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    Immobilientochter der Bayern LB soll verkauft werden

    18. September 2009 in Allgemeines, Mieten. Einen Kommentar verfassen.

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    Weil die Bayerische Landesbank im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern gekommen ist, wird jetzt ein Verkauf der Immobilientochter GWB AG geprüft. 33.000 Wohnungen wären vom Verkauf der Wohnungsgesellschaft betroffen – doch es regt sich Widerstand.

    Einmal am großen Finanzrad drehen und bei den Global Players mitmischen – die Bayerische Landesbank wollte hoch hinaus und fiel umso tiefer, als sich im Zuge der Finanzkrise die Investitionen am Subprimemarkt als schwarzes Geldloch entpuppten. Die schlingernde Bank musste riesige Verluste bekanntgeben und konnte nur durch Milliardengeldspritzen vom Steuerzahler gerettet werden. Um zu sparen und die Bank neu aufzustellen, reichte man einen Plan zu Umstrukturierung bei der EU-Kommission ein – der wohl auch vorsieht, die Immobilientochter GWB AG zu verkaufen.

    Das Wohnungsbauunternehmen ist mit 33.000 Wohnungen, von denen viele an sozial Schwächere vermietet werden, der größte Wohnungsanbieter in Bayern. Entsprechend groß ist jetzt die Angst, dass die GWB an „Heuschrecken“ verkauft werden könnte, die sich weniger um das Wohl der Mieter als um eine möglichst große Rendite kümmern – schlechte Beispiele gibt es schließlich genug. Offiziell ist der Verkauf allerdings noch kein Thema, auch wenn es nach Angaben der „Mainpost“ bereits erste Interessenten gibt.

    In den bayerischen Kommunen sieht man die Pläne mit Unbehagen. Der Würzburger Oberbürgermeister Rosenthal machte deutlich, dass es keinen Verkauf an Spekulanten geben dürfe. Vielmehr müsse eine Sozialcharta zum Schutz der Mieter ausgearbeitet werden. Auch solle nicht das höchste Gebot, sondern das sozial verträglichste angenommen werden – auch wenn die Einnahmen dadurch niedriger sein sollten.
    Auch die bayerische SPD-Landtagsfraktion reiht sich in das Heer der Mahner ein. Es dürfe keinen bedinungslosen Verkauf der GWB geben. Schutz und Rechte der Mieter müssen gewahrt bleiben – und zwar auf Dauer.




    Artikel geschrieben von immobilo_mb am 18. September 2009 .
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    One Response to “Immobilientochter der Bayern LB soll verkauft werden”

    1. [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Elmar Holland-Moritz. Elmar Holland-Moritz sagte: Immobilientochter der Bayern LB soll verkauft werden: Weil die Bayerische Landesbank im Zuge der Finanzkrise ins.. http://bit.ly/qTtJM [...]

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