Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 24-2009

15. Juni 2009 | von

Arcandor und Kampa, Hypo Real Estate und wieder Arcandor – die Krisenunternehmen liefern weiter tägliche – und vor allem schlechte – News. Da übersieht man auch gerne die erfreulichen Nachrichten.


Wohnen auf dem Wasser.
Steigende Meeresspiegel, hohe Grundstückspreise, nervende Nachbarn: Wohnen in Hamburg scheint zwar äußerst beliebt zu sein, hat aber auch so seine Nachteile. Diese lassen sich aber allesamt vermeiden – mit einem Hausboot. Zukunftssicher und mobil ist man auf jeden Fall…[FAZ]

Kampa-Insolvenz trifft auch Häuslebauer.
Die Insolvenz des Fertighausbauers Kampa trifft neben den knapp 750 Beschäftigten des Unternehmens wohl auch die Kunden, deren Häuser noch nicht fertig gestellt sind. So könnten Bauherren bereits gezahltes Geld nicht zurückerhalten, zudem sei die Fertigstellung des Gebäudes nicht sicher. [BZ] Die Fehleranalyse geht unterdessen in eine weitere Runde. IG-Bau Sekretär Bodo Matthey warf dem Management vor, mit der Schließung des Stammwerkes in Minden und dem damit verbundenen Einstellen der Exklusiv-Häuser-Produktion einen schweren Fehler begangen zu haben. [Mindener Tageblatt]

Mond-Mieten bei Karstadt. Stück für Stück setzt sich das Arcandor-Pleitepuzzle mit immer neue Informationen zusammen. So mussten einige Karstadt-Filialen nach der Verkauf der Immobilien die Gebäude für Wucherpreise zurückmieten. Alleine im Münchner Oberpollinger mussten 23,2 Prozent des Umsatzes an die neuen Eigentümer gezahlt werden. Schon bei 10 Prozent lässt sich eine Filiale nach Expertenmeinung kaum noch wirtschaftlich betreiben. [NRZ]

Besetzte Villen in London. Nicht nur bei Arcandor gibt es Mondmieten – auch die Londonder leiden unter den gewaltigen Preisen für Immobilien. Genauso gewaltig wie die Mieten ist allerdings der Leerstand in Großbritanniens Hauptstadt. 80.000 Gebäude haben derzeit keinen Nutzer – da ist es doch praktisch, daß eine Hausbesetzung in England nicht mal illegal ist. Zumindest, wenn man ein paar Sachen beachtet. [Welt]

Rentner – Schwemme. Der demografische Trend zur alternden Gesellschaft macht auf vor Duisburg nicht halt. Mit einem rekordverdächtigen Durchschnittsalter von 51,8 Jahren ist der Stadtteil Ungelsheim gar der älteste in Nordrhein-Westfalen und stellt die Stadt vor neue Herausforderungen. [FAZ]




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