Winterschlussverkauf mal anders: die Filialen des angeschlagenen Warenhausriesen Woolworth scheinen bei der Konkurrenz auf großes Interesse zu stoßen.
In der Samstagsausgabe der Zeitung „die Welt“ äußern sich die ersten Interessenten für die Filialen der insolventen Warenhauskette Woolworth. Neben der Drogeriemarktkette Rossmann und der Schuhhandelskette Deichmann melden auch der Textildiscounter KiK sowie Deichmann-Konkurrent Reno großes Interesse an zahlreichen Standorten des Traditionsunternehmens.
Ein Sprecher von „KiK“ bestätigte dem Blatt, dass man durchaus Interesse an den Standorten habe, aber „nicht zu den aktuellen Mietpreiskonditionen“. Derzeit seien noch keine Gespräche mit dem Insolvenzverwalter von Woolworth forciert worden.
Woolworth stellte vor einer Woche wegen drohender Zahlungsunfähigkeit den Insolvenzantrag. Von einer Pleite wären in über 300 Filialen rund 9000 Mitarbeitern betroffen. Der Insolvenzverwalter bestätigte bereits Interesse einiger möglicher Investoren, ohne weiter auf Details einzugehen.





