geschrieben am 25. März 2009 mit einem Kommentar
Das Baugewerbe bekommt die schlechte wirtschaftliche Lage deutlich zu spüren - im Januar brachen die Auftragseingänge dramatisch ein. Dennoch ist man beim Zentralverband Deutsches Baugewerbe vorsichtig optimistisch.

Licht und Schatten: Nach einem Auftragseinbruch im Januar geht es im Baugewerbe etwas bergauf.
Auch das Baugewerbe bleibt von den negativen Folgen der Wirtschaftskrise nicht verschont. Obwohl insbesondere das Konkunkturpaket der Bundesregierung die Nachfrage im Baugewerbe stabilisieren soll, brachen die Aufträge des Bauhauptgewerbes im Januar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 24,4 Prozent ein. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist vor allem der Hochbau mit einem Rückgang um 30,9 Prozent betroffen, während der Auftragseingang im Tiefbau um 16,8 sank.
Die schlechte Auftragslage bekommen auch die Angestellten der Baubetriebe zu spüren, deren Anzahl im Vergleich zum letzten Jahr um etwa 10.000 abnahm. Insgesamt arbeiten noch knapp 671.000 Menschen in den Hoch- oder Tiefbaubetrieben. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 25. März 2009
Nach der Absetzung des bisherigen Gagfah-Chefs, Burkhard Drescher, sieht der Deutsche Mieterbund (DMB) in der Neubesetzung der Führungsspitze einen gefährlichen Kurswechsel und warnt vor Gefahren für die rund 180.000 deutschen Mieterhaushalte.
Das zum US-Finanzinvestor Fortress zählende Unternehmen Gagfah ist Deutschlands zweitgrößter Vermieter und begibt sich durch den vollzogenen Stellenwechsel laut DMB in Berlin in gefährliche Gewässer. Der Präsident des Mieterbundes, Dr. Franz-Georg Rips, sieht in dem Führungswechsel nun „das wahre Gesicht“ des amerikanischen Investors und befürchtet, dass es bei Gagfah ab sofort „nur noch um Renditen“ gehen wird. Für die knapp 200.000 Mieterhaushalte, die von Gagfah in Deutschland verwaltet werden, sieht Rips schwarz: „Ihnen drohen Mieterhöhungen, Wohnungsverkäufe sowie drastische Einsparungen bei Modernisierungen und notwendigen Instandhaltungen.“ [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 24. März 2009 mit einem Kommentar
Auch wenn die Wirtschafts- und Finanzkrise Deutschland weiterhin im Griff hat, will die Mehrheit der Immobilien-Interessierten Deutschen weiterhin an ihren Kaufplänen festhalten. Die Hoffnung auf Schnäppchenpreise treibt viele an.
Wie die Umfrage des Immobilienportals Immowelt ergab, wollen immerhin fast zwei Drittel aller Kaufinteressierten trotz geänderter Bedinungen weiter an ihrem Kaufvorhaben festhalten. Dabei lassen sie sich auch nicht von den düsteren Zukunftsprognosen für Wirtschaftsenwicklung, Investitionen und den Arbeitsmarkt abschrecken. Vielmehr wollen sie zuschlagen, sobald das Traumobjekt gefunden wurde.
Dabei spekuliert ein großer Teil auf sinkende Preise für Immobilien - ein Wunsch, der sich bei der derzeit stabilen Lage des deutschen Immobilienmarktes wohl nicht für alle erfüllen wird, insbesondere in den weiterhin gefragten sehr guten Wohnlagen. Die Immobiliensuchenden machen sich dabei vor allem selber einen Strich durch die Rechnung – weil sie eben auch künftig großes Interesse an Immobilien haben und die Nachfrage nur wenig nachlässt. Trotz Wirtschaftskrise und schwächelnder Konjunktur gilt auch bei Immobilien der kaufmännische Grundsatz von Angebot und Nachfrage, die den Preis regeln.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 24. März 2009 mit 3 Kommentaren
Dieses Jahr scheint gespickt mit immer wilderen Ideen, um wieder Geld in mancher Kasse zu spülen: erst ominöse Hausverlosungen, denen ein Riegel vorgeschoben wurde, dann verlosen Gemeinden großflächige Bauflächen, die keiner will und nun das:
Seit dem Wochenende steht beim Internetauktionshandel eBay gleich ein komplettes Dorf zum Verkauf.
Genauer gesagt handelt es sich um die Ortschaft Liebon in Ostsachsen zwischen Kamenz und Bautzen. Die Ortschaft besteht allerdings nur aus einem Bauernhof mit insgesamt acht Personen, die sich nun aber von ihrem doch sehr beschaulichen Kleinod verabschieden wollen und ein neues Zuhause suchen. [mehr » ]
Von rdhead
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geschrieben am 23. März 2009
Für Familien könnte es in deutschen Großstädten deutlich eng werden, eine familiengerechte Wohnung zu ergattern, wenn sich das aktuelle Stadtbild deutscher Metropolen nicht massiv ändern sollte. Davor warnt der Leiter des Lehrstuhls Stadtplanung der Technischen Universität Kaiserslautern, Professor Gerhard Steinebach.
