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    Energie aus dem Keller - Hohe Nachfrage bei Mini-Kraftwerken

    geschrieben am 15. September 2009

    Das persönliche Kraftwerk im Keller - für viele Menschen scheint das eine durchaus reizvolle Vorstellung zu sein: Knapp eine Woche ist es her, dass das Konzept der Keller-Kraftwerke des Hamburger Ökostromanbieters Lichtblick in Kooperation mit VW vorgestellt wurde, schon stehen die Interessenten Schlange. Das kann allerdings lange Wartezeiten bedeuten - die Produktion ist gerade erst gestartet.

    Laut Lichtblick sind in den vergangenen sechs Tagen bereits 3.500 Anfragen eingegangen, wie SpiegelOnline berichtet. Damit kann sich VW schon einmal sicher sein, dass es in der nächsten Zeit an Arbeit nicht mangeln wird: Der Autobauer, der die Minikraftwerke produziert, wird voraussichtlich schon für die Herstellung von ein paar hundert Stück mehrere Monate brauchen. [mehr » ]



    Fernwärmeanbieter müssen Kartellamt berichten

    geschrieben am 15. September 2009

    Zu den wenigen Bereichen, in denen noch weniger Wettbewerb herrscht als auf dem Stromsektor, gehört die Fernwärme. In vielen Städten gibt es nur einen Anbieter und Kunden können aus vielerlei Gründen nicht auf eine andere Wärmeversorgung umsteigen. Grund genug für das Bundeskartellamt, die Preisgestaltung der Anbieter zu untersuchen. 30 Fernwärmeanbieter sollen nun Auskunft über die Preiskalkulation geben, da die Preisgestaltung im Fernwärmebereich nach Ansicht des Kartellamtes „wesentlich weniger transparent ist als etwa bei Strom und Gas“.

    Die Untersuchung des Kartellamts wird bei den circa 5 Millionen Haushalten, die derzeit an das Fernwärmenetz angeschlossen sind, sicher auf Interesse stoßen, schließlich konnten sich die Meisten davon weder ihre Heizart noch den Anbieter aussuchen. Vielerorts besteht sogar ein Anschlusszwang, wenn die Gemeinde dies vorschreibt. Und selbst wenn die Möglichkeit besteht, die Heizung auf Öl oder Gas umzurüsten, ist dies wohl eher nur eine theoretische Option. [mehr » ]



    Expo Real wirft ihre Schatten voraus

    geschrieben am 14. September 2009

    Die Krisenticker der Gewerbeimmobilienbranche spucken Woche für Woche neue, aber immer wieder gleichlautende Meldungen aus. Zurückgehende Investitionen, zurückgehende Mieten, zurückgehende Flächenvermietungen lauten die Mantras der Branche. Auch die demnächst beginnende Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ leidet unter der Krise, gibt sich dennoch zuversichtlich.

    Wenn die größte Gewerbeimmobilienmesse „Expo Real“ zwischen dem 5. und 7. Oktober in München ihre Pforten öffnet, wird sie als Spiegelbild der Branche eine kleine Schrumpfkur hinter sich haben. Eine ganze Halle und 10.000 m² Ausstellungsfläche weniger als letztes Jahr benötigt die Messe, um die um 14 Prozent geschrumpfte Ausstellerzahl unterzubringen. Auch die Beteiligung der verschiedenen Nation kann man als Sinnbild der Krise werten, denn während sich analog zum als robust geltenden deutschen Immobilienmarkt auch die Beteiligung deutscher Firmen stabil ist, bleiben vor allem ausländische Aussteller der Messe fern. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 37-2009

    geschrieben am 13. September 2009

    Google Maps-Monoploy legt Server lahm. Spiezeugriese Hasbro hatte mit der Idee eines Online-Monoply-Turniers mit Google-Maps mehr Erfolg, als die Technik zuließ – unter dem Anstrum der Spieler brachen die Server zusammen. Nun wird erstmal an einer Hardwareerweiterung gearbeitet, damit in Zukunft beim Immobilienkauf alles reibungslos verläuft. [PC-Welt]

    Bayrischer Verband warnt vor Wohnungsengpass. Weil in den nächsten Jahren hunderttausende Sozialwohnungen aus der Sozialbindung fallen, warnt der Verband bayerischer Wohnungsunternehmen (VdW Bayern) vor Wohnungsengpässen und einem Rückgang der Sozialwohnungen [Haufe]

