Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 18-2009

4. Mai 2009 | von

Konsortium aus fünf Banken übernimmt die Finanzierung des Düsseldorfer Kö-Bogens. Die erste große Hürde des Düsseldorfer Großprojektes ist genommen: Die Finanzierung des Kö-Bogens steht, da der Investor „Die Developer“ die benötigte Bankbürgschaft in Höhe von 120 Millionen Euro bekommen hat. Gestemmt wird die Bürgschaft durch ein Konsortium aus fünf Banken. Bevor nun der nächste Schritt – die Unterschrift unter den Kaufvertrag für das Grundstück am Jan Wellem Platz – folgt, müssen alledings erst die Gremien der einzelnen Banken der Bürgschaft zustimmen.

Offene Immobilienfonds wollen wieder Anteile zurücknehmen. Mehrer Anbieter der vor einiger Zeit im Zuge der Finanzkrise geschlossenen „offenen Immobilienfonds“ wollen eigenen Angaben zufolge bald wieder Anteile ihrer Anleger zurücknehmen. Die zum Schutz vor übermäßigen Mittelabflüssen eingerichtete Sperrfrist läuft eigentlich noch bis Oktober.

HRE: Flowers rechnet sich bei Klage gute Chancen aus. Hypo-Real-Estate Großaktionär Flowers sieht einem möglichen Rechtsstreit mit der Bundesregierung gelassen entgegen. Gleichzeitig griff er die Regierung an: Eine Enteignung sei rechtswidrig, zudem sei die Bank viel mehr Wert als der gebotene Preis. Unterdessen sollen sich die Verluste im ersten Quartal des Jahres auf circa 500 Millionen Euro belaufen.

Wohnwertbarometer: neues Zertifizierungssystem für Wohngebäude. Im Auftrag des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung haben die TU Darmstadt und die Asset Managementement-Firma Pirelli RE ein Erfassungs- und Bewertungssystem für nachhaltige Wohnqualität entwickelt, das ausser quantitativen auch qualitative Aspekte wie zum Beispiel Wohlbefinden, Identität und soziale Bezüge einbezieht und so eine differenzierte Kriterumsgewichtung ermöglicht.

Fielmann behält in der Krise den Durchblick. Krise? Och nee. Die Optikerkette Fielmann steigerte ganz gegen den Krisentrend seinen Umsatz in den ersten Monaten 2009 und plant, 25 neue Filialen zu eröffnen. In den nächsten Jahren sollen insgesamt 180 neue Geschäfte zu den 620 bereits vorhandenen Filialen hinzukommen. Vor allem in Hessen, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin sieht Firmenchef Günther Fielmann Potential für neue Optikerläden.




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