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    Anschläge auf exklusive Wohnprojekte in Berlin

    geschrieben am 24. April 2009 mit 2 Kommentaren

    Gehobenere Wohnbauprojekte sind in Berlins Szenekiezen Prenzlauer Berg, Friedrichshain und Kreuzberg offenbar nicht willkommen: Immer wieder werden die Baustellen Opfer von Anschlägen.

    Zuletzt brannte es in der Tiefgarage des „Palais Kolle Belle“, einem exklusiven Wohnprojekt inmitten des Szenekiezes Prenzlauer Berg. Vier Staffeln der Feuerwehr mussten ausrücken, um die brennenden Baumaterialen zu löschen. Da die Baustelle am Kollwitzplatz wohl nicht das Opfer einer spontanen Selbstentzündung wurde, geht die Polizei von Brandstiftung aus. [mehr » ]



    Auftragsbücher im Baugewerbe bleiben leer

    geschrieben am 24. April 2009 mit einem Kommentar

    Der Januar 2009 war für das deutsche Baugewerbe kein guter Monat und doch gab man sich vorsichtig optimistisch hinsichtlich weiterer Prognosen. Nun vermeldet das Statistische Bundesamt in Wiesbaden einen erneuten massiven Einbruch bei den Aufträgen.

    Um 17,5 Prozent sind die Bauaufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat gesunken, dabei brachen die Aufträge im Hochbau um fast 24 Prozent ein, im Tiefbau sah es mit 10,3 Prozent nicht ganz so schlimm aus. Laut dem Statistischen Bundesamt seien die Hauptgründe in der Wirtschaftskrise und der Wetterlage im Februar zu suchen. Die Anzahl der Beschäftigten im Baugewerbe sank verhältnismäßig gering um 1,8 Prozent auf nunmehr 660.000 Personen.

    Diese Entwicklung widerspricht den im Januar vorsichtig formulierten Äußerungen des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wonach man für den Februar einen Anstieg der Nachfrage gesehen haben will. Derzeit sind etwaige Prognosen und Aussichten für das laufende Jahr nicht angebracht, laut Wirtschaftsexperten entscheidet es sich erst im Sommer, wie das Jahr 2009 für das Baugewerbe ausfällt.



    Ferienimmobilien sind krisensichere Anlageobjekte

    geschrieben am 23. April 2009

    Ferienhäuser sind längst viel mehr als die muffigen Hütten mit ausrangierten Möbelstücken ihrer Besitzer. In guten Lagen werfen sie inzwischen lohnende Mieteinnahmen ab und können sogar zu stabilen Wertanlagen mutieren. Das ergab eine Studie des Ferienhausportales FeWo-direkt und der Kristensen Group Deutschland.

    Im Rahmen der Studie wurden 2.036 private deutsche Ferienimmobilien-Besitzer zu Kaufmotiven, Objekteigenschaften, Finanzierung und Vermietung befragt. Besonders gern werden Ferienimmobilien im eigenen Land gekauft. Der Anteil der Immobilien in deutschen Feriengebieten liegt mit 48 Prozent aller Ferienobjekte deutlich vor Ländern wie Spanien (10,4 Prozent) oder Italien mit 8,1 Prozent. Frankreich, das Land der Weine und Baguettes, findet sich mit einem Anteil von 7,9 Prozent auf Rang vier der Beliebtheitsskala.

    Dass sich die Menschen in Krisenzeiten gerne auf das wesentliche beschränken und eher an die Ostsee als ans Mittelmeer fahren, zeigen die Investitionen in Ferienimmobilien im vergangenen Jahr. Da lag Deutschland mit 53,3 Prozent der Investments deutlich vor den zweitplatzierten USA, die gerade noch auf 8 Prozent kamen. Gleichzeitig machen kurze Anfahrten und der preisgünstige Urlaub die Ferienimmobilien zu einem krisensicheren Anlageobjekt. [mehr » ]



    BGH erlaubt Anrechnung von Dachterrassen zur Wohnfläche

    geschrieben am 23. April 2009

    In einem am Mittwoch gefällten Urteil hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe darüber entschieden, dass Vermieter ab sofort bei vor 2004 geschlossenen Mietverträgen die Flächen von Terrassen oder Balkonen bis maximal zur Hälfte zur Wohnfläche anrechnen können. (AZ: VIII ZR 86/08)

    Sollte der örtliche Mietspiegel eine Anrechnung von bis zu 25 Prozent vorsehen, so gelte diese „ortsübliche Sitte“. Bei Mietverträgen, die nach 2004 abgeschlossen wurden, hat der BGH keine Entscheidung gefällt. Hier gelte die 25-% Regelung von vornherein, sollte keine anderslautende vertragliche Klausel vereinbart wurden sein. Dies sieht die ab dem 1. Januar 2004 geltende Wohnflächenverordnung vor. [mehr » ]



    „The Seven“: Ehemaliges Münchner Heizkraftwerk wird zur Luxusimmobilie

    geschrieben am 22. April 2009 mit einem Kommentar

    Der Kontrast könnte nicht größer sein: Dort, wo früher Männer in Unterhemden schwitzend für die Wärmeversorgung Münchens schufteten, werden sich demnächst einige gutbetuchte auf mondänen Sofas räkeln und die Aussicht auf die Isar-Metropole genießen. Aber auch die Stadt München wird vom Umbau des Areals profitieren.

