geschrieben am 21. September 2009 mit einem Kommentar
Wenige große Städte und viel Landschaft: In Brandenburg lässt es sich gut leben, vor allen Dingen in den eigenen vier Wänden. Wer sich allerdings keine eigene Immobilie leisten kann, ist immer öfter auf Wohngeld angewiesen – auch weil es seit Anfang des Jahres neue Regelungen gibt. Dabei können die Brandenburger noch von Glück reden, dass sie nicht im benachbarten Berlin wohnen – dort kann die Bearbeitung eines Wohngeldantrages schon mal etliche Monate dauern.
Bei der Wohneigentumsquote belegt Brandenburg einen Spitzenplatz unter den neuen Bundesländern. Nach einer Studie des Forschungsinstituts Empirica, so verkündete das in der Brandenburger Landeshauptstadt Potsdam ansässige Infrastrukturministerium am gestrigen Sonntag, lebt jeder zweite Brandenburger in den eigenen vier Wänden. Nach dem ebenfalls landschaftlich recht ansehnlichen Thüringen mit einer Eingentumsquote von 51% bedeutet das Rang zwei im Osten Deutschlands. Die restlichen Länder folgen mit einigem Abstand: Sachsen-Anhalt mit 42%, in Mecklenburg-Vorpommern sind es 41% und in Sachsen sind es nur noch 38%. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 21. September 2009 mit einem Kommentar
Inmitten von Pleiten, Verschuldung und Stellenverlusten sind gute Nachrichten in letzter Zeit eher rar. Jetzt sorgt die Solarbranche einmal wieder für eine erfreuliche Meldung: 10 Milliarden Euro wird sie in den kommenden Jahren in Deutschland investieren, wie eine Umfrage von EuPD Research im Auftrag des Bundesverbandes Solarwirtschaft (BSW-Solar) ergab.

10 Milliarden Euro: Die Solarbranche ist investitionsfreudig
Die 10 Milliarden Euro sollen bis 2013 in die Modernisierung sowie den Ausbau der Solarenergie-Produktion investiert werden. Außerdem wird eine Milliarde Euro für Forschung und Entwicklung bereitgestellt. Darüber freuen dürfen sich nicht nur die über 50.000 Beschäftigten in der Photovoltaik-Branche, auch Ottonormalverbraucher hat etwas davon: Sauberen Strom für weniger Geld - und das möglicherweise schon in wenigen Jahren. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 20. September 2009 mit einem Kommentar
Asbest im ICC erfordert aufwendige Sanierung. Nach knapp 30 Jahren soll das altehrwürde „Internationale Congress Centrum“ in Berlin Charlottenburg einer Generalüberholung unterzogen werden. Dumm nur, dass im gesamten Gebäude Asbest gefunden wurde – was die Sanierung erheblich teurer macht. [Berliner Morgenpost]
Startschuss für neue City West. Ein paar Kilometer vom ICC entfernt sieht es dagegen wesentlich besser aus, was die Neugestaltung angeht. Am „Zoofenster“ wird bereits gebaut und die Pläne für die Aufwertung der Gegend um Ku’Damm und Bahnhof Zoo sind weit gediehen. Dennoch ist nicht alles eitel Sonnenschein: Immer mehr Büros stehen leer. [Tagesspiegel]
Wolkenkratzer – es geht immer noch ein bisschen höher. Wer denkt, dass beim knapp 900 Meter hohen Burj al Dubai das Ende der Wolkenkratzer-Fahnenstange bereits erreicht ist, irrt. Zumindest geht es nach Ansicht von Ingenieur Andy Davids immer noch ein bisschen höher – wenn genug Geld da ist. [Focus]
Staufen: Pumpen sollen gegen Hebung helfen. Nach Erdbohrarbeiten von knapp zwei Jahren hebt sich die Erde unter Staufens Innenstadt um einen Zentimeter pro Monat. Grund ist das Aufquellen einer Gesteinsschicht durch einen Wassereinbruch. Nachdem inzwischen hunderte Häuser beschädigt wurden, hoffen die Staufener nun auf einen Erfolg durch das Abpumpen von Tiefenwasser. Zudem soll mit einer Benefizveranstaltung Geld für die Geschädigten gesammelt werden. [News Adhoc, Newsmax]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 19. September 2009
Deutschland ist führend in der Passivhaustechnologie und Deutsche verbringen ihren Urlaub seit den 50er Jahren besonders gern in Italien. Diese Tatsachen mögen auf den ersten Blick vielleicht nicht allzu viel miteinander zu tun haben. Wenn man einmal darüber nachdenkt, ergibt sich aber doch eine logische Konsequenz: Deutsche Niedrigenergie für italienische Feriendomizile. Auch auf des Deutschen liebster Insel sind die Energiesparwunder schon zu finden.
