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    Deutliche Preissteigerungen bei Strom und Gas

    geschrieben am 30. November 2009 mit einem Kommentar

    Jedes Jahr aufs Neue: Auch im Winter 2009/2010 müssen deutsche Verbraucher mit einer Erhöhung der Strom- und Gaspreise rechnen. Wie das Internetportal check24.de nun ermittelt hat, planen mehrere Stromversorger den Strompreis um durchschnittlich 6,4 Prozent zu erhöhen – in der Spitze zum Teil bis zu 16 Prozent. Auch bei insgesamt 47 Gasanbietern stehen Preiserhöhungen von bis zu 100 Euro jährlich an.

    Kunden des Versorgers EWE, Deutschlands fünftgrößter Stromanbieter, können sich schon mal warm anziehen: Der Energiedienstleister wird ab Januar 2010 im Schnitt 14 Prozent mehr verlangen. Auch Vattenfall und EnBW erhöhen ihre Preise. So werden die Berliner Kunden des schwedischen Stromversorgers ab Januar durchschnittlich 6,4 Prozent mehr berappen müssen, in Hamburg erhöht sich der Preis im Schnitt um 4,7 Prozent. Bei EnBW werden die Tarife für sogenannte Sonderverträge im Januar 2010 um durchschnittlich 7,5 Prozent teurer.

    Aigner rät zu wechseln

    Als Begründung für die Preiserhöhung geben die Versorger entweder die gestiegenen Beschaffungskosten an, oder die erhöhten Kosten, die im Rahmen des „Erneuerbare Energien Gesetzes“ (EEG) entstanden sind. Vor allem die Berufung auf Mehrkosten durch das EEG weisen Umweltschützer entschieden zurück, da die Förderung von Solarenergie und Windkraft lediglich fünf Prozent des Strompreises ausmache. Auch Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner von der CSU sieht die Preisentwicklung mit Argwohn und empfiehlt Verbrauchern, den Stromanbieter zu wechseln. Lediglich 26 Stromanbieter wollen ihre Preise senken – im Schnitt um gut 3,1 Prozent.

    Gaspreis zieht an

    Zum ersten Mal seit Jahresbeginn tendieren die Preise der rund 750 Gasanbieter nicht mehr komplett nach unten. Mindestens 47 Anbieter planen zum Jahreswechsel ihre Tarife um durchschnittlich 4,7 Prozent zu erhöhen. Begründet wird diese Entwicklung durch den alljährlichen Beginn der Heizperiode. Immerhin: 33 Anbieter wollen ihre Preise um 6,4 Prozent senken. Dies entspricht einem Ersparnis von 90 Euro jährlich.

    Auf www.immobilo.de können Sie sich über einen Wechsel Ihres Strom- oder Gasanbieters weiter informieren.



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 48-2009

    geschrieben am 30. November 2009 mit einem Kommentar

    Mieten in Hamburg: Es geht bergauf. Günstige Quadratmeterpreise werden in Hamburg immer mehr zur Ausnahme. Der Mangel an Neubauten lässt die Mietpreise regelrecht explodieren: Besonders größere Wohnungen wurden teils über 20 Prozent teurer. [Abendblatt]

    Gewusst wie. Der Wohn-Riester ist den meisten Normalsterblichen nicht nur zu kompliziert, er wartet auch noch mit Rückzahlungen im Rentenalter auf. Was zunächst einmal bedrohlich klingt, kann tatsächlich aber große Vorteile für zukünftige Wohneigentümer sein – wenn man es richtig anstellt. [Handelsblatt]

    Wie es euch gefällt. Nun gibt es zwar eine europaweite Regelung für Neubauten, doch so richtig weiß keiner etwas mit dem zentralen Begriff anzufangen: „Nahezu-Null-Energie-Häuser“ sollen zum verbindlichen Standard werden. Was das bedeutet, sollen die Mitgliedsstaaten selbst definieren. Das kann ja heiter werden. [FAZ]

    Die Zukunft bleibt unklar. Doppelte Niederlage im Kampf um das Hamburger Gängeviertel: Die Künstler, die die Häuser besetzt halten, müssen diese nicht wie vom Investor gefordert räumen – der Hamburger Senat darf aber auch keine neuen Nutzungsverträge mit ihnen abschließen. Es bleibt spannend. [Welt]

