O2 World und ehemalige Haftanstalt Rummelsburg mit Immobilien-Award ausgezeichnet

9. Juni 2009 | von

Am Montag wurde zum dritten Mal der Berliner Immobilienaward verliehen. Preisträger gab es gleich zwei: beide modern, beide groß, beide städtebaulich relevant, und doch ziemlich unterschiedlich – die Auszeichnung der O2 World und der sanierten ehemaligen Haftanstalt Rummelsburg rühmt die Vielfalt der Immobilienwirtschaft in der Hauptstadt.

Der Preis wurde von der Senatsbaudirektorin Regula Lüscher sowie den Initiatoren Drees & Sommer Berlin, Eurohypo, Berliner Volksbank, Jones Lang LaSalle und stöbe mehnert in Berlin verliehen. Und da aktuell auch in der Welt der Immobilien doppelte Freude kaum schaden kann, wurden zum ersten Mal gleich zwei Gewinner gekürt.

Den runden, blauen Riesen zwischen Ostbahnhof und Warschauer Straße kennt sicher nicht nur jeder Berliner. Die O2 World, die zu den modernsten Multifunktionsarenen der Welt zählt, beherbergt die unterschiedlichsten Events wie Konzerte, Eishockey oder Boxen. Das Projekt der Anschutz Entertainment Group ist nicht nur aus der ganzen Umgebung zu sehen und auf jedem Hinweisschild vermerkt, sondern außerdem auch noch ein Vorbild an energiesparendem Bau.

Denkmalschutz und schönes Wohnen

Die denkmalgerechte Sanierung der ehemaligen Haftanstalt Rummelsburg begann im April 2007. Inzwischen befinden sich in den 6 Gebäuden rund 150 Wohnungen, und der Komplex wird gemeinhin BerlinCampus genannt. Das Projekt der Maruhn Immobilien GmbH & Co. BerlinCampus KG nördlich des Treptower Parks ist eine erfolgreiche Kombination aus Denkmalschutz und Erfüllung der Mieterbedürfnisse: wo früher wenig gemütliche Zellen waren, befindet sich jetzt moderner, hochwertiger, und dementsprechend begehrter Wohnraum.

Der immobilienawardberlin wurde 2009 zum dritten Mal überreicht. Wer den Preis haben will, sollte ein städtebaulich und architektonisch, technisch und gestalterisch sowie ökologisch und energetisch zeitgemäßes Bauprojekt verwirklichen, denn der Award versteht sich als zukunftsweisend. Außerdem soll er den Beitrag der Berliner Immobilienwirtschaft zur Entwicklung der Stadt aufzeigen. Natürlich sind für die Jury nicht nur die wirtschaftlichen Aspekte ausschlaggebend, denn Berlin wäre nicht Berlin, wenn nicht auch immer eine geballte Ladung Kreativität eine Rolle spielen würde.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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