Typisch italienische Häuser sind zwar hübsch anzusehen und gemütlich, lassen bei solch praktischen Dingen wie Wärmedämmung allerdings zu wünschen übrig. Da liegt es nah, italienische Optik mit deutscher Technik zu kombinieren, wie es das Unternehmen Casambiente tut. Hier bekommen zukünftige Ferienhausbesitzer italienisches Flair gepaart mit guter Isolierung, einer Solaranlage, einer Wärmepumpe sowie einer hochmodernen Belüftungsanlage. Diese ganzen Extras machen den Urlaub nicht nur umweltfreundlich, sondern auch günstiger: Man spart eben einmal rund 80 Prozent an Energie. Und um Heizen und Kühlen muss man sich auch keine Gedanken machen. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 18. September 2009 mit einem Kommentar
Weil die Bayerische Landesbank im Zuge der Finanzkrise ins Schlingern gekommen ist, wird jetzt ein Verkauf der Immobilientochter GWB AG geprüft. 33.000 Wohnungen wären vom Verkauf der Wohnungsgesellschaft betroffen – doch es regt sich Widerstand.
Einmal am großen Finanzrad drehen und bei den Global Players mitmischen – die Bayerische Landesbank wollte hoch hinaus und fiel umso tiefer, als sich im Zuge der Finanzkrise die Investitionen am Subprimemarkt als schwarzes Geldloch entpuppten. Die schlingernde Bank musste riesige Verluste bekanntgeben und konnte nur durch Milliardengeldspritzen vom Steuerzahler gerettet werden. Um zu sparen und die Bank neu aufzustellen, reichte man einen Plan zu Umstrukturierung bei der EU-Kommission ein – der wohl auch vorsieht, die Immobilientochter GWB AG zu verkaufen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 18. September 2009 mit einem Kommentar
Dem Kanzleramt ist egal, woher der Strom kommt, weil Ökostrom zu teuer ist, Dienstwagen werden zweckentfremdet - mit dem vorbildlichen Verhalten hapert es in letzter Zeit immer wieder. Jetzt beschwert sich das ohnehin krisengeschüttelte Baugewerbe auch noch über die schlechte Zahlungsmoral der öffentlichen Hand. Die Leidtragenden sind einmal wieder die Betriebe.
Wie eine Umfrage des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes (ZDB) ergab, scheint die schnelle Bezahlung zwar auch bei privaten Auftraggebern nicht gerade zu den wichtigsten Dingen des Lebens zu gehören, doch nichtsdestotrotz klingelt die Kasse hier früher, als wenn die öffentliche Hand eine Rechnung zu begleichen hat. Zwar zeigte sich immerhin gut ein Drittel der befragten Betriebe zufrieden mit der Zahlungsmoral, allerdings stehen dem 26 Prozent gegenüber, die sie als schlecht oder sehr schlecht einstuften. Bei privaten Auftraggebern beklagten hingegen nur 12 Prozent eine schlechte Zahlungsmoral, während über die Hälfte hier nichts zu beanstanden hatte. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 17. September 2009 mit einem Kommentar
Beim Wohnungsneubau ist es ähnlich wie bei der Berliner S-Bahn: Es geht immer noch ein bisschen schlechter, als es ohnehin schon ist. Oder um es mit einem bekannten Kastenbrot zu sagen: „Alles ist wie immer, nur schlimmer“. Und während das neuerliche Desaster im Nahverkehr doch eher überraschend kam, deutete sich der anhaltende Abwärtstrend bei der Errichtung neuer Wohnungen schon länger an. Das Statistische Bundesamt legte nun die entsprechenden Zahlen der ersten sieben Monate des Jahres vor.
