Mehr als ein Dutzend Interessenten für Kampa

5. Mai 2009 | von

Für den insolventen Fertighausriesen Kampa aus Minden stehen mehr als ein Dutzend Interessenten Schlange. Dies bestätigte der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Werner Schreiber, in einem Schreiben.

Laut Schreibers Aussagen, sind die geführten Investorengespräche durchweg positiv gelaufen. Vor allem eine plausible Rettung aller Standorte inklusive der rund 750 Arbeitsplätze bei Kampa solle demnach angestrebt werden. Der aktuelle Verhandlungsstand zeige auf, dass alle potenziellen Investoren gewollt sind, den Geschäftsbetrieb komplett oder zumindest teilweise übernehmen zu wollen. Vorrangig werden hier langfristige Modelle in Betracht gezogen.

Das Fertighausunternehmen Kampa, nach eigenen Angaben eines der größten europäischen Unternehmen seiner Art, musste aufgrund von Zahlungsschwierigkeiten und der weltweiten Finanzkrise im März des Jahres Insolvenz beantragen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 verbuchte das Unternehmen einen Rekordverlust von 29,5 Millionen Euro.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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