RSS .92| RSS 2.0| ATOM 0.3
  • Startseite
  • Disclaimer
  • Empfehlungen
  • Impressum
  • Panzer stricken
  • Über immobilo
  •  

    Kölner Messehallenbau hat gegen EU-Recht verstoßen

    geschrieben am 30. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Beim Bau der neuen Kölner Messehallen im Jahr 2003 ging nach Ansicht der Richter des Europäischen Gerichtshofes in Luxemburg nicht alles mit rechten Dingen zu. Die Stadt Köln hatte den Auftrag ohne öffentliche Ausschreibung vergeben und so gegen geltendes EU-Recht verstoßen. Köln hat das Urteil akzeptiert, über das Strafmaß wird noch verhandelt.

    Die Stadt Köln hat es nun schwarz auf weiß: Beim Bau der neuen Messehallen in der Domstadt wurde europäisches Recht missachtet. Der Europäische Gerichtshof bestätigte damit die Klage der EU-Kommission. Die Haltung der Stadtverwaltung, dass die eigenständige Vergabe des Auftrags durch die Stadt rechtens sei, erscheint nach dem Urteil eher wie der typische Kölsche Klüngel, dem berühmt-berüchtigten gegenseitigen Gefallentun.

    Mer kennt sich, mer hilft sich, das galt wohl auch im Falle der Messehallen. Deren Bau wurde 2003 kurzfristig beschlossen, da der in Köln ansässige Privatsender RTL nach imagefördernden Räumen in der Kölner Innenstadt suchte. Fündig wurde RTL – unter tatkräftiger Mithilfe des damaligen OB Schramma (CDU) – mit den gegenüber dem Dom gelegenen Messehallen. Für die bisher darin stattfindenden Ausstellungen musste nun ein Ersatz gefunden werden – und die Zeit drängte. [mehr » ]



    Die Schlafzimmertür ist Pflicht

    geschrieben am 29. Oktober 2009

    Sie hält unerwünschte Personen aus der Wohnung fern, versperrt neugierige Blicke und unangenehme Gerüche: die Tür. Sie gehört in einer Ferienwohnung in Form einer Schlafzimmertür sogar zwingend zum Inventar, wie das Amtsgericht Leer urteilte. Andernfalls kann die Reise als „nutzlos aufgewendete Urlaubszeit“ verbucht werden.

    Ohne Schlafzimmertür kein entspannter Urlaub.

    Ohne Schlafzimmertür kein entspannter Urlaub.

    Lebensweise und Lebensgefühl verschiedener Kulturkreise haben sich über die Jahrhunderte auch in der Architektur manifestiert, weshalb viele Urlauber die individuellen Ferienhäuser oft den anonymen Bettenburgen vorziehen – doch eines ist fast überall das gleiche: Das Schlafzimmer braucht eine Tür.

    So oder so ähnlich dachte wohl auch eine Urlaubsgruppe aus vier Erwachsenen, die zum Entsetzen aller bei der Ankunft im Ferienhaus keine Tür zum Schlafzimmer vorfand. [mehr » ]



    Steuern für kommunale Unternehmen könnte Gebührenerhöhung nach sich ziehen

    geschrieben am 28. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Pläne der neuen Bundesregierung, die Steuerbefreiung für kommunale Abwasser- und Entsorgungsunternehmen aufzuheben und sie stattdessen wie private Betriebe zu besteuern, könnte zu einer deutlichen Gebührenerhöhungen für die Bürger führen.

    Leere Kassen allerorten, da muss wohl selbst die FDP langsam einsehen, dass von ihren hehren Steuersenkungsversprechen und „Mehr Netto vom Brutto“ nicht viel übrig bleiben wird – im Gegenteil, den Bürgern droht angesichts der neuen Pläne zur Streichung der Steuerbefreiung kommunaler Betriebe eine empfindliche Erhöhung der Wohn-Nebenkosten. [mehr » ]



    US-Bank will Berliner Sony-Center verkaufen

    geschrieben am 27. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Berliner Sehenswürdigkeit gefällig? Mit dem nötigen Kleingeld kann man eines der Wahrzeichen der „neuen Berliner Mitte“ kaufen – die US Bank Morgan Stanley will Medienberichten zufolge das SonyCenter am Potsdamer Platz wieder loswerden, nachdem sie erst im vergangenen Jahr für geschätzte 600 Millionen Euro erworben hat. Ob sich für diesen Preis auch jetzt noch ein Käufer findet, bleibt abzuwarten.

