarn in der freien Welt verlassen. Diese haben einen 32-jährigen Einbrecher gestoppt, der dessen Wohnung klammheimlich ausräumen wollte.
Wie die Leipziger Polizei mitteilte, ist es alleinig aufmerksamen Nachbarn zu verdanken, dass dieser Einbruch völlig in die Hose ging. Ein 45-jähriger Anwohner bemerkte Geräusche in der vorübergehend nicht bewohnten Wohnung und betrat diese. Zu seinem Erstaunen traf er auf einen unbekannten Mann, der sich gerade am Inventar der Wohnung zu schaffen machte. Der Hausbewohner sowie weitere Nachbarn hielten den mutmaßlichen Einbrecher solange fest, bis die Polizei eintraf.
Der 32-jährige Einbrecher kam nicht dazu, Diebesgut zu entwenden und konnte den Tatort lediglich mit einer Anzeige wegen Einbruchs wieder verlassen. Bleibt zu hoffen, dass der in Haft sitzende Mieter der Wohnung sich nach Beendigung der Strafe gebührend bei seinen Nachbarn bedankt.
Von rdhead
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geschrieben am 26. März 2009
Richard Gere ist eigentlich ein genügsamer Mann. So spart er seit vielen Jahren an einer Tönung für sein silbernes Haupthaar, schließlich lehrte ihn sein Trip nach Nepal vor knapp 30 Jahren die fernöstliche Bescheidenheit und Spiritualität. Deshalb fällt es ihm auch sicher leicht, auf die 10 Badezimmer seiner 510 m² Villa in den Hamptons zu verzichten, die nach einem Bericht des Magazins Bellevue gerade für erkleckliche 8,8 Millionen Dollar zum Verkauf steht.
Gere hatte das nette Farmhaus inklusive des weitläufigen 4.850 m² großen Grundstückes in Water Mills vor etwa sieben Jahren für gerade mal zwei Millionen Dollar gekauft und noch zwei Etagen sowie eine Dachterasse angebaut. Weitere angenehme Features des Anwesens sind ein beheizter Pool, ein Gästehaus sowie ein Atelier für künstlerische Ergüsse. Etwas auffallend ist das ungewöhliche Verhältnis von Bädern und Zimmer, denn gerade mal sieben Schlafzimmern stehen 10 Badezimmer gegenüber. Scheinbar hat der Mann (oder seine Frau Carey Lowell, was wohl wahrscheinlicher ist) gern kurze Wege zum nächsten Spiegel. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 26. März 2009
Eines der europaweit größten Immobilien Unternehmen, die IVG Immobilien AG mit Sitz in Bonn, hat tiefrote Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorgelegt und konstatiert aufgrund der weltweiten Krise einen Verlust von knapp einer halben Milliarde Euro.
Das MDAX notierte Unternehmen aus dem Rheinland sortiert sich aufgrund dieser Entwicklungen neu. So wird das gegenwärtige Geschäftsmodell neu ausgerichtet und in diesem Zuge jegliche Entwicklungen von Büroimmobilien eingestellt sowie der gesamte Geschäftsbereich IVG Development bis 2010 aufgeben. Weitere interne Strukturierungsmaßnahmen wie die Entwicklungsleistungen für Eigen- und Fondsvermögen werden neu geregelt und gesteuert. [mehr » ]
Von rdhead
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