Demnach wurden zwischen Januar und Juli 2009 etwa 84.300 neue Wohnungen gebaut. Das sind nochmals 4850 Wohnungen weniger als im gleichen Zeitraum des Jahres 2008. Prozentual gesehen beträgt der Rückgang 5,4 Prozent und nichts deutet auf eine Trendwende für den Rest des Jahres hin. Damit droht nach dem historischen Tiefstand beim Wohnungsneubau im vergangenen Jahr und trotz aller Appelle und Initiativen ein weiterer Rückgang. [mehr » ]
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geschrieben am 17. September 2009
Räume, die nicht den Bauvorschriften entsprechen und somit nicht zum Wohnen geeignet sind, können unter Umständen trotzdem zur Gesamtwohnfläche gerechnet werden, wie der Bundesgerichtshof in Karlsruhe gestern entschied. Denn auch ungeeignete Räume kann man zum Wohnen nutzen - zumindest, solang die Behörden nicht eingreifen.
Dass alle Wohnräume einer Mietsache zur Wohnfläche zählen, für die jeden Monat Miete fällig wird, ist hinreichend bekannt. Wenn aber einzelne Räume die Vorschriften des Bauordnungsrechts nicht erfüllen und somit für Wohnzwecke ungeeignet sind, werden sie auch nicht zur Wohnfläche gerechnet - so steht es zumindest in der Wohnflächenverordnung. In einem aktuellen Fall sah der BGH das allerdings anders: Obwohl das Dachgeschoss eines Einfamilienhauses gegen die öffentlich-rechtlichen Bauvorschriften verstößt, müssen die Mieter weiterhin auch für diese Fläche Miete zahlen. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 16. September 2009 mit einem Kommentar
Spätestens seit der Finanzkrise sind die Landesbanken Sorgenkinder, nicht zuletzt die WestLB. Jetzt muss eines ihrer Tochterunternehmen, die Readybank, alle ihrer 22 Filialen in Deutschland aufgeben, bis September 2010 sollen alle Niederlassungen geschlossen werden. Der nächste Schritt wird wohl der Verkauf sein.
Erst seit knapp drei Jahren ist sie ein Teil der WestLB, doch die weiß mit ihr nichts mehr anzufangen: Die Filialen der Readybank passen nicht mehr zum Kerngeschäft der WestLB, so Vorstandschef Heinz Mayer gegenüber der Financial Times Deutschland (FTD). Dies sei auch der Grund der Filialaufgabe, nicht etwa der bevorstehende Verkauf der Bank. Dieser steht aber dennoch an: Nach einem EU-Beschluss soll die gesamte WestLB bis Herbst 2011 verkauft werden, die Readybank ist da keine Ausnahme. Außerdem wird sie ohne Filialen voraussichtlich leichter zu verkaufen sein. Dennoch sei der Verkauf der Filialen schon seit einem Jahr im Gespräch und unabhängig von dem Vorhaben, so Mayer. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 16. September 2009
In Hamburg sorgen derzeit Asbestfunde in verschiedenen Turnhallen und Schulen für Aufregung. Vor knapp zwei Wochen wurde im Rahmen einer Abrissprüfung Asbest in der Heizungsanlage einer Turnhalle gefunden. Vorsorglich wurden weitere Hallen und Gebäude mit gleichen Heizungsanlagen durch die Schulbehörde geschlossen – bei etlichen konnte noch keine Entwarnung gegeben werden.
Von den insgesamt 144 seit Anfang des Monats vorsorglich geschlossenen Gebäuden wurden inzwischen 52 auf eine Asbest-Belastung kontrolliert. Das wenig erfreuliche Ergebnis: 15 Gebäude müssen bis auf Weiteres geschlossen bleiben, da der Verdacht auf Asbest nicht komplett ausgeräumt werden konnte. Im Gegenteil: Die Überprüfung ergab eine Kontamination der „Dringlichkeitsstufe 1“, was entsprechend Hamburger Asbestrichtlinien einen „sofortigen Handlungsbedarf“ bedeutet, sprich Sanierung. In welchem Umfang diese erfolgen soll, ist allerdings noch unklar. Eventuell reicht es, die betroffenen Heizungsanlagen abzudichten, anschließend auszubauen und Gebäude zu reinigen. Die restlichen 37 bisher überprüften Gebäude konnten die Behörden dagegen wieder freigeben. [mehr » ]
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