Mieten in Berlin 2008 gering gestiegen

2. März 2009 | von

Die Berliner können (noch) aufatmen: die Mietpreise in Berlin sind im vergangenen Jahr nur leicht angestiegen. Mieter in Altbauwohnungen zahlten demnach durchschnittlich 1,5 Prozent mehr, in Neubauobjekten gar nur 1,2 Prozent.

Laut einem aktuellem Bericht des Instituts für Städtebau, Wohnwirtschaft und Bausparwesen in Berlin lagen die Steigerungsraten sogar unter dem durchschnittlichen Anstieg der Lebenshaltungskosten in 2008. Diese stiegen im abgelaufenen Jahr im Schnitt um 2,6 Prozent.

Das Institut betonte aber, dass sich die Teuerungsrate der Kaltmieten in den letzten Jahren beschleunigt habe. 2004 wurde noch ein Plus von 1,0 Prozent bei Altbauwohnungen und 0,8 Prozent bei Neubauten verzeichnet, ein kontinuierlicher Trend zur stärkeren Verteuerung ist aber absehbar. Die sogenannten Wohnnebenkosten ohne eingerechnete Energiekosten stiegen 2008 um 0,9 Prozent.

Aufgrund von immer weniger werdenden Bautätigkeiten würden in Berlin die Mieten allmählich anziehen. Ein Sprecher des Instituts verweist auf das verknappte Neubauangebot in der Hauptstadt und den teuren Folgen. In Berlin wurden in den vergangenen Jahren zwischen 60.000 und 70.000 neue Wohnungen in Mehrfamilienhäusern jährlich fertiggestellt – in den 1990ern waren es doppelt so viele.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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