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    Gemischte Reaktionen auf neue Honorarordnung für Architekten und Ingenieure

    geschrieben am 17. Juni 2009

    Der Kunde spart am Bauprojekt, der Architekt verdient mehr: Auf den ersten Blick scheint die neue Honorarordnung für Architekten und Ingenieure alle am Bau Beteiligten glücklich zu machen. Doch einer hat wie immer das Nachsehen: In diesem Fall sind es die Bauingenieure.

    bauherr

    Gute Planung lohnt sich für Architekt und Bauherren

    Nach fast 14 Jahren ist sie da, die lange geforderte Änderung der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). Am Freitag ist die neue Fassung vom Bundesrat verabschiedet worden. Für Architekten hält sie zunächst eine gute Neuerung bereit: für sie wird eine 10 Prozent höhere Entlohnung festgesetzt. Das klingt zunächst nach einer nicht unwesentlichen Mehrbelastung für den Kunden, vor allem, wenn man die Zahlen betrachtet: nach Berechnungen des Bundeswirtschaftsministeriums würden demnach für öffentliche Bauprojekte jährlich rund 290 Millionen Euro mehr anfallen als bisher. [mehr » ]



    Wohnen in Berlin: Luxus statt Krise

    geschrieben am 16. Juni 2009

    Wer sich um Geld keine Sorgen machen muss, der lässt sich auch von der aktuellen Finanzmarktsituation wenig beeindrucken. Auch, dass Wohnimmobilien zu den krisensicheren Anlagen gehören, ist bekannt. Das zeigt sich derzeit in der nach wie vor hohen Nachfrage bei Neubauwohnungen, besonders Luxusimmobilien sind beliebt. Ausgerechnet in Berlin erleben sie einen regelrechten Boom.

    Schon im kommenden Jahr wird die gemeinhin als “arm aber sexy” bekannte Hauptstadt um einige Premiumbauten reicher sein, deren Exklusivität meist schon in den klangvollen Namen mitschwingt. Wer eine Wohnung im “Pergamon Palais”, im “Charleston” oder im “Quartier Winterfeldt” beziehen will, muss allerdings mit stolzen Preisen rechnen. [mehr » ]



    Studenten: Vermieters Liebling

    geschrieben am 16. Juni 2009

    Nach einer Studie der Deutschen Bank Research haben neben den üblichen, für gehobene Mietpreise bekannte Metropolen wie Hamburg und München vor allem kleinere Universitätsstädte attraktive Wohnungsmärkte – was nicht an den Villen der C4-Professoren liegt, sondern an den mit schmalem Budget ausgestatteten Studierenden.

    Traum für Vermieter: ein vorhandener Campus inklusive Studenten.

    Traum für Vermieter: ein vorhandener Campus inklusive Studenten.

    Das hätte sich die Studentenschaft sicher nicht träumen lassen: Statt als dauerfeiernde, laute und nicht sehr zahlungskräftige Mieterschaft gilt sie plötzlich als Vermieters Liebling – zumindest wenn es nach der Deutschen Bank Research geht. Diese fand in einer Studie heraus, daß der Wertzuwachs für Eigentumswohnungen in idyllischen Universitätsstädten wie Marburg, Münster oder Trier - also Städte, die nicht im Verdacht stehen, „Boomstädte“ zu sein - in den vergangenen zehn Jahren um etwa 0,75 Prozent über dem von Städten mit einem geringen Anteil oder gänzlich ohne Studenten lag. Gerade der hohe Studierendenanteil an der Gesamtbevölkerung von mindestens 15 Prozent wirkt sich hier positiv auf die Preise aus. [mehr » ]



    Staatshilfen: Neue Hoffnung für Arcandor

    geschrieben am 15. Juni 2009

    Aller guten Dinge sind drei - vielleicht sogar für Arcandor. Nach zwei gescheiterten Anträgen auf Staatshilfen rücken diese nun dank der Insolvenz in greifbare Nähe. Obwohl nach wie vor Übernahmeangebote vorliegen, will die Geschäftsleitung den Konzern als Ganzes erhalten. Mit einem Kredit wäre dieses Vorhaben durchaus aussichtsreich.

    Zweimal sind sie gescheitert, dann kam die Insolvenz. Jetzt könnte Arcandor doch noch finanzielle Unterstützung vom Staat bekommen - in Form eines Massekredits. Dabei handelt es sich um ein kurzfristiges Notdarlehen für insolvente oder insolvenzgefährdete Unternehmen, welches der Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs dient. Bei Genehmigung könnte der Kredit durch eine Bürgschaft des Bundes abgesichert werden. Einen Antrag auf einen Kredit hat Arcandor bisher nicht gestellt. Die Regierung schließt diesmal aber keineswegs aus, ihn zu gewähren. [mehr » ]



    Picasso privat: Bilder von Leben und Wohnen des Künstlers

    geschrieben am 15. Juni 2009

    Kreative Köpfe können sich bekanntlich nur in der richtigen Umgebung auch richtig entfalten. Jetzt bekommt die Öffentlichkeit erstmals zu sehen, in welchem Umfeld Pablo Picasso gewirkt hat: Ein Bildband zeigt Impressionen seiner zahlreichen Häuser. Wer einen noch lebhafteren Eindruck vom Leben des Künstlers bekommen möchte, sollte seinen Sommerurlaub dieses Jahr in der Provence verbringen.