    Das SonyCenter soll verkauft werden

    Das SonyCenter soll verkauft werden

    Das Berliner SonyCenter gilt mit seiner eindrucksvollen Zelt-Kuppelkonstruktion als architektonisches Highlight am nicht durchgehend gelungenen Potsdamer Platz in Berlin. Gerade mal vor neun Jahren eröffnet, sucht es jetzt dringend einen neuen Besitzer – der bisherige, die im Zuge der Finanzkrise zunehmend klamme US-Investmentbank Morgan Stanley, will mit dem Verkauf von Immobilien das Eigenkapital aufbessern. Die Bank hatte der das Areal mit insgesamt acht Gebäuden und 132.500 Quadratmetern Fläche erst vor einem Jahr erworben. [mehr » ]



    Energieausweis: Hält oft nicht, was er versprechen sollte

    geschrieben am 26. Oktober 2009

    Der Energieausweis sollte ein großer Wurf werden: Die energetische Bewertung eines Gebäudes soll neuen Mietern Orientierung bezüglich des zu erwartenden Energieverbrauches geben und Vermietern als Anreiz für eine energetische Modernisierung dienen, schließlich wird in Zeiten stetig steigender Nebenkosten wohl niemand mehr eine Energieschleuder mieten oder kaufen. Seine gesteckten Ziele hat der Energieausweis noch nicht erreicht.

    15.000 Euro Geldbuße drohen, wenn ein Hauseigentümer bei der Vermietung oder beim Verkauf eines Gebäudes keinen korrekten und vollständigen Energieausweis vorzeigen kann. Dennoch besitzt noch längst nicht jedes Gebäude einen solchen Ausweis, obwohl dieser spätestens seit dem 1. Januar dieses Jahres für alle Wohngebäude und seit Jahresmitte auch für öffentliche Gebäude Pflicht ist. Auch anderweitig ergeben sich Probleme – der von der Deutschen Energieagentur (dena) erhoffte Modernisierungseffekt hat sich nach einem Bericht der Financial Times Deutschland noch nicht eingestellt. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 43-2009

    geschrieben am 25. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Ein Blockhaus aus Holz. Das trotz aller modernen Baumethoden auch traditionelle Bauweisen überleben, beweisen Zimmermänner in Schweden. Sie lehren interessierte im Bau von Blockhäusern aus Holz – komplett mit althergebrachten Werkzeugen. [Handelsblatt]

    Öko-Anlage nicht grün? Öko liegt im Trend, Nachhaltigkeit ist In. Kein Wunder, dass auch die kreative Finanzbranche entsprechende Produkte anbietet. Doch sind grüne Investments in den Klimaschutz ihr Geld wert? Es gibt einige Zweifel. [Welt] [mehr » ]



    LBBW-Immobilien: Kommunen wollen kaufen

    geschrieben am 23. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Die Kommunen sind aufgeschreckt: Weil die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) wohl ihre Bilanzsumme halbieren soll, könnte sie sich von ihrer Wohnungssparte trennen. Nach schlechten Erfahrungen mit privaten Investoren in NRW wollen die Kommunen die Wohnungen lieber selber übernehmen.