    Vertrag für Berliner Stadtschloss ungültig? Das Bundeskartellamt hat den Vertrag zwischen Bauministerium und Architekt Fraco Stella für ungültig erklärt - der Neubau des Berliner Stadtschlosses könnte sich nun verzögern. [Spiegel]

    HRE-Pfandbrief enpuppt sich als Erfolg. Nach Monaten der Horrormeldungen gibt es vom schwer angeschlagenen und inzwischen verstaatlichten Immobilienfinanzierer mal wieder positive Nachrichten. Ein am Markt platzierter Jumbo-Pfandbrief entwickelte sich zum Renner. [FTD]

    Ein Blick in Madoffs Villen. Milliardenbetrüger Bernie Madoff konnte sein Betrugsimperium bis zum Ausbruch der Finanzkrise aufrechterhalten – entsprechend Nobel lebte er vom ergaunerten Geld, wie ein Blick in die demnächst zu versteigernden Villen zeigt. Seine jetzige Einrichtung ist deutlich karger… [Abendblatt]

    Spinnen erobern Hamburgs Hafencity. Hamburgs Vorzeigequartier „Hafencity“ soll mit seinen repräsentativen Bauten vor allem Firmen und Gutbetuchte anlocken.Tatsächlich wird die Hafencity auch bevölkert, allerdings von Untermietern, die keine Miete zahlen: Spinnen. [Süddeutsche]



    Deutscher Mieterbund: in Ballungszentren droht Wohnungsnot

    geschrieben am 12. September 2009

    Anlässlich des Tages der Wohnungslosen macht der Deutsche Mieterbund (DMB) am Freitag erneut auf die Gefahren einer drohenden Wohnungsnot in Deutschlands Ballungszentren und Wachstumsregionen aufmerksam - und forderte ein Eingreifen der Politik.

    Die Zahlen sind wieder wenig berauschend: Nach dem historischen Tiefstand beim Wohnungsneubau im vergangenen Jahr droht auch dieses Jahr ein neuer Minusrekord – während der ersten sechs Monate 2009 ist die Zahl der Baugenehmigungenim Vergleich zu 2008 um 10 Prozent eingebrochen. Demenstrechend wird auch die Zahl der fertiggestellten Gebäude zurückgehen. Bereits 2008 wurden lediglich 175.927 neue Wohnungen gebaut, das waren nochmals 16,5% weniger als im Jahr 2007. Bei Mehrfamilienhäusern sah es ähnlich düster aus: Hier ging die Zahl der Fertigstellungen auf 54.615 Einheiten zurück. [mehr » ]



    Wo Wohnen besonders teuer ist

    geschrieben am 11. September 2009

    Gewohnt wird immer – auch in der Krise. Kein Wunder also, dass auch im vergangenen Jahr die durchschnittliche Wohnungsmiete in Deutschland teurer wurde, wenn auch eher moderat. Bei ihrer Analyse von 500 amtlichen Mietspiegeln stellten die Immobilienexperten von F & B zudem ein weiterhin anhaltendes Ost-West-Gefälle fest.

    Wohnungsmieter werden es vielleicht schon beim Blick auf ihren Kontoauszug und anhand des Briefes vom Vermieter gemerkt haben: im vergangenen Jahr sind die Mieten nur leicht gestiegen. Die F+B Forschung und Beratung für Wohnen, Immobilien und Umwelt GmbH belegt dies mit ihrem „F+B-Mietspiegelindex“ nun auch Schwarz auf Weiß. [mehr » ]



    Wohn-Riester: Kaum Glückwünsche zum Einjährigen

    geschrieben am 10. September 2009

    Knapp ein Jahr nach dem Start hat sich die Riester-geförderte Wohnimmobilienfinanzierung noch nicht zu einem Erfolgsmodell entwickelt – trotz staatlicher Zuschüsse. Die Gründe für das ausbleibende Kundeninteresse sind vielschichtig.