In den Augen des Professors müssten sich Städte verstärkt darauf konzentrieren, heruntergekommene Hochhäuser abzureißen, um damit neuen Raum für Einfamilienhäuser zu schaffen. Somit könne man junge Familien in der Stadt halten und vor einer Stadtflucht bewahren, andernfalls drohe den Städten „eine noch stärkere Überalterung der Bevölkerung mit all den finanziellen Konsequenzen“, so der Forscher.
Gerade für junge Familien sei es heutzutage nicht mehr rentabel, innerstädtisch ein Haus zu bauen, daher wandern viele ins Umland ab und bauen dort aufgrund von günstigeren Bauland, weniger Lärm und anderer Vorteile ihr neues Domizil. Nach Aussage des Gelehrten würden im Alter diese Menschen wieder in die Stadt ziehen, da wichtige Wege zu Behörden und Ärzten kürzer wären und mitunter auch der Unterhalt des Hauses zu mühsam geworden ist.
Von rdhead
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geschrieben am 23. März 2009
Wenn Mieter einen Untermieter in ihre Wohnung aufnehmen, sollten sie einige Regeln beachten. Im schlimmsten Fall könnte ihnen sonst eine fristlose Kündigung drohen.
Sofern es sich beim Untermieter nicht um kleine Tierchen handelt, muss der Hauptmieter den Vermieter auf jeden Fall schriftlich um Erlaubnis bitten und den Untervermieter benennen, bevor dieser einzieht. Das Recht des Mieters auf Gewährung des vertragsmäßigen Gebrauchs der Wohnung schließt nicht die Erlaubnis ein, die Mietsache ohne Erlaubnis einem Dritten zu überlassen, was insbesondere die Weitervermietung einschließt, so der BGH in einer Entscheidung (AZ: VIII ZR 186/83). Es gibt also kein automatisches Recht, die gemietete Wohnung an Dritte unterzuvermieten. Falls der Mieter trotz Abmahnung die Wohnung weiter untervermietet, droht ihm eine fristlose Kündigung des Vermieters. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 22. März 2009
Abriss und Neubau in Berlin - lange geplante Projekte scheinen in der Hauptstadt Deutschlands doch noch Realität zu werden. Ein besonderes Neubauprojekt in Köln hat sogar schon einen Preis für seine Architektur gewonnen - also anstrengen, Berlin! Neuigkeiten gab es auch im Mietrecht, vom Fertighausbauer Kampa und aus dem Bundeskabinett.
Vom Einsturz des Kölner Stadtarchives kommen täglich neue - zumeist unschöne - Details ans Licht. So geht aus bisher unbekannten Dokumenten hervor, dass es bereits im vergangenen September einen “hydraulischen Einbruch” - sprich Wassereinbruch - gab. Dem Kölner Bürgermeister Fritz Schramma (CDU) wurden diese Informationen offenbar vorenthalten. [Spiegel]
Siemens verkauft Wohnungen. Die von Siemens verkauften Werkswohnungen bleiben in deutscher Hand. Eine Bietergemeinschaft aus der Bonner Wohnbau GmbH, der GBW Gruppe aus München und der Karlsruher Volkswohnung AG übernimmt die knapp 4000 Wohnungen für einen Preis von etwa 300 Mio Euro. [Handelsblatt]
Klage eines afrikanischstämmigen Paares wegen Diskriminierung bei der Wohnungssuche abgewiesen. Dem Paar soll die Wohnungsbesichtigung mit dem Hinweis verweigert worden sein, dass nicht an Afrikaner vermietet werde - die Betroffenen forderten von der Hausverwaltung 5.000 Euro wegen des Verstosses gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz zum Schutz vor Diskriminierung. Allerdings wurde nicht im Sachverhalt verhandelt, da sich die Klage gegen den Eigentümer und nicht die Hausverwaltung hätte richten müssen. [Haufe]
Stadtumbau Ost soll bis 2016 fortgeführt werden. Die Koalitionsfraktionen aus CDU/CSU und SPD fordern in einem Antrag, das Programm “Stadtumbau Ost” als eigenständiger Städtebauförderungs-Bereich bis 2016 fortzuführen. [Bundestag]
Droht Deutschland eine Wohnungsnot? In vielen deutschen Metropolen ist es fast unmöglich, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Immer weniger neu gebaute Wohnungen, schwer vermietbare Objekte wie die Plattenbausiedlungen in Ostdeutschland und die höhere Förderung energetischer Sanierung gegenüber dem Neubau verschärfen die Situation. [Deutsche Welle]
Hypo Real Estate. Nachdem der Bundestag das sogenannte “Finanzmarktstabilisierungsergänzungsgesetz” (FMStErgG) zur Verstaatlichung bedrohter Finanzinstitute beschlossen hat, wollen die Bundesländer das Gesetz im Bundesrat blockieren. [Bundestag, Spiegel]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 21. März 2009 mit einem Kommentar
In München startet die Messe Eigentum und Wohnen. Die Messeveranstalter erwarten diesmal ein anderes Publikum als sonst: Statt vieler Familien werden diesmal mehr Herren im gesetzteren Alter kommen – denn die Immobilie als Kapitalanlage ist wieder im Kommen.