    Engpass im Schlaraffenland. Krise hin oder her – Dubai präsentierte sich stets unantastbar, überlebensgroß, dekadent. Jetzt hat es auch das arabische Emirat erwischt: Wo bisher immer und alles gebaut wurde und das Geld an Bäumen zu wachsen schien, wird nun um Kreditaufschub gebeten. [Zeit]



    Dynamisches Berlin: Büro- und Wohnungsmarkt im Aufwind

    geschrieben am 27. November 2009 mit einem Kommentar

    Gute Nachrichten vom und für den Berliner Immobilienmarkt: Während das Wort Krise noch immer allgegenwärtig ist, überrascht er mit erfreulichen Zahlen. Der Büromarkt wartet im dritten Quartal mit Spitzenwerten auf, und auch Wohnungen werden weder von Mietern noch von Käufern vernachlässigt.

    Laut einer Marktanalyse des Immobilienberaters DTZ wurden im dritten Quartal 140.000 Quadratmeter Bürofläche neu vermietet – damit ist der Büromarkt im Vergleich zum Quartal zuvor um beachtliche 31 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 2009 in Berlin 346.000 Quadratmeter Bürofläche vermietet, was zwar einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr bedeutet, dieser mit 2 Prozent aber vergleichsweise gering ausfällt. Die im dritten Quartal vermieteten Büroräume verfügen im Schnitt über eine Fläche von 500 Quadratmetern. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis lag dabei bei 10,30 Euro. [mehr » ]



    Die Hälfte der deutschen Privathaushalte mit Grundbesitz

    geschrieben am 26. November 2009 mit einem Kommentar

    Noch immer ist Deutschland im Vergleich zu anderen Staaten weit vorne, wenn es um den Anteil an Mietern geht. 2008 verfügte trotzdem fast die Hälfte der privaten Haushalte in Deutschland über Haus- oder Grundbesitz, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Besonders im Osten Deutschlands wächst die Zahl der Haus- und Grundbesitzer.

    Mit insgesamt 48 Prozent sank die Zahl der Privathaushalte mit Haus- oder Grundbesitz zwar um einen Prozentpunkt im Vergleich zu 2003, über einen Zeitraum von mehreren Jahren ist allerdings trotzdem eine positive Entwicklung zu erkennen: Im Jahr 1998 verfügten noch 45 Prozent aller deutschen Privathaushalte über Haus- oder Grundbesitz. [mehr » ]



    Offene Immobilienfonds erneut geschlossen

    geschrieben am 25. November 2009 mit einem Kommentar

    Das Schlimmste schien schon überstanden, als vergangene Woche erneut zwei offene Immobilienfonds ihre Pforten geschlossen haben. Doch es kommt noch dicker: Nicht nur, dass die Anleger nun wieder nicht an ihr Geld kommen – nach einem Bericht des Handelsblattes wurden die Fonds rückwirkend geschlossen und bereits getätigte Anteilsrückgaben storniert.

    Immobilenfonds hatten zuletzt turbulente Zeiten hinter sich: erst zogen die Anleger während der Finanzkrise ihr angelegtes Kapital in Größenordnungen ab, was erst zu einem Fast-Kollaps und später zur Schließung etlicher offener Fonds geführt hat, dann mussten mehrere Fonds ihre Immobilien [mehr » ]



    Mietrechtsänderung: FDP drückt auf die Tube

    geschrieben am 24. November 2009 mit einem Kommentar

    Seit Wochen schwelt die Mietrechtsdebatte: Die FDP möchten gleiche Kündigungungsfristen für Mieter und Vermieter sowie eine Einschränkung der Rechte für Mieter – so soll zum Beispiel eine Mietkürzung während energetischer Sanierungsmaßnahmen nicht mehr möglich sein. Mieterverbände laufen Sturm gegen die Pläne, während die Liberalen ihrem vermieterfreundlichen Ansinnen am Wochenende nochmals Nachdruck verliehen haben.

