Das Immobilienklima verbessert sich weiter

8. April 2009 | von

Hoffnung am Immobilien-Horziont? Der aktuelle Immobilienkonjunktur-Index des Beratungsunternehmens King Sturge verkündet zum dritten Mal in Folge eine Verbesserung des Immobilienklimas. Pendeln sich die Märkte wieder ein?

Die vom unabhängigen Marktforschungsunternehmen BulwienGesa durchgeführte und von King Sturge in Auftrag gegebene März-Befragung von 1.000 Immobilienexperten ergab eine Verbesserung des Immobilienklimas um 12,1 Prozent auf 52,9 Punkte. Im Februar lag der Wert noch bei 47,2 Punkten. Damit setzte sich der positive Trend der Vormonate weiter fort.

Verantwortlich für die Entwicklung ist hauptsächlich die seit Angfang des Jahres 2009 positve Einschätzung des Investmentklimas, das mit einer erhöhten Investitions- und Transaktionsbereitschaft einhergeht und im vergangenen Monat um 26,9 Prozent von 40,5 auf 51,4 Punkte stieg.

Sascha Hettrich, Managing Partner von King Sturge Deutschland, erkennt in den Zahlen „Anzeichen einer Bodenbildung und Normalisierung“ der Märkte, auch wenn „viele Wirtschaftsexperten ihre Prognosen weiterhin zum Teil deutlich nach unten korrigieren.“ Vor allem verbesserte Invenstitions- und Kaufbedingungen und die Chance auf attraktive Investments würden für die Stimmungsaufhellung sorgen.

Mit dem Ertragsklima hat sich auch der zweite Bestandteil des Immobilienklimas verbessert, wenn auch nur leicht von 54,1 auf 54,5 Punkte. Insbesondere Wohnimmobilien erweisen sich dabei als stabiler Bereich auf hohem Niveau (plus 5,9 Prozent auf 101,5 Punkte). Auch bei Gewerbeimmobilien geht es wieder aufwärts. Die Bewertungen von Handelsimmobilien (plus 18,1 Prozent auf 55,5) und Büroobjekten (von 27,8 auf 32,0 Punkte) verzeichneten einen Anstieg und verdeutlichen trotz der eher niedrigen Werte einen Vertrauenszuwachs.




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