    Die deutschen Landesbanken sorgten zuletzt nur selten für positive Nachrichten – im Gegenteil. Statt die heimische Wirtschaft zu fördern, zockten sie lieber im weltweiten Finanzcasino mit. Im Zuge der Finanzkrise kamen nun etliche Landesbanken in finanzielle Bedrängnis – auch die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) gehört zu den wenig ruhmreichen Vertretern ihrer Zunft. Nach einem Rüffel aus Brüssel soll die LBBW nun wohl ihre Bilanzsumme halbieren und muss unter Umständen ihre Immobiliensparte im Zuge eines Beihilfeverfahrens verkaufen, wie die Stuttgarter Zeitung berichtet. [mehr » ]



    Heizungssanierung: Für jede eingesparte Kilowattstunde gibt es Geld

    geschrieben am 22. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Energiesparen liegt im Trend, Geld sparen sowieso - wer beides in Form einer Ölheizungssanierung angeht, kann dafür jetzt noch zusätzlich belohnt werden. Gute Ideen zum Thema Energieeinsparung durch Modernisierung werden bei der Aktion “Energie-Gewinner” prämiert und erhalten finanzielle Unterstützung - je mehr Energie gespart wird, desto üppiger ist die Förderung.

    Dass nicht jeder das Geld und die Möglichkeiten hat, eine komplett neue, umweltfreundliche Heizungsanlage - idealerweise mit einer Wärmepumpe oder Solaranlage - zu installieren, ist klar. Deswegen richtet sich die Aktion “Energie-Gewinner” an Nutzer bzw. Modernisierer einer Ölheizung. Bei der Art und Weise der Sanierung sind die Hausbesitzer völlig frei - natürlich kann die komplette Anlage erneuert werden, aber auch die Unterstützung der Ölheizung durch eine Solaranlage ist möglich. [mehr » ]



    Wohnungskündigung ungültig, wenn die Miete vom Jobcenter zu spät kommt

    geschrieben am 22. Oktober 2009

    Die neue schwarz-gelbe Koaltition hat beschlossen, dass Behörden die Miete für Hartz-IV-Empfänger künftig direkt an den Vermieter überweisen sollen. Dass diese Praxis, die derzeit noch auf freiwilliger Basis durchgeführt wird, durchaus zu Problemen führen kann, wird an einem Urteil des BGH deutlich.

    Im verhandelten Fall wurde Mietern wegen anhaltender unpünktlicher Mietzahlungen gekündigt. Der Knackpunkt: Die Miete wurde erst unpünktlich gezahlt, als das Jobcenter die Zahlungen für die in finanzielle Schieflage geratenen Mieter übernahm. Statt zum im Mietvertrag festgeschriebenen 3. Werktag eines Monats kam die Miete daraufhin erst am 11.4., 7.5., 6.6. und 8.7. auf dem Konto des Vermieters an. Die Behörde änderte ihre Praxis auch dann nicht, als die Mieter die Mahnungen des Wohnungseigners vorlegten. [mehr » ]



    Unistädte: Wo man günstig und uninah wohnt

    geschrieben am 21. Oktober 2009 mit einem Kommentar

    Unistädte werden gerne an ihren Studienbedingungen, Freizeitangeboten – also wie viele Kneipen und Clubs es gibt - und dem Grad, wie sich das Mensaessen noch gefahrlos überleben lässt, gemessen. Dies sind zwar auf dem ersten Blick durchaus wichtige Kriterien – doch wo der Student gut und günstig und vor allen Dingen in der Nähe der Uni wohnen kann, bleibt dabei unberücksichtigt.

    Uninahe Wohnungen: Wo bitte gehts zur nächsten Kneipe?

    Uninahe Wohnungen: Wo bitte gehts zur nächsten Kneipe?

    Die zentrale Lage der Wohnung ist dabei für viele Studenten ein zentrales Kriterium ihrer Wohnungssuche. Wer will schon eine halbe Stunde mit der Tram unterwegs sein, bevor er am Campus ist – oder noch schlimmer, nach einer Party noch die Nachtbusse im Kopf zu haben, die einmal in der Stunde fahren? Immobilo hat deshalb ingesamt 62.500 Wohnungsangebote in 50 deutschen Universitätsstädten nach dem Anteil universitätsnaher Wohnungen untersucht und zusätzlich Kriterien wie Miet- und Quadratmeterpreis für ein uninahes Zimmer bzw. eine uninahe Wohnung sowie die Kneipendichte einfliessen lassen. [mehr » ]