    „Wir wollen künftig gleiche Kündigungsfristen für Mieter und Vermieter“ bekräftigte die FDP-Fraktionsvorsitzende Birgit Homburger in der „Bild“-Zeitung die Pläne, die Rechte für über 50 Millionen Mieter deutlich einzuschränken. Offen sei allerdings, ob die bisher geltende Mindestkündigungsfrist von drei Monaten verkürzt oder verlängert werden soll. Beides ist nach Ansicht des Deutschen Mieterbundes (DMB) zum Nachteil der Mieter. DMB-Direkter Lukas Siebenkotten machte seinen Unmut deutlich: „Beide Varianten sind für uns unakzeptabel, beide Varianten führen zu Ungerechtigkeiten bzw. sind sinnlos.“ [mehr » ]



    Eigenheimbau weiter in der Krise

    geschrieben am 23. November 2009 mit einem Kommentar

    Und quartalweise grüßt das Murmeltier – so müssen sich wohl die Mitarbeiter des Statistischen Bundesamtes fühlen, wenn sie alle drei Monate von einem erneuten Rückgang der Baugenehmigungen für Wohnungen berichten müssen. Von Januar bis September 2009 ging die Zahl der Baugenehmigungen verglichen mit dem Vorjahr um 3,1 Prozent zurück. Besonders betroffen sind Ein- und Zweifamilienhäuser.

    Müssen Häuslebauer bald mit der Lupe gesucht werden?

    Müssen Häuslebauer bald mit der Lupe gesucht werden?

    Gewohnt wird immer, nur könnte das Finden einer Wohnung in Zukunft bedeutend schwieriger werden: Auch in den letzten drei Monaten blieb der Abschwung beim Wohnungsbau ungebremst. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilt, wurden im Zeitraum von Januar bis September 2009 3,1 Prozent weniger Baugenehmigungen erteilt als im Vorjahreszeitraum. In absoluten Zahlen ausgedrückt: in den ersten neun Monaten wurden 128.842 neue Wohnungen genehmigt. Das sind nochmals 4.148 Wohnungen weniger als im ohnehin schwachen Vorjahr. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 47-2009

    geschrieben am 22. November 2009 mit 3 Kommentaren

    Offene Immobilienfonds: Immernoch keine Entwarnung. Nachdem das Gröbste bereits überstanden schien, stehen sowohl offene als aus geschlossene Immobilienfonds erneut am Scheideweg. Anlegern drohen erneut deutliche Verluste, weil Investoren bei der Rückzahlung ihrer Kredite ins Stocken kommen. Bei einem erneuten Einfrieren der Fonds kommen Anleger zudem nicht mehr an ihre Gelder. [FTD]

    Häuslebauer treiben Arbeitslosenquote in die Höhe. Wenn es nach dem britische Ökonom Andrew J. Oswald geht, beeinflussen die Besitzer von Eigenheimen die Arbeitslosenquote im Land ganz entscheidend – und zwar negativ. Zwar sorgen sie für kurze Zeit für Aufträge im Baugewerbe, danach sind sie dank ihrer Immobilie alles andere als Mobil – und sind so auf dem Arbeitsmarkt schwer vermittelbar. [FAZ]

    Wohnungsbau erneut auf Rekordtief. Angedeutet hatte es sich schon lange und in der Zwischenzeit gab es keinen Anlass zu einer Trendwende: Der Wohnungsbau in Deutschland ist weiterhin auf dem Sinkflug. Zwischen Januar und September dieses Jahres wurden gerade noch 128.000 neue Wohnbauten genehmigt. Verbände fordern nun erneut politische Maßnahmen.[Capital]

    Strompreise steigen – Politiker fordern. Fallende Preise an der Strombörse, weniger Verbrauch – egal, die Preise für Energie steigen unaufhörlich. Die Begründungen der Konzerne dafür schwanken zwischen abenteuerlich und kreativ – dieses Mal sind langfristige Verträge und die regenerativen Energien schuld. Die Politik ruft die Bürger deshalb zum Anbieterwechsel auf – was scheinbar immer noch viel zu wenige tun. [RP-Online]

    Energieverbrauch geht erstmals zurück. Statt den Anbieter zu wechseln schalten die Bürger angesichts steigender Strompreise lieber häufiger auf den Aus-Knopf – was dazu führte, dass zum ersten Mal seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges der Stromverbrauch in Europa zurückgeht. Allerdings hat auch die Wirtschaftskrise einen großen Anteil an der Stromersparnis – die Industrie benötigt angesichts leerer Auftragbücher einfach weniger Strom. [Focus]