    Schloss Vauvenargues. © Jean Marie Desbois, Wikipedia

    Schloss Vauvenargues. © Jean Marie Desbois, Wikipedia

    Sein erstes Haus war noch in der Nähe von Paris, doch am Wohlsten fühlte er sich an der Côte d’Azur, Häuser hatte er unter anderem in Vallauris, Cannes und Mougins. Er lebte zurückgezogen vor dem Trubel um seine Person. Seine letzte Bleibe, ein Schloss in Vauvenargues, kann in diesem Sommer erstmals besichtigt werden. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 24-2009

    geschrieben am 15. Juni 2009

    Arcandor und Kampa, Hypo Real Estate und wieder Arcandor - die Krisenunternehmen liefern weiter tägliche - und vor allem schlechte - News. Da übersieht man auch gerne die erfreulichen Nachrichten.


    Wohnen auf dem Wasser.
    Steigende Meeresspiegel, hohe Grundstückspreise, nervende Nachbarn: Wohnen in Hamburg scheint zwar äußerst beliebt zu sein, hat aber auch so seine Nachteile. Diese lassen sich aber allesamt vermeiden - mit einem Hausboot. Zukunftssicher und mobil ist man auf jeden Fall…[FAZ]

    Kampa-Insolvenz trifft auch Häuslebauer.
    Die Insolvenz des Fertighausbauers Kampa trifft neben den knapp 750 Beschäftigten des Unternehmens wohl auch die Kunden, deren Häuser noch nicht fertig gestellt sind. So könnten Bauherren bereits gezahltes Geld nicht zurückerhalten, zudem sei die Fertigstellung des Gebäudes nicht sicher. [BZ] Die Fehleranalyse geht unterdessen in eine weitere Runde. IG-Bau Sekretär Bodo Matthey warf dem Management vor, mit der Schließung des Stammwerkes in Minden und dem damit verbundenen Einstellen der Exklusiv-Häuser-Produktion einen schweren Fehler begangen zu haben. [Mindener Tageblatt]

    Mond-Mieten bei Karstadt. Stück für Stück setzt sich das Arcandor-Pleitepuzzle mit immer neue Informationen zusammen. So mussten einige Karstadt-Filialen nach der Verkauf der Immobilien die Gebäude für Wucherpreise zurückmieten. Alleine im Münchner Oberpollinger mussten 23,2 Prozent des Umsatzes an die neuen Eigentümer gezahlt werden. Schon bei 10 Prozent lässt sich eine Filiale nach Expertenmeinung kaum noch wirtschaftlich betreiben. [NRZ]

    Besetzte Villen in London. Nicht nur bei Arcandor gibt es Mondmieten - auch die Londonder leiden unter den gewaltigen Preisen für Immobilien. Genauso gewaltig wie die Mieten ist allerdings der Leerstand in Großbritanniens Hauptstadt. 80.000 Gebäude haben derzeit keinen Nutzer - da ist es doch praktisch, daß eine Hausbesetzung in England nicht mal illegal ist. Zumindest, wenn man ein paar Sachen beachtet. [Welt]

    Rentner - Schwemme. Der demografische Trend zur alternden Gesellschaft macht auf vor Duisburg nicht halt. Mit einem rekordverdächtigen Durchschnittsalter von 51,8 Jahren ist der Stadtteil Ungelsheim gar der älteste in Nordrhein-Westfalen und stellt die Stadt vor neue Herausforderungen. [FAZ]



    Münster hat den schönsten Park Europas

    geschrieben am 13. Juni 2009

    Deutschland hat ein neues Aushängeschild: Bei der inzwischen dritten Auszeichnung des schönsten Parks Europas hat es der Aaseepark im nordrhein-westfälischen Münster ganz oben aufs Treppchen geschafft. Damit hat die Anlage die schönsten Flecken Schwedens, Frankreichs, Italiens, Polens und Großbritanniens hinter sich gelassen.

