Größte Bausparkasse Schottlands steht vor dem Aus

30. März 2009 | von

Die britische Wirtschaft wird bald ein weiteres sehr prominentes Opfer der Weltwirtschaftskrise beklagen müssen: Schottlands größte Bausparkasse, die Dunfermline Building Society, ist nach Aussagen des britischen Schottland-Ministers Jim Murphy in „ernsthaften Schwierigkeiten“.

Laut Murphy sei eine normale Rettung der Bausparkasse durch die Regierung nicht ausreichend, da die Gefahr besteht, dass die Schulden des Unternehmens nicht getragen werden könnten. Als Option steht nun im Raum, den Konzern zu zerschlagen und gesunde Teil gewinnbringend zu verkaufen. Laut Medienberichten sucht die britische Finanzaufsicht FSA bereits einen Käufer aus dem Bausparumfeld.

Die Dunfermline Building konnte im Jahr 2007 noch einen Minimalgewinn von zwei Millionen Pfund vorweisen, rutschte aber im Folgejahr aufgrund von Risikoanlagen in den USA tief in die roten Zahlen. So wird erwartet, dass im vergangenen Jahr ein Verlust von etwa 26 Millionen Pfund ausweisen wird.

Als Ursache der Schieflage sieht der Minister vor allem die Auswirkungen der globalen Finanzkrise sowie teilweise „rücksichtslose“ Entscheidungen des vorherigen Managements.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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