    "The Seven": Luxus im ehemaligen Heizkraftwerk. © Foto: The Seven

    "The Seven": Luxus im ehemaligen Heizkraftwerk. © Foto: The Seven

    Das ehemalige Heizkraftwerk an der Müllerstraße 7 ist ein Stück Münchner Industriegeschichte. Mitten im Herzen der Isar-Metropole gelegen, versorgte der Komplex seit 1958 große Teile der Innenstadt mit Fernwärme. Insbesondere der markante und weithin sichtbare Maschinenturm mit fünf aus dem Dach herausragenden Schornsteinen prägt auch knapp 8 Jahre nach der Stilllegung noch das Stadtbild – und das nicht im negativen Sinne durch seine Höhe von 56 Metern, sondern durch die beispielhafte Architektur.

    Dabei war lange nicht klar, ob der Turm im Zuge der neuen Nutzung des Geländes nicht doch weichen muss. Immerhin zwei der eingereichten Varianten sahen einen Abriss vor, konnten sich aber am Ende nicht durchsetzen. Das aus dem Architektenwettbewerb als Sieger hervorgegangenen Büro Léon Wohlhage Wernik sieht in seinem Vorschlag den Turm mitsamt der Schornsteine als Erinnerung an seine ehemalige Nutzung und als charakteristisches Element im Stadtbild vor. [mehr » ]



    Spanische Immobilien zum Schleuderpreis

    geschrieben am 22. April 2009

    Spaniens Immobilienpreise rutschen immer weiter ab. Ein Ende der Verbilligung von Häusern und Wohnungen scheint nicht in Sicht.

    Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung sanken die Immobilienpreise auf der iberischen Halbinsel im ersten Quartal des neuen Jahres um 6,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die Preisentwicklung ist demnach zum vierten Mal in Folge rückläufig, eine Trendwende sei laut spanischer Regierung nicht absehbar.

    Auch Analysten der Bank Credit Suisse sehen eine große Diskrepanz zwischen Angebot und Nachfrage auf dem spanischen Immobilienmarkt. Der Markt sei laut Credit Suisse viel zu teuer. So kostet in Spanien eine Immobilie derzeit mehr als das siebenfache eines durchschnittlichen Jahreseinkommens. In Großbritannien beziffern die Analysten derzeit den 4,6fachen Preis, in den USA gar nur den dreifachen Aufschlag für eine Immobilie.

    Für „Traumhaus in Spanien-Verwirklicher“ sind die derzeitigen Preise eine Überlegung wert, doch in Spanien zu kaufen. Seit dem Preisrekordhoch 2007 sind die Häuser auf der iberischen Halbinsel um mehr als 30 Prozent gesunken, ein Ende der Talfahrt ist laut Experten noch nicht in Sicht.



    Abwärme eines Rechenzentrums beheizt Londoner Wohnungen

    geschrieben am 21. April 2009 mit einem Kommentar

    Es ist sicher jedem Computer-Nutzer schon mal aufgefallen, daß es im Zimmer doch recht kuschelig warm werden kann, wenn sein Rechenknecht auf Hochtouren läuft. Glühende Platinen, Chips und Laufwerke produzieren reichlich Hitze und machen das Anstellen der Heizung eigentlich unnötig. Ein Prinzip, das sich jetzt ein Londonder Rechenzentrum zunutze macht.

    Serverracks sind hervorragende Heizungen.

    Serverracks sind hervorragende Heizungen.

    Denn was für einen einzelnen Rechner gilt, trifft erst recht auf ein ganzes Rechenzentrum zu. Hunderte, den ganzen Tag laufende Server produzieren neben der Rechenleistung vor allem Abwärme, meist sogar so viel, daß die Serverräume und -syteme zusätzlich klimatisiert werden müssen. Diese Wärme verpufft bisher allerdings zumeist ungenutzt – ein Umstand, den die Londoner Firma Telehouse Europe nun ändern will.

    Das in den Londonder Docklands enstehende Rechenzentrum „Telehouse West“ soll die ungenutzte Abwärme an Gebäude weiterleiten, um diese damit zu beheizen. Die auf neun Etagen und 19.000 m² Fläche stehenden Serverracks sollen so viel Wärme produzieren, daß bis zu 9 Megawatt Heizleistung geliefert werden kann. Für die Umwelt bedeutet das eine Entlastung von knapp 1100 Tonnen CO2, die weniger in die Atmosphäre geblasen werden.