    Zu den Bewertungskriterien der Jury zählen unter anderem Pflegezustand, Gestaltung und Nutzungsmöglichkeiten wie Grill-, Spielplätze und andere Freizeitangebote. Natürlich kann ein Park auch durch einzigartige Besonderheiten überzeugen. Tatsächlich ist das Angebot des Aaseeparks beeindruckend: Neben zahlreichen Sportarten wie Angeln, Leichtathletik, Reiten, Segeln und Tennis - um nur einige zu nennen - bietet der Park ein wechselndes Kulturprogramm. Und ganz nebenbei gibt es noch ein Planetarium, einen Allwetterzoo, Restaurants, Cafés, und, und, und. [mehr » ]



    Arcandor verhandelt mit Metro, Karstadt schreibt schwarze Zahlen

    geschrieben am 12. Juni 2009

    Für Arcandor ist es die erste gute Nachricht seit Langem: nach gescheiterten Anträgen auf Staatshilfen und der daraufhin angemeldeten Insolvenz berichtet die Financial Times Deutschland (FTD) jetzt, dass Karstadt im vergangenen Geschäftsjahr Gewinn gemacht hat. Dieser positive Trend bedeutet für Arcandor eine verbesserte Ausgangsposition für Verhandlungen mit möglichen Investoren. Gespräche werden jetzt nicht mehr nur mit Metro geführt.

    Arcandor selbst will die Zahlen erst am 18. Juni publik machen, doch schon jetzt ist bekannt, dass Karstadt in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres, also von Anfang April bis Ende September 2008, einen Gewinn von 7 Millionen Euro verbuchen konnte. Ein Grund zum Feiern ist dieses Plus allerdings noch nicht - im gleichen Zeitraum machte der Versandhandel Primondo, zu dem auch Quelle gehört, Verluste in Höhe von 57 Millionen Euro. Trotzdem verbessert die Nachricht Arcandors Situation am Verhandlungstisch. [mehr » ]



    Preise für Wohnimmobilien bleiben stabil

    geschrieben am 11. Juni 2009

    Es wurde bereits seit einiger Zeit gemunkelt: Wohnimmobilien bleiben auch in schweren Zeiten wie diesen preisstabil und bieten sich so als krisensichere Anlageobjekte an. Allerdings fallen die Kosten für die eigenen vier Wände regional höchst unterschiedlich aus, wie eine repräsentative Studie der Landesbausparkassen ergab.

    Der Wohnimmobilienmarkt bleibt stabil

    Der Wohnimmobilienmarkt bleibt stabil. Quelle: obs/Landesbausparkassen

    Krise? Welche Krise? Im Gegensatz zu den Vereinigten Staaten, in denen die Preise für Immobilien immer weiter ins bodenlose fallen, erweist sich der deutsche Immobilienmarkt als äußerst robust und preisstabil. Gleichzeitig bieten die derzeit günstigen Hypothekenzinsen attraktive Bedingungen für einen Immobilienkauf.

    „Gerade in der Krise erweisen sich Häuser und Eigentumswohnungen als wertstabil“ analysiert LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm anlässlich der Vorstellung der LBS-Wohnungsmarktanalyse 2009 am Mittwoch in Berlin. Auch die in einigen Regionen befürchtete Wohnungsknappheit durch den immer weiter zurückgehenen Neubau lässt den Erwerb von Wohneigentum zusätzlich attraktiv erscheinen, da dort mit steigenden Mieten zu rechnen ist.

    Gleichwohl gibt es erhebliche regionale Unterschiede in der Preisstruktur. Wenig überraschend rangiert die bayerische Landeshauptstadt München erneut ganz oben auf der Preisliste. Dort kosten gebrauchte und freistehende Objekte in mittleren bis guten Lagen mit knapp 730.000 Euro nicht nur mit Abstand am meisten, sondern sind innerhalb eines Jahres um knapp 10 Prozent im Preis gestiegen – von Krise ist in München also nichts zu spüren. Noch vor Zentren wie Frankfurt, Düsseldorf und Stuttgart reiht sich die hessische Beamtenhochburg Wiesbaden auf Rang zwei ein.

    Wer auf Schnäppchenjagd geht, sollte sich in Leipzig, Hannover oder Bremen umsehen. Trotz ihrer Größe mit je etwa 500.000 Einwohnern liegen die Preise für vergleichbare Immobilien um die 200.000 Euro.

    Dem jährlich erscheinenden LBS-Heft „Markt für Wohnimmobilien“ liegt eine Umfrage der LBS-Immobiliengesellschaften (LBS-I) und Sparkassen zugrunde.



    Kampa ist Geschichte - Alle Stellen sind gestrichen

    geschrieben am 11. Juni 2009

    Es gibts keine Hoffnung mehr für den insolventen Fertighaushersteller Kampa: Verhandlungen mit 69 potentiellen Investoren haben zu keinem positiven Ergebnis geführt. Für 750 Mitarbeiter bedeutet das den Verlust ihrer Arbeitsplätze, wie Insolvenzverwalter Werner Schreiber am Mittwoch bekanntgab. Eine Zerschlagung des Unternehmens scheint unausweichlich.

    Keine Hoffnung mehr für Kampa

    Keine Hoffnung mehr für Kampa

    Zuletzt liefen noch Gespräche mit einem deutsch-schweizerischen Interessenten, der als Einziger bereit war, insgesamt 450 Arbeitsplätze zu erhalten. Letztlich sind die Verhandlungen aber gescheitert, weil der potentielle Investor notwendigen finanziellen Zusagen nicht treffen konnte. Damit steht Kampa nun endgültig vor dem Aus. [mehr » ]