    Wohnungssuche-Wien.at – der Blog zur Wohnungssuche. Wohnungssuche-Wien.at wurde im Juni 2009 als privater Blog ins Leben gerufen. Der Autor beschäftigt sich beruflich bereits seit 2002 mit dem Thema Immobilien im Internet und hat durch seine Kontakte und Erfahrungen mit der Österreichischen Immobilienbranche ein sehr gutes Know-how. Im Moment finden sich viele Tipps zum Thema Wohnungssuche – von den Nebenkosten beim Immobilienkauf bis zum Thema Grundbuchsauszug. Zusätzlich bietet Wohnungssuche-Wien beliebte Links zu Portalen die „provisionsfreie Immobilien“ anbieten und jetzt neu auch RSS-Feeds zu ganz bestimmten Immobiliensuchen, die einen aufwändigen Suchprozess abkürzen. So zum Beispiel einer zu „billigen Mietwohnungen in Wien



    Ehemaliges Gefängnis zu ersteigern: WebTV Immobilien-Auktion mit neuen Highlights

    geschrieben am 20. November 2009 mit 2 Kommentaren

    Es war eine erfolgreiche Premiere: Anlässlich der EXPO REAL in München übertrug der Spartensender Immo-TV am 7. Oktober 2009 zum ersten Mal eine Immobilien-Versteigerung des Auktions-Portales www.imve.de live im World-Wide-Web. Nun gibt es eine Neuauflage der spannenden Aktion am 28. November in Baden-Baden – und natürlich weltweit im Internet.

    Wer den Verlauf einer Auktion schon einmal miterlebt hat, kennt ihn, den Nervenkitzel vom Bieten, überboten werden, der spannenden Stille und den endlosen Sekunden, bis der Hammer fällt. Und natürlich das Gefühl, ein Schnäppchen gemacht zu haben. Schlecht nur, dass die spannenden Auktionen meist nicht vor der Haustür stattfinden und eine weite Anreise erfordern.

    Doch wozu weit reisen, wenn man auch direkt vom heimischen Arbeitszimmer mitbieten kann – wie der Immobiliensender Immo-TV und das Auktionsportal www.imve.de Anfang Oktober bewiesen haben. So konnten die Nutzer nicht nur per Internet in die Versteigerung eingreifen, sondern die gesamte Veranstaltung im Bild verfolgen. Dank gelungener Einspieler von diversen Versteigerungsobjekten bot dies den Interessenten zudem die Möglichkeit, sich ein besseres Bild von der Immobilie zu machen – nur ein Grund, warum Freie Immobilienauktionen immer beliebter werden. Zur erfolgreichen Teilnahme ist lediglich eine Registrierung im Vorfeld nötig. [mehr » ]



    EU-Beschluss: Verschärfung der Energiestandards für Gebäude

    geschrieben am 19. November 2009 mit einem Kommentar

    Am Dienstag haben sich Europaparlament, Europäische Kommission und Vertreter der EU-Mitgliedsstaaten auf eine Neuregelung zum Energieverbrauch von Gebäuden geeinigt. Bisher war von Nullenergiegebäuden ab 2020 bzw. 2018 für öffentliche Gebäude die Rede gewesen. Ganz so streng sehen die Neuerungen jetzt doch nicht aus, trotzdem müssen sich Hausbesitzer auf deutlich schärfere Energiestandards einstellen. Diese gelten allerdings nur für Neubauten, der Gebäudebestand bleibt von der Neuregelung unberührt.

    Die neuen Vorgaben zum Energieverbrauch bei Gebäuden werden nun nicht 2020, sondern erst 2021 verbindlich. Neubauten müssen auch nicht zwingend Nullenergiegebäude sein: Vielmehr soll der Energieverbrauch auf ein Zehntel des bisherigen gesenkt und ein „Nahe-Null-Standard“ erreicht werden – ein Begriff, der zugegebenermaßen ziemlich viel Raum für Interpretation lässt. Auch die Forderung, dass ab 2021 erbaute Gebäude „zum Großteil“ mit erneuerbaren Energien versorgt werden sollen, könnte noch für einige Diskussionen sorgen. Wie zu erwarten war, treten die verschärften Standards für öffentliche Gebäude bereits zwei Jahre früher, nun also 2019, in Kraft. [mehr » ]