Zahl der Baugenehmigungen geht weiter zurück

13. August 2009 | von

Trotz dramatischer Appelle des Mieterbundes für mehr Wohnungsneubau deutet vieles darauf hin, dass auch im Jahr 2009 erneut weniger Wohnungen fertiggestellt werden – schon 2008 gab es neue Negativrekorde bei Baugenehmigungen und fertiggestellten Wohnungen. Die Zahlen für das erste Halbjahr aus Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen lassen jedenfalls nichts Gutes erwarten.

So wurde in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland der Bundesrepublik, nach Angaben des in Düsseldorf ansässigen statistischen Landesamtes in den ersten sechs Monaten des Jahres der Bau von 16.030 Wohnungen genehmigt, ein Rückgang um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Inbesondere bei entstehenden Wohnungen in Neubauten ging die Anzahl der Genehmigungen mit 12,2 Prozent überdurchschnittlich zurück – lediglich 13.840 Wohnungen sollen neu gebaut werden. Etwas besser kommen hier die Wohnungen in Bestandsbauten weg, die um immerhin 5,3 Prozent zunahmen.

In der deutschen Hauptstadt Berlin gestaltet sich die Lage ähnlich. Dort wurden im ersten Halbjahr 2009 1.335 Anträge für Neubauten im Wohn- und Nichtwohnbau genehmigt – ein Rückgang von 17,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die geplanten 2.571 neuen Wohnungen, von denen die meisten in Pankow, Friedrichhain-Kreuzberg und Treptow-Köpenick entstehen sollen, sind nochmals 20 Prozent weniger als 2008. Nicht ganz so deutlich sind die Zahlen aus Brandenburg, wo man einen Rückgang der Baugenehmigungen um 6,5 Prozent registrierte.




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