    Die Idee der Nutzung von Rechner-Abwärme ist allerdings keine ganz neue. In einem kleineren Maßstab wird auch in Deutschland in verschiedenen Rechenzentren die entstehende Wärme zum Heizen von Büros genutzt. Für den normalen Häuslebauer wird diese Methode allerdings wohl wenig praktikabel sein, außer er hat ein Rechenzentrum in der Nachbarschaft oder so viele Rechner im Haus, dass er das ganze Gebäude heizen kann. Erdwärme und Solarthermie sind aber auch interessante Alternativen…



    Mietrechtsreform statt Konjunkturpaket 2.0?

    geschrieben am 21. April 2009

    Die Diskussionen um ein neuerliches Konjunkturpaket durch die Bundesregierung reißen nicht ab, nun bringt der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) einen weiteren Stein ins Rollen. Der BDI schlägt vor, die Reform des Mietrechts voranzutreiben und umzusetzen, so könnten die energetische Sanierung von Häusern ermöglicht und die Wirtschaft angekurbelt werden.

    Laut dpa-Information will sich der BDI am Mittwoch bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt für eine Mietrechtsreform einsetzen. Mit einem 35-seitigen Papier will BDI-Hauptgeschäftsführer Werner Schnappauf der Regierung vorschlagen, wie man ohne Belastung der Steuerzahler die deutsche Wirtschaft wieder beleben kann. Schnappauf sagte in der „Mittelbayerischen Zeitung“, dass das Papier unter anderem einen Vorschlag zur Reform des aktuellen Mietrechts beinhalte. Dieser sieht vor, dass es Wohneigentümern ermöglicht wird, Wohnhäuser energetisch zu sanieren. Mit dieser Maßnahme sieht Schnappauf ein Investitionspotenzial in Milliardenhöhe.

    Auch eine Freigabe von Rundfunk-Frequenzen an Mobilfunkbetreiber solle überlegt werden, um den Ausbau des Breitbandkabelnetzes voranzutreiben. So könnten in den nächsten Jahren mögliche private Investitionen von bis zu 50 Milliarden Euro erwirtschaftet werden.



    Vermietete Häuser und Wohnungen sind derzeit günstig und gefragt

    geschrieben am 20. April 2009

    Paradisische Zeiten für Immobilienkäufer: Niedrige Hypothekenzinsen und ein großes Angebot an Häusern und Eigentumswohnungen lassen Immobilien für Kapitalanleger zunehmend attraktiv werden. Durch sinkende Preise werden vor allem vermietete Häuser und Wohnungen nachgefragt.

    Nach Angaben des Immobilienverbands Deutschland (IVD) ist das Preisniveau von bewohnten Immobilien im Bundesdurchschnitt seit 2007 um 10 bis 15 Prozent gefallen. Abstriche müssen dabei allerdings beim Standort gemacht werden: in größeren Städten und in guten Stadtlagen bleiben die Preise auch in Krisenzeiten stabil und sind gegen den Bundestrend sogar gestiegen – und daran wird sich nach Ansicht des IVD auch in Zukunft erst mal nichts ändern. [mehr » ]



    Hamburg trotzt der Bauflaute

    geschrieben am 20. April 2009

    Hamburgs Attraktivität lässt sich derzeit vor allem an den geplanten Großbauprojekten messen. Während in Berlin einige Projekte auf der Kippe stehen, ist in der Hansestadt der Bauboom ungebrochen und verzeichnet einen neuerlichen Anstieg an stadtzentralen Eigentumswohnungen.

    Laut einer Untersuchung des Marktforschungsunternehmen BulwienGesa entstehen derzeit in den zentralen Stadtteilen rund 930 Wohnprojekte mit einer Gesamtwohnfläche von rund 95.000 Quadratmetern. Pläne für weitere 63.000 Quadratmeter werden immer konkreter. Speerspitze dieser Bauflut sind die beiden prestigeträchtigen Projekte „Sophienterrassen“ und „Die weiße Moderne“, bei denen insgesamt 230 Wohnungen in Toplage und für den entsprechenden Geldbeutel am Harvestehuder Weg entstehen.

    Der Preis ist heiß: Im Schnitt muss man für die Projekte an der Außenalster, inklusive der beiden Topprojekte, 4700 Euro/m² löhnen, im Bereich Hamburg Ost kostet der Quadratmeter im Schnitt 2750 Euro. Mit maximal 15.000 Euro/m² sind die neuen „Sophienterrassen“ die absolute Premiummarke in Hamburg. Kein Wunder: gestaltet doch schließlich der Modeguru Karl Lagerfeld das Interieur einiger Teilbereiche der Terrassen.