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    Auch zum Jahreswechsel gilt die Hausordnung

    geschrieben am 31. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Silvester ist nur einmal im Jahr, da wird man doch mal richtig feiern dürfen – oder nicht? Zwar ist die Nacht des Jahreswechsels traditionell mit viel Knallerei bis in die frühen Morgenstunden verbunden. Dennoch sollte man nicht die Nacht zum Tag machen, denn auch am 31. Dezember gelten die Ruhezeiten, warnt die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

    Nicht jeder ist Fan der Silvesterknallerei

    Nicht jeder ist Fan der Silvesterknallerei

    Es ist wissenschaftlich nachgewiesen: Lärm macht krank. Je nach Zustand des eigenen Nervenkostüms wird er als störend empfunden, besonders, wenn er aus der unmittelbaren Umgebung, der Nachbarschaft, kommt. „Zu diesem Thema gibt es eine ganze Reihe an Vorschriften“, betont Anne Kronzucker, Rechtsexpertin der D.A.S. Rechtsschutzversicherung: „Die Lärmschutzverordnungen und -satzungen der Gemeinden, die Feiertagsschutzverordnung und das Ordnungswidrigkeitengesetz – um nur ein paar Beispiele zu nennen.“ Sie alle sollen zu einem angemessen ruhigen Miteinander im Alltag beitragen. Denn besonders in der Nachbarschaft muss Rücksichtnahme groß geschrieben werden.

    Ruhezeiten

    In der Regel gelten die Ruhezeiten, d.h. Zimmerlautstärke, wochentags zwischen 22.00 und 7.00 Uhr (an Samstagen: 19.00 bis 8.00 Uhr), mittags von 13.00 bis 15.00 Uhr und ganztägig an Sonn- und Feiertagen. Bundesweit einheitliche Ruhezeitenregelungen gibt es nicht, sie können sich je nach Land und Gemeinde unterscheiden. Auch in der Hausordnung kann davon abweichend festgelegt werden, [mehr » ]



    Das ändert sich 2010

    geschrieben am 30. Dezember 2009

    Neues Jahr, neues Glück: Wenn die Sektkorken knallen und die Rakten fliegen, treten Neuregelungen in Kraft oder sind zu Erwarten. Im Folgenden eine kleine Zusammenfassung einiger wichtiger Änderungen.

    Abfall- und Abwassergebühren. Im Koalitionsvertrag ist es bereits ankündigt und falls daran unerwarteterweise keine weiteren Änderungen mehr vorgenommen werden, wird es teuer. Die Preise für Abfall und Abwasser könnten Experten zufolge um 12 bis 20 Prozent ansteigen. Grund dafür ist die Mehrwertsteuer, die dann auch von den kommunalen Versorgungsbetrieben gezahlt werden soll.

    Energieausweise bei Immobilien sind in Deutschland bereits Pflicht. Doch diese Restriktionen werden im kommenden Jahr noch erweitert und verschärft. Demnach muss der Energieverbrauch direkt in der Wohnungsannonce ausgewiesen werden. Das Informationsrecht wird so zur Informationspflicht. [mehr » ]



    Das erste grüne Mehrfamilienhaus in Berlin könnte Realität werden

    geschrieben am 29. Dezember 2009

    Die Diskussionen über das momentan wohl beliebteste Thema in der Welt von Architektur und Bau - „Energiebewusstes Bauen“ - nehmen kein Ende. Auch in Zukunft ist für reichlich Diskussionsstoff gesorgt, denn jeden Tag gibt es in diesem Bereich weitere Nachrichten, die für Aufregung sorgen.

    Ein weiterer Höhepunkt der Entwicklung ist ein neues Projekt für ein Mehrfamilienhaus in der Berliner Innenstadt, das ausschließlich mit Sonne sowie Holzpellets oder Erdwärme beheizt wird – das Erste seiner Art. Angestrebt wird eine komplette Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Das Haus braucht keinen Öltank und keine Gasbrennwertheizung, stößt also kein CO2 aus – mit wenigen Worten: das Nonplusultra jeglicher Technologien.

