geschrieben am 16. August 2009
Kaufen oder Mieten – das ist hier die Frage. Nicht wenige stehen irgendwann vor der Frage: Die eigenen vier Wände weiter mieten oder doch lieber kaufen? Finanzierung, Zinsen und Tilgung lassen dann manchmal keine großen Sprünge mehr zu. Dennoch kann man als Hausbesitzer nach 20 Jahren sogar mehr Geld im Portemonnaie haben als ein Mieter. [Focus]
„Schlüsselherr“ – Hilfe gegen überteuerte Schlüsseldienste? Es gibt wohl niemanden, der noch nie mit einem Schlüsseldienst zu tun hatte. Egal ob im Halbschlaf oder in Hektik – irgendwann war immer der Schlüssel drin und der Bewohner draussen. In vielen Fällen schlägt hier die Stunde der Schlüsseldienste, die die Ausgesperrten zum Teil mit Phantasierechnungen abzockten. Abhilfe könnte „Keystorage” bieten. [FTD]
IVG Immobilien schreibt rote Zahlen. Von den großen Immobilienunternehmen kamen diese Woche nur wenig gute Nachrichten. IVG Immobilien steht den Zahlen von Patrizia und Gagfah in nichts nach und vermeldete für das zweite Quartal erneut rote Zahlen. [Manager Magazin]
Immobilienmarkt-Wissenstest. Haben Sie news.immobilo.de immer aufmerksam gelesen? Dann dürften die ersten sechs Fragen des FTD-Wissensquizzes zum Immobilienmarkt kein Problem sein – bis zum Immobilientycoon ist es dann auch nicht mehr weit. [FTD]
HRE-Aktionsärsversammlung: neuer Aufsichtrat gewählt. Dass die Aktionärsversammlung der Hypo Real Estate eine harmonische Kaffeerunde wird, war nach den Geschehnissen der letzten Monate wohl nicht zu erwarten. Und so gab es neben der Wahl eines neuen Aufsichtsraten eine Menge Kleinaktionäre, die ihren Unmut über die Verstaatlichung äußerten. [Handelsblatt]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 15. August 2009
Niedrige Zinsen und zahlreiche Fördermöglichkeiten ermöglichen den Traum vom Haus auch jenen unter uns, die kein sattes Eigenkapital zur Verfügung haben. Wer den Entschluss gefasst hat, sich selbst zum Hauseigentümer zu machen, hat eine Fülle an unterschiedlichen Häusern und Bauweisen zur Auswahl. Wem Sicherheit und Wertbeständigkeit wichtig sind, für den ist vielleicht ein Massivhaus das Richtige.
Natürlich sollte man sich, bevor man den Bauauftrag vergibt, auch überlegen, ob man möglichst schnell zur Inneneinrichtung übergehen oder selber am Bau Hand anlegen möchte. Egal, wie viel oder wenig Arbeit man beim Hausbau selbst übernehmen will - zahlreiche Bauunternehmen in ganz Deutschland bieten für Massivhäuser die unterschiedlichsten Varianten an. Wer es bequem mag, kann das neue Heim schlüsselfertig übernehmen, für die Bauwütigen, die aktiv zu den eigenen vier Wänden beitragen wollen, gibt es auch Ausbauhäuser, bei denen sich der Bauherr beim Innenausbau austoben kann. [mehr » ]
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geschrieben am 14. August 2009
Die gute Landluft hat ihren Preis: In Gebieten ausserhalb der Ballungszentren müssen die Stromkunden für das wertvolle Gut zum Betrieb der liebgewonnenen elektrischen Helferlein tiefer in die Tasche greifen, wie das Vergleichsportal Toptarif in einer Studie festgestellt hat. Grund sind die weiten Wege, die der Strom zum Kunden zurücklegen muss.

