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    Preise für Bauland sinken erstmals seit 8 Jahren

    geschrieben am 31. Juli 2009

    Paradiesische Zeiten für Häuslebauer: Wegen niedriger Zinsen für Darlehen und sinkenden Baupreisen ist der Traum vom eigenen Heim derzeit so günstig wie lange nicht. Nun sind in Deutschland erstmals seit 2001 auch die Preise für Bauland gesunken, wie eine Studie des Instituts für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) in Berlin ergab.

    Anlass für überschäumende Euphorie gibt es dennoch nicht. Für einen Quadratmeter baureifen Landes müssen 2008 in Deutschland durchschnittlich immernoch 130 Euro bezahlt werden – ein Rückgang um 1,5 Prozent im Vergleich zu 2007, aber deutlich mehr als zehn Jahre zuvor. 1998 kostete der Quadratmeter gerade einmal 71 Euro. Hauptverantwortlich für den Preisrückgang ist nach Ansicht des Instituts die verminderte Bautätigkeit in Deutschland. Bei Bauanträgen und fertiggestellten Wohnungen hatte das Statistische Bundesamt zuletzt neue Minusrekorde vermeldet. Auch die Verkäufe von baureifem Land haben sich, allerdings verglichen mit den Werten von 1998, auf 53.000 halbiert. [mehr » ]



    Intelligente Wohnung erleichtert das Leben im Alter

    geschrieben am 31. Juli 2009

    Weniger Nachwuchs und bessere medizinische Versorgung führen dazu, dass die Bevölkerung zunehmend altert. Diese Entwicklung stellt nicht nur die Rentenpolitik vor immer größere Herausforderugen, auch Betreuung, Pflege und nicht zuletzt altersgerechtes Wohnen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes “Gestaltung altersgerechter Lebenswelten” (GAL) wurde eine Seniorenwohnung mit viel technischer Unterstützung entwickelt. Die Modellwohnung wurde vergangene Woche von Niedersachsens Wissenschaftsminister Lutz Stratmann (CDU) vorgestellt.

    Sogenannte “SmartHomes”, die älteren Menschen das Wohnen erleichtern sollen, gibt es zwar schon länger, allerdings ließen sie bisher noch viel Raum zu technischen Verbesserungen. Hier setzt das Oldenburger Institut für Informationstechnologie OFFIS mit seinen Seniorenwohnungen an: Sie soll Sicherheit und Unabhängigkeit im Alter unterstützen - und das möglichst einfach, sowohl was die Bauweise und Installation, als auch die Bedienbarkeit betrifft. [mehr » ]



    Richtfest: Skyline Tower soll Münchener Wahrzeichen werden

    geschrieben am 30. Juli 2009

    Die Erwartungen an den neuen „Skyline Tower“ sind riesig: ein neues Wahrzeichen des Münchener Nordens soll er werden. Ob das 84 Meter hohe Gebäude die Hoffnungen wirklich erfüllen kann, bleibt abzuwarten - Preise für das Energiekonzept hat der Turm jedenfalls schon einmal eingeheimst. Am Dienstag wurde Richtfest gefeiert – mit markigen Worten, Akrobatikshow und Feuerwerk.

    Skyline Tower: Ein Leuchtturm in Ökologie

    Skyline Tower: Ein Leuchtturm in Ökologie. Foto: http://www.bbikg.de

    Auch die obligatorischen Lobeshymnen der lokalen Politprominenz strotzen angesichts des weithin sichtbaren Kolosses aus Glas und Stahl nur so vor Selbstvertrauen und wähnten die bayerische Metropole gar als das gallische Dorf in der Wirtschaftskrise. Der „Skyline Tower“ stehe symbolisch für die Wirtschaftskraft Münchens und des Freistaates Bayern“, wie Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil betonte. Münchens Oberbürgermeister verwies hingegen auf das rekordverdächtige Bautempo. Bereits knapp ein Jahr nach Baubeginn im Juni 2008 konnte das Richtfest gefeiert werden, 2010 soll der Bau fertig gestellt sein.