Daran ist natürlich die Finanz- und Wirtschaftskrise „schuld“, denn während viele von Aktien und ähnlichen Papieren die Nase voll haben und auch der Goldpreis unvermeidlichen Schwankungen unterworfen ist, geht der Trend nun wieder zur Immobilie in Anlageform. Die wirft zwar verhältnismäßig wenig Rendite ab, die Sicherheiten, die sie bietet, sind aber inzwischen wertvoller geworden.
Eine Immobilie ist natürlich eher was für den großen Geldbeutel, weshalb wohl auch eher gehobene Einkommensschichten in „Steine“ investieren werden. Aber auch die mittleren Einkommen können über eine Immobilien-Kapitalanlage nachdenken, da insbesondere Sparkassen durch ihre Struktur genügend Geld zur Verfügung haben und die Zinsen derzeit niedrig sind. Die allgemein unsichere Wirtschaftslage und die Angst vor einem Arbeitsplatzverlust lässt dennoch viele zögern; auch etliche Banken, die einem immer höheren Eigenkapitalanteil fordern, sind da wenig hilfreich.
Insbesondere stabile Wohnungsmärkte mit geringem Leerstandsrisiko wie München sind gefragt. Seit Jahren leidet die bayrische Landeshauptstadt an einem Wohnungsnotstand, der zu immer höheren Mietpreisen führt. Optimale Bedingungen also, um den eigenen Wohlstand zu sichern und anderen ein Dach über den Kopf zu ermöglichen.
Von immobilo_mb
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geschrieben am 20. März 2009
Große Pläne für den Alexanderplatz gibt es schon lange: Seit nicht weniger als 16 Jahren ist von einem ganzen Hochhausviertel die Rede, das in der Nachbarschaft des Fernsehturmes entstehen soll. Gebaut wurde allerdings noch nichts – was sich aber bald ändern könnte. Im Zuge der anstehenden Eröffnung des Geschäftshauses „die Mitte“ stellt ein Investor seine Pläne vor, ab 2011 könnten die Bagger anrollen.

Der geplante Hinesturm am Alexanderplatz. Simulation: © buenck + fehse
Auch wenn am 25. März erst einmal die Eröffnung des neuen Geschäftshauses „die Mitte“ ansteht, träumt Investor Hines schon vom nächsten Projekt am Alex. Gleich neben dem neuen Shopping-Tempel erstreckt sich eine freie Fläche, für die Hines wirklich Großes vorhat – und zwar 150 Meter groß.
Das US-Amerikanische Immobilien-Unternehmen feilt derzeit an Konzepten für ein 150 Meter hohes Gebäude, das, wenn es in der geplanten Form entsteht, immerhin das Höchste in Berlin wäre. Der Glasturm soll nach Vorstellung der Investoren möglichst ein Hotel mit darübergelegenen Luxus-Appartements beherbergen.
Konkret ist freilich noch nichts und es bleibt abzuwarten, ob das Projekt wirklich realisiert wird, schließlich träumt die Stadt schon seit über einem Jahrzehnt von einer ganzen Skyline am Alexanderplatz. Architekt Hans Kollhoff entwarf eigens dazu einen Bebauungsplan, der nicht weniger als 13 bis zu 150 Meter hohe Gebäude vorsah - gebaut wurde bis jetzt allerdings noch kein Einziges. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 20. März 2009
Der Vermieter darf entstandene Kosten für das Fällen von Bäumen nicht auf den Mieter umlegen, wenn er ihm vorher per Mietvertrag die Pflege des Gartens übertragen hat. Das entschied der Bundesgerichtshof.
Im verhandelten Fall (AZ: VIII ZR 124/08) wurde die Gartenpflege durch eine individuelle Mietvertragsklausel auf den Mieter übertragen. Als der Vermieter jedoch Bäume fällen lies und die Kosten dafür auf den Mieter umlegen wollte, kam es zum Streit, der bis vor den BGH ging.
Die Bundesrichter entschieden zugunsten des Mieters, da die vorher per Vertrag grundsätzlich auf den Mieter übertragenen Instandhaltungsarbeiten im Rahmen der Gartenpflege nicht mehr zu den Pflichten des Vermieters gehören.
Eine Ausnahme von dieser Regel könne es nur in bestimmten Fällen geben, zum Beispiel wenn der Mieter mit der Erfüllung seiner Pflichten in Verzug gerät. Auch wenn der Vermieter notwendige Arbeiten in Auftrag gibt, um das Entstehen einer Gefahrensituation zu vermeiden, dürfen die anfallenden Kosten auf den Mieter umgelegt werden.
Von immobilo_mb
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