    „Tolle Sache“ würde man sagen, dennoch wird das Projekt für das erste grüne Haus in Berlin-Mitte aus verschiedenen Gründen infrage gestellt. Einer der Knackpunkte ist die Bohrung für die Wärmepunkte. Die Nutzung von Erdwärme in dicht bebauten innerstädtischen Gebieten gilt als schwierig, wer dem Grundwasser Wärme entziehen will, braucht dafür eine wasserbehördliche Erlaubnis durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und den Bezirk. Dass sowas durchaus schief gehen kann, sieht man am Beispiel der im Breisgau gelegenen Stadt Staufen. Hier hebt sich nach einer Bohrung und anschliessendem Wassereinbruch der Untergrund seit geraumer Zeit um einen Zentimeter pro Monat. [mehr » ]



    …dann steht die Feuerwehr vor der Tür

    geschrieben am 28. Dezember 2009 mit 2 Kommentaren

    Gerade in der Zeit nach Weihnachten ist die Leistung der Feuerwehr besonders gefragt. Ob Kerzen oder Feuerwerk, die Brandgefahr ist auch in der Zeit zwischen den Jahren deutlich erhöht. Zwar dürften die Adventskränze bei den Meisten sicherlich bereits entsorgt sein, kalte Abende und dunkle Tage rufen aber weiterhin nach gemütlichem Kerzenlicht. Eine Frage hinsichtlich der Brandgefahr bleibt jedoch offen: Steht die Versicherung auch für Schäden ein, wenn ein Brand fahrlässig verursacht wurde?

    Zwischen den Jahren herrscht bei der Feuerwehr Hochbetrieb

    Zwischen den Jahren herrscht bei der Feuerwehr Hochbetrieb

    Die Gerichte helfen bei der Lösung dieser Frage leider nur bedingt, da sie in solchen Fällen höchst unterschiedlich entscheiden. Denn ist den Versicherungsbedingungen ist eins gemeinsam: Wenn der Versicherte den Schaden grob fahrlässig bedingt hat, gibt es keinen Versicherungsschutz. Hat ein Mieter einen Brand grob fahrlässig verursacht, dann kann sich die Feuerversicherung des Vermieters bei dem Mieter schadlos halten.

    Wie wird aber „Fahrlässigkeit“ definiert? Sowohl das Zivilrecht als auch das Strafrecht verwenden den Begriff, wobei die Bedeutung meistens nicht deckungsgleich ist. Dieser juristische Ausdruck „grob fahrlässig“ zählt zu den unbestimmten Begriffen, die erst durch Auslegung an Schärfe gewinnen. Nach § 276 Abs. 2 BGB ist Fahrlässigkeit das Außer-Acht-Lassen “der im Verkehr erforderlichen Sorgfalt”, dennoch liegt grobe Fahrlässigkeit erst vor, wenn die erforderliche Sorgfalt im besonderen Maße nicht beachtet wurde. [mehr » ]



    Weihnachtsdekoration an Balkon und Haus – was ist erlaubt?

    geschrieben am 26. Dezember 2009

    Blinkende Lichterketten, Lampen, Rentiere, Tannenbaum und Schwibbögen – die Hobbydekorateure unter den Mietern laufen in der Weihnachtszeit oft zu einer ganz eigenen Hochform auf. Vielerorts blinkt und leuchtet es an Fenstern und Fassaden so sehr, dass sich mancher Nachbar angesichts der Lightshow gegenüber in Las Vegas wähnt.

    Aber der genervte Nachbar hat in den meisten Fällen Pech: Er muss die Weihnachtsdeko so lange ertragen, bis sie nach dem Ende der Festtage wieder abgebaut ist. Grundsätzlich darf ein Mieter Wohnung und Balkon so dekorieren, wie es sein Geschmack beliebt – erlaubt ist, was gefällt. Diese Freiheit stößt allerdings an ihre rechtlichen Grenzen, wenn damit das Schlafzimmer des Gegenübers taghell erleuchtet wird. In diesem Fall kann der Nachbar verlangen, dass die Beleuchtung nach 22.00 abgestellt wird, um seine Nerven und die Stromrechnung des Lichterfans zu schonen. Sollte ein Gespräch zu keinem Ergebnis führen, kann sich der Nachbar an den Vermieter wenden und Abhilfe verlangen. Bleibt auch dieses Ansinnen erfolglos und die Nachtruhe ist weiterhin empfindlich gestört, darf die Mietzahlung gemindert werden. [mehr » ]



    Wenn helle Lichterketten die Stimmung trüben

    geschrieben am 25. Dezember 2009

    Ob traditionell am Weihnachtsbaum, als Rentier mit Schlitten vor dem Haus oder als Fensterschmuck: Lichterketten sind auch in diesem Jahr nicht wegzudenken und erhellen die trüben Tage. Manche Straßen strahlen sogar um die Wette – heller, schöner, bunter. Doch so weihnachtlich und besinnlich viele Lichterketten auch sind, können sie die harmonische Stimmung schnell trüben, sogar in vielerlei Hinsicht.

