WestLB: strenge Auflagen und Verkauf der Immobilientochter

11. Mai 2009 | von

Die WestLB kann sich auf Hilfe durch die EU-Kommission einstellen. Wie das Handelsblatt in seiner Montagsausgabe berichtet, stünde die Freigabe des Rettungsschirms seitens der europäischen Prüfer unmittelbar bevor – allerdings mit strengsten Auflagen.

Nach Angaben der Zeitung würden demnach mehrere Standorte der Bank zur Disposition stehen und sollen geschlossen werden. Auch die Tochtergesellschaft Westdeutsche Immobilienbank (Westimmo) soll von der WestLB abgekoppelt werden. Aller Voraussicht nach wird die EU-Kommission am Mittwoch die offiziellen Vorgaben bekanntgeben, die unter anderem den diskriminierungsfreien Verkauf, also ein Verkauf, an dem sich private wie öffentliche Bieter beteiligen dürfen, vorsehen.

Die WestLB wurde von der Finanzkrise schwer getroffen und musste problematische Wertpapiere in Höhe von 23 Milliarden Euro ausgliedern und die daraus entstandenen Risiken durch Bürgschaften der Eigentümer abschirmen lassen. Davon muss das Land Nordrhein-Westfalen für 3,76 Mrd. Euro bürgen, die nordrhein-westfälischen Sparkassenverbände mit gut 1 Milliarde Euro.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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