Spanische Immobilien zum Schleuderpreis

22. April 2009 | von

Spaniens Immobilienpreise rutschen immer weiter ab. Ein Ende der Verbilligung von Häusern und Wohnungen scheint nicht in Sicht.

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sanken die Immobilienpreise auf der iberischen Halbinsel im ersten Quartal des neuen Jahres um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Preisentwicklung ist demnach zum vierten Mal in Folge rückläufig, eine Trendwende sei laut spanischer Regierung nicht absehbar.

Auch Analysten der Bank Credit Suisse sehen eine große Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem spanischen Immobilienmarkt. Der Markt sei laut Credit Suisse viel zu teuer. So kostet in Spanien eine Immobilie derzeit mehr als das siebenfache eines durchschnittlichen Jahreseinkommens. In Großbritannien beziffern die Analysten derzeit den 4,6fachen Preis, in den USA gar nur den dreifachen Aufschlag für eine Immobilie.

Für „Traumhaus in Spanien-Verwirklicher“ sind die derzeitigen Preise eine Überlegung wert, doch in Spanien zu kaufen. Seit dem Preisrekordhoch 2007 sind die Häuser auf der iberischen Halbinsel um mehr als 30 Prozent gesunken, ein Ende der Talfahrt ist laut Experten noch nicht in Sicht.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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