    Gerade mal fünf von hundert Immobilienkäufern fragen beim Erstgespräch mit ihrem Berater von sich aus nach Wohn-Riester-Produkten, wie eine Umfrage des Immobilien- und Finanzierungsvermittlers PlanetHome unter Kreditinstituten und Baugeldvermittlern ergab. Und auch wenn die Berater auf das Thema „Wohn-Riester“ zu sprechen kommen, sind nur wenige Kunden an dieser Art der Förderung interessiert – wegen der nachgelagerten Besteuerung, wie Dr. Bernd Klosterkemper von Planethome erklärt. Selbst die sofort wirksam werdenden steuerlichen Vorteile würden nur wenige überzeugen, da die Einbindung eines Steuerberates das komplette Prozedere zu kompliziert macht. [mehr » ]



    Vernetztes Haus: Visionen, Teil X

    geschrieben am 9. September 2009 mit 2 Kommentaren

    The same procedure as last year? The same procedure as every year! Schon seit einem Jahrzehnt schwärmt die Haushalts- und Unterhaltungsgeräteindustrie vom intelligent vernetzten Haus, in dem der Kühlschrank die zur Neige gehenden Lebensmittelvorräte selber nachbestellt und die Waschmaschine von der Couch aus bedient wird – oder von unterwegs per Smartphone. Auch auf der diesjähringen Funkausstellung in Berlin ist dies nicht anders – aber nun soll es endlich Realität werden. Zumindest, wenn die Verbraucher überzeugt werden.

    Bislang ist scheinbar nicht der fehlende Standard für die Gerätekommunikation das Problem, sondern der Kundenwille, der den scheinbar ein Eigenleben habenden Geräten nicht so ganz über den Weg traut. Oder sich der letzten Selbstständigkeit beraubt fühlt und sich nicht von den Geräten vorschreiben lassen will, was er nun zu tun hat. Auch die Angst vor dem gläsernen Kunden – keiner weiß, welche Daten die Geräte sammeln und wo sie diese hinfunken, [mehr » ]



    15 Städte in der zweiten Runde des Wettbewerbs “Energieeffiziente Stadt”

    geschrieben am 8. September 2009 mit einem Kommentar

    Zu hoher Energieverbrauch - fast schon bedrohlich hängt dieses Thema über ziemlich jeder Stadt, jedem Haushalt. Damit das nicht so bleibt, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem es darum geht, Ideen zu Technologien und Dienstleistungen zu entwickeln, mit denen Städte energieeffizienter werden. Jetzt ist der Startschuss für die zweite Runde gefallen.

    Ursprünglich hatten sich 72 Städte beim Wettbewerb „Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung angemeldet, jetzt sind 15 von ihnen in die zweite Runde gekommen. Diese erhalten nun eine Förderung, die in die Entwicklung von Konzepten zum Thema Klimaschutz fließen sollen. Wenn sie ihre Ideen weiterentwickelt haben, können bis zu fünf der Städte darauf hoffen, dass ihre Konzepte dann ausgewählt und praktisch umgesetzt werden. Außerdem winkt den Siegern eine weitere, jährliche Förderung von Seiten des Bundes. [mehr » ]



    Kraftwerk im Keller

    geschrieben am 8. September 2009 mit einem Kommentar

    Die gemeinsame Nutzung vieler kleiner Ressourcen ist oft leistungsstärker als eine einzelne große – dieses schon bei SETI@home genutzte Prinzip möchte sich der Hamburger Ökostromanbieter Lichtblick zunutze machen. In Kooperation mit dem Autobauer VW will Lichtblick die Keller tausender Wohnhäuser zu kleinen Kraftwerken machen – die sich bei Bedarf zu einem großen verbinden. Mindestens zwei AKWs sollen so überflüssig werden.

    Das gemeinsame Vorhaben von Lichtblick und Automobilgigant Volkswagen soll nach Angaben von „Welt Online“ und „Spiegel“ am Mittwoch in Salzgitter vorgestellt werden. Dazu soll noch in dieser Woche ein Vertrag über Bau und Vermarktung von gasbetriebenen Blockheizkraftwerken abgeschlossen werden. Diese bei Volkswagen produzierten Mini-Kraftwerke sollen in tausenden Kellern installiert werden und das Haus mit Heizwärme und Warmwasser versorgen – und ganz nebenbei bei Bedarf große Mengen an Energie in das Stromnetz einspeisen. [mehr » ]