Verteuern den Strom: Masten und Leitungen
Durchschnittlich müssen die Stromkunden auf dem Land knapp 4,2 Prozent mehr für Strom zahlen als ihre Mitbürger in den Ballungszentren und Großstädten der Republik. Exemplarisch rechnet Thorsten Bohg von toptarif.de anhand der preisgünstigsten normalen Grundversorger-Tarife einen Preisunterschied von 37 Euro aus: „Der durchschnittliche Strompreis für einen Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 4.000 kWh Strom liegt in den 25 größten deutschen Städten bei 853 Euro, bei den 25 größten Flächenversorgern in der Bundesrepublik müssen bei gleichem Verbrauchswert dagegen im Schnitt 890 Euro bezahlt werden.” [mehr » ]
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geschrieben am 14. August 2009
Dass sie es auf ihre alten Tage noch einmal in die bundesweiten Schlagzeilen schafft, hätte sie wohl nicht gedacht - und wahrscheinlich auch gern darauf verzichtet. Der Fall einer 103-jährigen Frau aus Stuttgart, deren Vermieter ihr wegen Eigenbedarfs die Wohnung kündigen wollte, erregte Aufsehen, Unverständnis und Empörung - gut für die Mieterin: Der Vermieter wird die Kündigung vorerst nicht durchsetzen.
Die letzten 50 Jahre ihres Lebens hat die alte Dame in ihrer Wohnung verbracht. Jetzt ist sie schwer krank, wird von ihrem 65-jährigen Sohn gepflegt. Ende 2008 wartete urplötzlich die Kündigung im Briefkasten - Eigenbedarf, der Vermieter möchte die Wohnung selbst beziehen. Der Sohn ist entsetzt, sucht Hilfe beim Mieterverein - und die Geschichte nimmt ihren Lauf. [mehr » ]
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geschrieben am 13. August 2009
Trotz dramatischer Appelle des Mieterbundes für mehr Wohnungsneubau deutet vieles darauf hin, dass auch im Jahr 2009 erneut weniger Wohnungen fertiggestellt werden – schon 2008 gab es neue Negativrekorde bei Baugenehmigungen und fertiggestellten Wohnungen. Die Zahlen für das erste Halbjahr aus Berlin, Brandenburg und Nordrhein-Westfalen lassen jedenfalls nichts Gutes erwarten.
So wurde in Nordrhein-Westfalen, dem bevölkerungsreichsten Bundesland der Bundesrepublik, nach Angaben des in Düsseldorf ansässigen statistischen Landesamtes in den ersten sechs Monaten des Jahres der Bau von 16.030 Wohnungen genehmigt, ein Rückgang um 10,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. [mehr » ]
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geschrieben am 13. August 2009
Das Drama um Arcandor scheint endgültig ein Ende zu haben: Nach einer schier unendlichen Kette von Negativschlagzeilen und zwischenzeitlich aufkommenden Hoffnungsschimmern steht der Handelskonzern jetzt endgültig vor dem Aus. Das rettende Wunder in Form eines zahlungskräftigen Investors müsste bis Samstag geschehen, sonst stehen die Zerschlagung und Stellenabbau auf dem Programm.
Am 1.März wechselte Karl-Gerhard Eick von der Deutschen Telekom in den Vorstand von Arcandor. Seitdem ging schief, was nur schief gehen konnte: Staatshilfen wurden verwehrt, die Insolvenz folgte, die Suche nach Investoren lief ins Leere, der Rettungsplan scheiterte, die Geldgeber gaben kein Geld mehr. Jetzt tritt wohl doch ein, was unbedingt verhindert werden sollte: Der Konzern wird zerschlagen. [mehr » ]
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geschrieben am 12. August 2009
Das Augsburger Immobilienunternehmen PATRIZIA Immobilien konnte „dank“ hoher Finanzierungskosten für Kredite nur ein durchwachsenes Quartalsergebnis präsentieren. Umsatz und Gewinn schrumpften deutlich.

PATRIZIA Immobilien mit durchwachsenem Quartalsergebnis.
Foto: PATRIZIA Immobilien AG
Nach der Gagfah präsentierte mit der PATRIZIA Immobilien AG ein weiteres Unternehmen aus der Immobilienbranche eher schwache Zahlen für das zweite Quartal 2009. Für das Augsburger Immobilien-Unternehmen reichte es allerdings zu einem schmalen Gewinn von 1,1 Millionen Euro. Im Vorjahr betrug der Gewinn noch 19,9 Millionen Euro. PATRIZIA macht für den Gewinneinbruch hauptsächlich hohe Zinszahlungen verantwortlich. Für den Schuldenberg von etwa einer Milliarde Euro waren knapp 9,5 Millionen Euro fällig.