    Erwartungsgemäß sparte auch der Erbauer des Gebäudes, die Bayerische Bau und Immobilien Gruppe nicht mit markigen Worten. „Mit dem Skyline Tower setzen wir ein unübersehbares Zeichen: Wir bauen! Weil wir bauen wollen und weil wir bauen können“, so Dr. Jürgen Büllesbach. „Wir sind sicher, dass der Skyline Tower das richtige Produkt am richtigen Standort zur richtigen Zeit ist. Ein Gebäude mit Perspektive, das sich auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten auf dem Markt behaupten wird.“ [mehr » ]



    HRE: Aktionäre klagen 200 Millionen Euro ein

    geschrieben am 30. Juli 2009

    Es hat sich einiges geändert: Die Hypo Real Estate ist verstaatlicht und heißt inzwischen “Deutsche Pfandbriefbank”- doch die Skandale um das Immobilieninstitut reißen nicht ab. Jetzt wollen Aktionäre mehrerer Kapitalanlagefonds auf Schadenersatz klagen. Insgesamt werden sich die Forderungen auf rund 200 Millionen Euro belaufen - und das ist möglicherweise nur der Anfang, der die Schadenersatzwelle erst richtig ins Rollen bringt. Die Verhandlung soll nächste Woche vor dem Landgericht München I stattfinden.

    Schon die Verstaatlichung der Hypo Real Estate war auf Protest gestoßen: Das Unternehmen saß in der Bredouille, weil der ehemalige Vorstand hatte sich verzockt hatte, und wurde die erste Bank, die um Staatshilfe bat. Der Bund - natürlich darauf bedacht, eine Vertiefung der Krise zu verhindern - erhörte die Bitte. Es folgte eine 100 Milliarden teure Rettung und letztendlich die Verstaatlichung: Die Aktionäre wurden aus dem Unternehmen gedrängt, die Kosten der Rettung trägt der Steuerzahler. [mehr » ]



    Energiesparen leicht gemacht

    geschrieben am 29. Juli 2009 mit 2 Kommentaren

    Kühlschrank und Backofen, Fernseher und Stereoanlage, Waschmaschine und Badewanne, Computer und Handy, Spülmaschine und, und, und: Vieles, was man zum Leben braucht bzw. was selbiges angenehmer macht, verbraucht Strom, Wasser oder beides. Dass die Energiekosten kontinuierlich steigen, während die Anzahl an Elektrogeräten und dementsprechend auch der Energieverbrauch in den meisten Haushalten weiter wächst, belastet nicht wenige Geldbeutel. Dabei muss man nicht gleich auf seine Geräte verzichten, um Energie zu sparen: Wer auf einige kleine Dinge achtet, kann leicht mehrere hundert Euro im Jahr sparen. Die immobilo-Redaktion hat zehn versteckte Energiefresser aufgespürt und einfache Energiespartipps zusammengestellt. [mehr » ]



    Jobs’ alte Villa zieht um

    geschrieben am 29. Juli 2009

    Bei Apple liegen Steve Jobs die Jünger zu Füßen, mit seinen Nachbarn hat er es dagegen nicht ganz so leicht. Seit Jahren verhindern sie Jobs‘ Pläne, seine alte und schon lange nicht mehr bewohnte Villa im kalifornischen Woodside abreissen zu lassen. Nun deutet sich aber eine Lösung des Streits um die „Jackling Mansion“ an.

    Jobs erwarb das Anwesen in den 80er Jahren, kurz nachdem der erste, noch in einer Garage zusammengeschraubte Mac sich auf den Weg machte, die Computerwelt zu revolutionieren. Doch im Gegensatz zu seiner Firma, die später auch durch ihre stylisch designten Produkte Kultstatus erlangte, griff er bei seiner ersten Villa daneben. Jobs bezeichnete das historische Anwesen später als „eine der größten Abscheulichkeiten des Hausbaus, die ich je gesehen habe“ und zog 10 Jahre später in eine andere Bleibe um. [mehr » ]



    Mietpreise für Gewerbeimmobilien weltweit auf Talfahrt

    geschrieben am 28. Juli 2009

    Bis sich die Mieter von Gewerbeimmobilien die Klinke in die Hand geben, wird es wohl noch eine ganze Weile dauern - vielmehr müssen Vermieter lernen, mit sinkenden Mietpreisen zu leben. Weltweit drückt die Finanzkrise Kapitalwerte und Mietpreiserwartungen. Trotz alledem sieht die Situation für Deutschland im internationalen Vergleich ziemlich gut aus.

