geschrieben am 8. Oktober 2009 mit einem Kommentar
15 Prozent weniger Teilnehmer als im Vorjahr und trotzdem glückliche Gesichter auf Veranstalterseite - so leicht ist nicht jeder zufriedenzustellen. Doch die gute Stimmung nach der dreitägigen Fachmesse für Gewerbeimmobilien rührt weniger daher, dass es auch weniger Besucher hätten sein können - vielmehr freut man sich über eine gute Atmosphäre und produktive Kommunikation, die wieder auf mehr Investitionen und Bewegung in der Branche hoffen lässt.
Dass die Expo Real 2009 weniger Besucher anziehen würde als im Vorjahr, war erwartet worden. Vom 5. bis 7. Oktober wurde die 12. Internationale Fachmesse für Gewerbeimmobilien von insgesamt 21.000 Fachleuten aus 73 Ländern besucht - 2008 waren es noch 24.800 Besucher aus 78 Ländern. Doch dieser Rückgang ist für die Veranstalter kein Beschwerdegrund. Im Gegenteil: Da die Branche turbulente Zeiten hinter sich hat, hätte die Resonanz auch deutlich schlechter ausfallen können, zudem wurde rege über die Zukunft der Branche diskutiert. [mehr » ]
Von immobilo_mi
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geschrieben am 7. Oktober 2009 mit 2 Kommentaren
Vor knapp einem Jahr kannte kaum jemand den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate. Wenn überhaupt, dann galt er als Geheimtipp an der Börse. Seit Beginn der Finanzkrise vergeht dagegen kaum ein Tag ohne neue Nachrichten der krisengeplagten Bank. Am Montag hat der Bund die HRE komplett verstaatlicht, wogegen die letzten verbliebenen Aktionäre nun klagen wollen.
Die Schlingerfahrt der als systemrelevant eingestuften Hypo Real Estate von Fast-Kollaps über Milliardenhilfen bis zu eigens erschaffenen Gesetzen hat auf der anberaumten und turbulent verlaufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung am Montag ein vorläufiges Ende gefunden. Mit seiner Stimmenmehrheit hat der Bund den Antrag zur Verstaatlichung und den Squeeze-Out der noch verbliebenen Aktionäre angenommen. 94% der Anwesenden stimmten für die Verstaatlichung, es kam zu Protesten der Kleinanleger. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 6. Oktober 2009 mit einem Kommentar
My home is my castle: Weder Wirtschaftskrise noch die damit verbundenen Negativnachrichten der letzten Zeit haben einen Einfluss auf die Zufriedenheit der Deutschen mit ihrer Wohnsituation. Die große Mehrheit ist mit ihren Wohnumständen glücklich und will keine Veränderung, wie die Umfrage des Nürnberger Marktforschungsunternehmens Konzept & Analyse ergab.

Umziehen? Och nö! Deutsche sind zufrieden mit ihrer Wohnsituation
Insgesamt wurden 1.500 Männer und Frauen ab einem Alter von 14 Jahren zu ihrer Wohnsituation befragt. Ganz allgemein scheint dabei eine große Mehrheit von 61% mit ihrer Wohnung und dem Umfeld zufrieden zu sein, während sich bei den verschiedenen Generationen ein differenzierteres Bild ergibt. Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 18 und 29 sind nur zu 40% zufrieden [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Allgemeines, Kaufen, Mieten
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geschrieben am 5. Oktober 2009
Ob Auslandssemester, Studienfachwechsel oder neue Universität: Der Verlauf des Studiums ist oft wenig linear und schwer vorhersehbar. Dementsprechend flexibel müssen Studenten auf neue Entwicklungen reagieren können – unter Umständen auch mit einem Ortswechsel. Ein Mietvertrag mit einer starren, langjährigen Laufzeit ist deshalb nicht zulässig, wie der Bundesgerichtshof nun entschied.
