Europäische Büromieten fallen weiter

8. August 2009 | von

Am europäischen Büroimmobilienmarkt ist in den letzten drei Monaten noch keine Erholung eingetreten. Auf der Büroimmobilienuhr der Beratungsgesellschaft Jones LangLaSalle befinden sich die meisten der 24 Index-Städte im roten Bereich der beschleunigten Mietpreisrückgänge – manche sogar mit rekordverdächtigen Werten.

Der europäische Mietpreisindex von Jones LangLaSalle, der auf der gewichteten Mietpreisentwicklung aller 24 indizierten Städte basiert, sank im zweiten Quartal des Jahres 2009 um 4,6 Prozent. Dabei schlägt vor allem die katastrophale Situation der ehemaligen Boom-Städte zu Buche. So sanken in Moskau die Spitzenmieten während des Erfassungszeitraumes um weitere 30 Prozent. Verglichen mit den Werten vor einem Jahr sind es sogar schwindelerregende 63%. Mit weitem Abstand folgt London auf dem zweiten Rang der Negativskala, dort sanken die Mieten um vergleichsweise moderate 32 %. Lediglich in drei der vierundzwanzig Städte wurden die Mieten im Jahresvergleich teurer.

Umsätze steigen

Der Umsatz von Büroflächen konnte im Gegensatz zu den Mieten leicht steigen, bleibt aber weiterhin auf niedrigem Niveau. So stieg das Vermietungsvolumen in den letzten drei Monaten um 9% auf 2,1 Mio. m². Kein Grund zu feiern, schließlich liegen die aktuellen Werte etwa 35% unter denen des Vorjahres.

Auch die weiterhin hohe Quote an fertiggestellten Büroflächen hilft nicht dabei, die Leerstandsquoten zu verringern – im Gegenteil. Der Anteil leerstehender Büros stieg nach der Analyse von JLL auf insgesamt 9,3 %




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