    Die allgemeine wirtschaftliche Situation wird zwar langsam wieder besser, von den Mietpreisen für Gewerberaum dürfen Eigentümer allerdings nicht viel erwarten, wie die Studie “Global Property Surveys” (GPS) der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) zeigt. Die Studie wird seit fünf Jahren durchgeführt - die Rückgänge, die sie für das zweite Quartal 2008 festgestellt hat, sind ein neuer Rekord. [mehr » ]



    Immobilienwirtschaft: wichtiger als Maschinenbau und Autoindustrie?

    geschrieben am 28. Juli 2009 mit einem Kommentar

    Automobilbau? Schon wichtig, ja. Maschinenbau? Auch wichtig, aber nicht so wichtig wie die deutsche Bau- und Immobilienwirtschaft: Nach einer aktuellen Studie gehört diese mit einer Bruttowertschöpfung von 390 Milliarden Euro zu den wichtigsten Wirtschafts- und Wachstumsfaktoren in Deutschland.

    Selbst wenn der Baubereich außen vor gelassen und nur noch der Kernbereich der Immobilienwirtschaft mit Vermietern, Maklern und Verwaltern betrachtet wird, beläuft sich die Wertschöpfung nach der „Studie zur gesamtwirtschaftlichen Bedeutung der Immobilienwirtschaft“ der Gesellschaft für Immobilienwirtschaftliche Forschung (gif), dem Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung (DV), der Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) und weiteren Verbänden und Institutionen auf knapp 150 Milliarden Euro. [mehr » ]



    Untersuchungen in Nachterstedt schreiten voran

    geschrieben am 27. Juli 2009

    Während am Sonntag eine Begehung des Unglücksgebietes von Nachterstedt wegen verdächtiger Geräusche in einem benachbarten Gebäude abgebrochen wurde, laufen die Untersuchungen zur Ursache des Erdrutsches weiter. Ab morgen soll High-Tech zum Einsatz kommen.

    Zwei Millionen Kubikmeter Erde rutschten am 18. Juli im Sachsen-Anhaltinischen Nachterstedt in Richtung Concordiasee – einer gefluteten Bergbauhalde – und rissen zwei Gebäude und drei Menschen mit sich. Die Experten rätseln auch weiterhin über die Ursache und sind über die Konsequenzen der Katastrophe uneins. Auch über die weitere Vorgehensweise in Nachterstedt herrscht Unklarheit. Die vergangene Woche ins Spiel gebrachte Sprengung scheint derzeit jedenfalls kein Thema mehr zu sein. [mehr » ]



    Bürgerkraftwerk - Die größte Solaranlage Frankfurts

    geschrieben am 27. Juli 2009

    Frankfurt am Main bekommt seine bisher größte Photovoltaikanlage: In Zusammenarbeit mit Sonneninitiative e.V. und mit Unterstützung des Energieversorgers Mainova AG wird auf dem Dach der Messehalle 10 noch in diesem Jahr Solarstrom produziert. Die Anlage gehört allerdings nicht etwa der Stadt - sie kann von Privatpersonen erworben werden.

    Solarstrom ist nicht nur ein Beitrag zum Klimaschutz, er scheint auch viel Raum für kreative Ideen zu bieten: Bereits das Land Berlin sucht über die “Solardachbörse” private Investoren für Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden und hofft so, einen Teil seiner Schulden zu tilgen. Auch der Verein Sonneninitiative aus dem hessischen Marburg bringt die Dächer öffentlicher Gebäude mit privaten Eigentümern von Solaranlagen zusammen - in Frankfurt steht jetzt das nächste Großprojekt an. [mehr » ]