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    Hohe Nebenkosten: Deutsche lassen Heizung aus

    geschrieben am 6. November 2009 mit einem Kommentar

    Die immer weiter steigenden Energiekosten reißen nicht nur immer größere Löcher in die Haushaltskassen, sondern fördern auch die Kreativität beim Geldsparen. Nicht gerade einfallsreich, aber ungemein effektiv ist es, die Heizung einfach nicht hochzudrehen – was scheinbar immer mehr Deutsche praktizieren.

    warme Wohnung: Nicht mehr so wichtig bei steigenden Heizkosten

    warme Wohnung: Nicht mehr so wichtig bei steigenden Heizkosten

    Thilo Sarrazin musste sicherlich ein Tränchen verdrücken. Noch als Berliner Finanzsenator gab er Menschen, denen eine hohe Heizkostenrechnung zu schaffen macht, den Rat, einfach mal die Heizung runterzudrehen und stattdessen einen Pullover anzuziehen.

    „Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können“ so der inzwischen zurechtgestutzte Bundesbanker damals. Damals war das öffentliche Echo verheerend, nun berichtet das Magazin Focus unter Bezugnahme auf eine vom Immobilienunternehmen Deutsche Annington in Auftrag gegebene und von TNS Emnid durchgeführte Studie, dass tatsächlich eine Mehrheit die Heizung herunterdreht, um Kosten zu sparen. Ingesamt 1048 Mieter wurden dabei befragt. [mehr » ]



    Wohnungsbaugenossenschaft GSW vor Gang an die Börse

    geschrieben am 5. November 2009 mit einem Kommentar

    Immobilieninvestments gelten hierzulande allgemein als relativ krisensichere Anlage. Da verwundert es nicht, dass nach einer langen Durststrecke an den Börsen mit der Berliner GSW ein Immobilienunternehmen den Gang auf den Aktienmarkt wagen soll. Das berichtet die „Financial Times Deutschland“.

    Berlin ist, um den regierenden Bürgermeister der Bundeshauptstadt ein weiteres Mal zu zitieren, zwar arm, aber ungemein sexy. Deshalb hindert selbst die desolate Kassenlage der Stadt tausende Menschen nicht daran, Jahr für Jahr nach Berlin zu ziehen. Sie wollen den besonderen Charme, den die Stadt auch 20 Jahre nach dem Mauerfall verströmt, erleben und: eine Wohnung mieten. Und gerade dieser andauernde Zuzug und die niedrige Wohn-Eigentumsquote macht den Berliner Wohnungsmarkt interessant für Investoren. [mehr » ]



    Deutsche verbringen Jugend mehrheitlich in den eigenen vier Wänden

    geschrieben am 4. November 2009 mit einem Kommentar

    Allgemein gelten die Deutschen ja als ein Volk von Mietern. Die Eigentumsquote liegt im Westen bei unter 50 Prozent, im Osten ist sie noch viel niedriger. Dennoch verbringen fast zwei Drittel der Teens in Deutschland ihre Jugend in den eigenen vier Wänden – bzw denen der Eltern – , wie eine Studie des Forschungs-Institutes empirica im Auftrag der Landesbausparkassen (LBS) ergeben hat.

    Die Kurve der „kleinen Eigentümer“ steigt dabei ab einem Alter von fünf Jahren stark an und erreicht den Höhepunkt mit 14 Jahren. In diesem Alter genießen 67 Prozent der Teens in Westdeutschland und 59 Prozent der Alterskollegen im Osten der Republik das Privileg, die Wände der Eltern statt der des Vermieters mit Postern zu tapezieren. Und auch, wenn die Posterphase vorbei ist, wollen die Kinder nicht zu Hause weg. Twens, die im Eigenheim der Eltern wohnen, ziehen später aus als Gleichaltrige, die mit ihren Eltern zu Miete wohnen. [mehr » ]



    Mieterbund kritisiert Regierungsvorhaben

    geschrieben am 3. November 2009 mit einem Kommentar

    Der Deutsche Mieterbund (DMB) hat sich auf seiner gestrigen Pressekonferenz zu den im Koalitonsvertrag festgehaltenen Mietrechtsänderungen geäußert. Wie zu erwarten war, sind die vermieterfreundlichen Regelungen dabei auf wenig Gegenliebe gestoßen, zudem liegt nach Ansicht des DMB noch etliches im dichten Nebel verklausulierter Formulierungen und Absichtserklärungen.

    Der Deutsche Mieterbund (DMB) kritisiert die geplanten Veränderungen im Mietrecht zuungunsten der Mieter. „Der Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP enthält auf den ersten Blick Licht, viel Schatten und zahlreiche nebulöse Vorschläge bzw. noch zu konkretisierende Absichtserklärungen“ fasst der Präsident des [mehr » ]



    Mietrechtsänderung ist beschlossene Sache

    geschrieben am 2. November 2009 mit einem Kommentar

    Die von der neuen Koalition geplanten Änderungen beim Mietrecht sorgen bei Mieterverbänden für Aufregung. Vor allem die geplante Verkürzung der Kündigungsfrist für Vermieter steht im Fokus der Empörung. Experten befürchten einen Missbrauch zwecks Mietsteigerung.

    Die von der Koalition angedachten Veränderungen im Mietrecht werden nun wohl in die Tat umgesetzt. Entsprechende Passagen finden sich im fertigen Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP, wo es wörtlich heisst: „Die Kündigungsfristen für Vermieter und Mieter sollen einheitlich sein“. Die bisherige Regelung berücksichtigte insbesondere die notwendige Mobilität der Mieter, die zum Beispiel wegen einer neuen Arbeitsstelle kurzfristig den Wohnort wechseln müssen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 44-2009

    geschrieben am 1. November 2009 mit einem Kommentar

    Mehr Häuser-Zwangsversteigerungen. Was für den einen den Verlust des Lebenstraumes bedeutet, ist für den anderen ein Schnäppchen: Die Zwangsversteigerung. Inzwischen hat die Krise scheinbar auch Deutschlands Hausbesitzer erfasst, denn die Zahl der Zwangsversteigerungen steigt. [Focus]

    BGH urteilt: Lärm nicht gleich Mangel. Wenn es nach einer Veränderung am Gebäude zu einem erhöhten Geräuschpegel kommt, ist das nicht unbedingt ein Mangel – z.B., wenn sich die Geräuschimmissionen innerhalb der Grenzwerte bewegen. [Haufe] [mehr » ]