Analog zum Gewinn sank allerdings auch der Umsatz im Vergleich zur Jahresfrist um acht Prozent auf 47,5 Millionen Euro, da es dem Unternehmen nicht gelang, komplette Wohnanlagen an potente Investoren zu verkaufen. Der Wohnungsverkauf an Privatpersonen konnte dagegen leicht anziehen: insgesamt 147 Wohneinheiten wurde hier im zweiten Quartal an den Mann gebracht.
Für das Gesamtjahr rechnet der Vorstandsvorsitzende der PATRIZIA Immobilien AG, Wolfgang Egger, mit einer Steigerung des Wohnungsabsatzes und einem somit guten Jahresergebnis: „Die Zunahme der Beurkundungen in den vergangenen Wochen stimmt uns zuversichtlich, dass die Zahl der verkauften Wohnungen in der Privatisierung innerhalb der 2. Jahreshälfte weiter anziehen wird. Die bereits notarisierten Wohnungskäufe werden großteils erst im 3. und 4. Quartal ergebniswirksam und spiegeln sich daher noch nicht in den Zahlen zum Halbjahr wider.“ Auch bei den Blockverkäufen rechnet Egger mit einigen Abschlüssen binnen Jahresfrist.
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geschrieben am 12. August 2009 mit einem Kommentar
Gesamtkosten, Erläuterung, Verteilerschlüssel, Mieteranteil, Abzug der Vorausszahlung - eine ordnungsgemäße Betriebskostenabrechnung muss so einige Bedingungen erfüllen. Ob die bis zu 14 verschiedenen kalten Betriebskosten tatsächlich alle einzeln aufgeführt werden müssen, darüber herrschte schon länger Uneinigkeit. Bei den Frisch- und Abwasserkosten hat der Bundesgerichtshof (BGH) jetzt Klarheit geschaffen.
Die klagenden Mieter haben den Fall zwar verloren, doch im Allgemeinen dürfte das Urteil auf keine große Ablehnung stoßen - denn es vereinfacht die Betriebskostenabrechnung. Die Richter urteilten, dass Frisch- und Abwasser in der Betriebskostenabrechnung nicht zwingend als zwei getrennte Positionen aufgeführt werden müssen. Wenn der gemessene Frischwasserverbrauch als Berechnungsgrundlage für die Frischwasser- als auch für die Abwasserkosten dient, so können diese Kosten in der Betriebskostenabrechnung zusammengefasst werden. [mehr » ]
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geschrieben am 11. August 2009
Keine guten Quartalszahlen hat das Wohn-Immobilienunternehmen Gagfah am Montag in Luxemburg vermeldet. Das operative Geschäft ist deutlich zurückgegangen und hat das Unternehmen erneut in die roten Zahlen rutschen lassen. Der Vorstandsvorsitzende gibt sich dennoch optimistisch.
So betrug das Vorsteuerergebnis (Ebit) im zweiten Quartal nur noch 35 Millionen Euro, ein Rückgang um 68,7 Millionen Euro. Auch die im Geschäftsbetrieb erwirtschafteten Gelder sanken im Vorjahresvergleich von 52,4 Millionen Euro auf 39,6 Millionen Euro. Zudem belastete die Neuberechnung des Zeitwertes des Gagfah-Immobilienbestandes das Ergebnis – der Gebäudewert sank um 73,1 Millionen Euro. [mehr » ]
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geschrieben am 11. August 2009
Eine hohe Energieeffizienz schützt die Umwelt und senkt die Heizkosten - und um Bauherren und Eigentümer zu Sanierungen und energieeffizienten Neubauten zu motivieren, werden diese vom Staat gefördert. Das bleibt auch zukünftig so, doch bald muss man mehr dafür tun: Ab Oktober stellt die Energiesparverodnung 2009 (EnEV) erhöhte Anforderungen an die Energieeffizienz - und die Förderprogramme der KfW Bankengruppe werden diesen angeglichen.
Am Freitag hat die KfW die Anpassung der Förderprogramme für Energieeffizientes Bauen und Sanieren verkündet. Allgemeine Verwirrung muss man nicht befürchten, denn die Programme selbst bleiben unverändert. Es wird aber bald zusätzliche Förderstufen geben, und: Mit Inkrafttreten der EnEV 2009 zum 1.Oktober gibt es für die gleiche Effizienz weniger Unterstützung - wer eine Sanierung oder einen Neubau schon geplant hat, sollte also möglichst bald Fördermittel beantragen. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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