Im vorliegenden Fall hatte der Beklagte ein möbliertes Zimmer in einem Wohnheim als Unterkunft für sein im Wintersemester 2006 beginnendes Studium von der Klägerin gemietet. Dabei wurde im Mietvertrag eine Mindestmietdauer angebeben: „Das Mietverhältnis beginnt am 1. 10. 2006. Der Vertrag läuft auf unbestimmte Dauer. Es wird vereinbart, dass das Recht zur ordentlichen Kündigung für beide Parteien bis zum 15.10.2008 ausgeschlossen ist”. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 4. Oktober 2009 mit einem Kommentar
HRE: Bund will endgültige Verstaatlichung. Die Rettung in letzter Sekunde für den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate ist nun bereits ein Jahr her, aber die Verstaatlichung noch nicht komplett. Um die letzten verbliebenen Aktionäre aus dem Unternehmen zu drängen, kommt es demnächst zum Squeeze Out. [Haufe]
Offene Immobilienfonds: Krise vorbei? Auch bei den offenen Immobilienfonds gab es den Crash vor fast genau einem Jahr. Inzwischen scheint die existenzbedrohende Krise überstanden - alle großen Anbieter nehmen die Anteile an ihren Fonds inzwischen wieder zurück. [FAZ]
Immobilienaktien im Aufwärtstrend. Aktien von Immobilienunternehmen ziehen an den Wertpapierbörsen wieder an, da kurzfristige Probleme bei der Refinanzierung gelöst wurden. Die langfristige Schuldenbelastung bleibt dennoch hoch, was zu vermehrten Kapitalerhöhungen führen könnte. [FTD]
Versicherung gegen Mietnomaden. Sie sind der Horror für jeden Vermieter: Mieter, die keine Miete zahlen und stattdessen eine verwüstete Wohnung hinterlassen. Der Deutsche Mietkautionsbund hat nun eine Versicherung gegen Schäden durch Mitnomaden präsentiert. [Forium]
Strompreise: demnächst kein Billigstrom mehr? Nach der Liberalisierung des Strommarktes haben sich eine ganze Reihe von Billigstromanbietern auf dem Markt positioniert – allerdings arbeiten diese nur selten kostendeckend und könnten schon bald wieder von der Bildfläche verschwinden. Erfolgversprechender und nachhaltiger ist dagegen das Geschäft mit Ökostrom. [Focus]
Behörde zahlt für verschimmelte Wohnung. Eine laut Inserat helle 70 m² Wohnung stellte sich als verschimmeltes Kellerloch heraus – und die Hamburger Arge bezahlte die Miete arglos. Scheinbar suchte sich ein Anbieter zweifelhafter Wohnungen gezielt Hartz-IV-Empfänger zur Miete aus. [Bild]
EnEV 2009 am 1.10. in Kraft getreten. Die neueste Fassung der Energieeinsparverordnung ist am 1.10 in Kraft getreten und hält Neuerungen bei der Energieeffizienz von sowohl Neu- als auch Bestandsbauten bereit. [Haufe]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 2. Oktober 2009 mit einem Kommentar
Etliche werden es bereits mit Schrecken an der Höhe ihrer Heizkostenabrechnung gemerkt haben: Im vergangenen Jahr haben sich die Kosten für das Heizen der Wohnung erneut deutlich erhöht. Als Gründe für den neuerlichen Preissprung gelten gestiegene Energiepreise, aber auch Väterchen Frost hatte seinen Anteil.

Heizen: 2008 17% teurer als 2007
Jeder Bundesbürger musste 2008 durchschnittlich 17% mehr für das Heizen von Wohnung oder Eigenheim ausgeben als noch 2007. Das geht aus dem diese Woche vom Deutschen Mieterbund (DMB) und der gemeinnützigen co2online GmbH veröffentlichten Bundesweiten Heizspiegel hervor. So wurden für das Beheizen einer 70 m²-Wohnung mit Heizöl im vergangenen Jahr durchschnittlich 880 Euro fällig. Das entspricht einer Erhöhung von satten 26%, denn 2007 mussten die Verbraucher noch 700 Euro zahlen. Auch die an Fernwärme angeschlossenen Nutzer mussten deutlich tiefer in die Tasche greifen. Hier stiegen die Preise um 130 Euro auf 840 Euro – ein Plus von 17%. Etwas günstiger kamen die Nutzer einer Erdgasheizung davon. Sie mussten 2008 im Schnitt 800 Euro zahlen, was einer Erhöhung von 8 Prozent bzw. 65 Euro entspricht. [mehr » ]
Von immobilo_mb
in Allgemeines, Energie, Kaufen
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geschrieben am 1. Oktober 2009 mit 3 Kommentaren
Angemessene Miete und die richtige Größe der Wohnung von Hartz IV-Empfängern waren schon häufig Gegenstand gerichtlicher Auseinandersetzungen – oft stehen sich die Vorstellungen der Mieter und die des Amtes diametral gegenüber. Ein besonderer Fall wurde nun vor dem Bundessozialgericht verhandelt.
Eine Empfängerin von Arbeitslosengeld II hatte gegen das Jobcenter Karlsruhe geklagt, weil das Amt sich weigerte, die sich aus einem Staffelmietvertrag ergebende regelmäßige Mieterhöhung um 23 Euro zu zahlen. Stattdessen übernahm das Jobcenter lediglich die ursprüngliche Miete von 515,61 Euro aus dem Jahr der Vertragsunterzeichnung. Nach fünf Jahren und drei Erhöhungen belief sich die Miete 2009 aber bereits auf 583,85 Euro. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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