Auftragsbücher im Baugewerbe bleiben leer

24. April 2009 | von

Der Januar 2009 war für das deutsche Baugewerbe kein guter Monat und doch gab man sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich weiterer Prognosen. Nun vermeldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden einen erneuten massiven Einbruch bei den Aufträgen.

Um 17,5 Prozent sind die Bauaufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken, dabei brachen die Aufträge im Hochbau um fast 24 Prozent ein, im Tiefbau sah es mit 10,3 Prozent nicht ganz so schlimm aus. Laut dem Statistischen Bundesamt seien die Hauptgründe in der Wirtschaftskrise und der Wetterlage im Februar zu suchen. Die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe sank verhältnismäßig gering um 1,8 Prozent auf nunmehr 660.000 Personen.

Diese Entwicklung widerspricht den im Januar vorsichtig formulierten Äußerungen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wonach man für den Februar einen Anstieg der Nachfrage gesehen haben will. Derzeit sind etwaige Prognosen und Aussichten für das laufende Jahr nicht angebracht, laut Wirtschaftsexperten entscheidet es sich erst im Sommer, wie das Jahr 2009 für das Baugewerbe ausfällt.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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