Mietrechtsreform statt Konjunkturpaket 2.0?

21. April 2009 | von

Die Diskussionen um ein neuerliches Konjunkturpaket durch die Bundesregierung reißen nicht ab, nun bringt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) einen weiteren Stein ins Rollen. Der BDI schlägt vor, die Reform des Mietrechts voranzutreiben und umzusetzen, so könnten die energetische Sanierung von Häusern ermöglicht und die Wirtschaft angekurbelt werden.

Laut dpa-Information will sich der BDI am Mittwoch bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt für eine Mietrechtsreform einsetzen. Mit einem 35-seitigen Papier will BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf der Regierung vorschlagen, wie man ohne Belastung der Steuerzahler die deutsche Wirtschaft wieder beleben kann. Schnappauf sagte in der „Mittelbayerischen Zeitung“, dass das Papier unter anderem einen Vorschlag zur Reform des aktuellen Mietrechts beinhalte. Dieser sieht vor, dass es Wohneigentümern ermöglicht wird, Wohnhäuser energetisch zu sanieren. Mit dieser Maßnahme sieht Schnappauf ein Investitionspotenzial in Milliardenhöhe.

Auch eine Freigabe von Rundfunk-Frequenzen an Mobilfunkbetreiber solle überlegt werden, um den Ausbau des Breitbandkabelnetzes voranzutreiben. So könnten in den nächsten Jahren mögliche private Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro erwirtschaftet werden.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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