    Taghell beleuchtete Fassaden faszinieren nicht jeden

    Taghell beleuchtete Fassaden faszinieren nicht jeden

    Einerseits sind es die Lichterketten an sich, die für Ärger sorgen können. Nach einer Studie der EU-Kommission besteht jede Dritte den Sicherheitstest nicht und weist teilweise sogar erhebliche Mängel auf. Dies kann prekäre Folgen mit sich ziehen – Stromschläge, Verletzungen oder sogar ein Wohnungsbrand kann entstehen, der unter Umständen nicht nur den Feiertagen ein jähes Ende setzt. Vor allem bei billigen Lichterketten sollte, um die friedliche Weihnachtszeit nicht vorzeitig beenden zu müssen, Vorsicht geboten werden. [mehr » ]



    Weihnachtsdekoration – Trend ist, was gefällt

    geschrieben am 24. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Klassisch oder modern? Glamourös oder schlicht? Farbe? Preis Etc. – Fragen, die man sich nicht nur in Sachen Mode stellen muss. Alle Jahre wieder sind auch unzählige Entscheidungen zu treffen, was die weihnachtliche Dekoration betrifft. Angesichts der Angebotsfülle kann das durchaus in Stress ausarten – aber zum Glück gibt es ja Trends, die einem die Auswahl erleichtern.

    Weihnachtsdeko: Große Auswahl, viele Trends

    Weihnachtsdeko: Große Auswahl, viele Trends

    Orientiert man sich an den Weihnachtstrends 2009, die auf der Christmas World Messe in Frankfurt vorgestellt wurden, sind in diesem Jahr vor allem zwei Entwicklungen zu beobachten - die unterschiedlicher nicht sein können. Einerseits dürfen Pastellfarben wie rosé oder creme nicht fehlen, andererseits sind aber auch kräftige Töne wie Lila und Petrol im modernen zu Hause unersetzlich. Und auch der Weihnachtsbaum kann neben den Kugeln gern mit Spieluhren, Märchenfiguren oder auch Holzfiguren verziert werden, solange es die Zweige tragen können. Ob kitschig oder klassisch, wichtig ist es, seine eigenen Vorstellungen zu verwirklichen, damit es zu Hause am schönsten ist und bleibt. [mehr » ]



    Anspruch auf Mietminderung bei mangelnder Beheizung

    geschrieben am 23. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Zu wenig Heizen und Lüften kann nicht nur für eine kalte und stickige Wohnung sorgen, sondern auch Feuchtigkeitsschäden und gesundheitsgefährdenden Schimmelpilz verursachen. Was muss man tun, um solche Schäden zu verhindern? Und was soll man machen, wenn sie dennoch entstehen?

    In der Heizperiode ist es meist günstiger, die Heizung nie ganz abzustellen, da das Aufheizen einer kalten Heizung sehr viel Energie verbraucht. Lüften sollte man mindestens zwei Mal täglich. Es reicht, alle Fenster ca. 5-10 Minuten ganz aufzumachen. Bei Wasserdampf, etwa vom Kochen, Duschen oder Bügeln, sollte möglichst sofort gelüftet werden.

    Die Heizperiode ist, sofern nicht anders festgelegt, die Zeit vom 1.Oktober bis 30.April. Der Mieter hat ein Recht darauf, dass seine Wohnung zwischen 6 Uhr und Mitternacht auf ca. 22°C aufgeheizt werden kann. Zwischen 0 und 6 Uhr muss eine Mindesttemperatur von 18°C gewährleistet sein. [mehr » ]



    Zwangsversteigerungen bei Immobilien in 2009 leicht gesunken

    geschrieben am 22. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Im Jahr 2009 wurden weniger Immobilien als 2008 zwangsversteigert. Zu diesem Ergebnis kommt der Fachverlag Argetra. So lag die Zahl der an deutschen Gerichten angemeldeten Versteigerungstermine bei 86.617 und somit 2 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

    Positive Meldung in Zeiten der Wirtschaftskrise: laut einer Studie des Ratinger Facherlags Argetra sank die Summe der angemeldeten Zwangsversteigerungen in Deutschland um insgesamt 2 Prozent auf nunmehr 86.617. Die Summe der Verkehrswerte der zu versteigernden Objekte nahm um 1,8 Prozent auf 15,11 Milliarden Euro ab.

    Auffällig dabei sind die regionalen Unterschiede in der Erhebung: gingen in der Bundeshauptstadt Berlin die Gerichtstermine um fast 17 Prozent zurück, zog der Wert in der Hansestadt Hamburg um nahezu 18 Prozent an. In den neuen Bundesländern konnte sich der rückläufige Trend aus 2008 bestätigen. [mehr » ]



    Strompreise auch 2009 weiter auf Rekordjagd

    geschrieben am 21. Dezember 2009 mit 2 Kommentaren

    Private Stromverbraucher haben auch weiterhin nichts zu lachen: 2009 stiegen die Preise für den gelben Saft auf neue Rekordwerte. Auch fürs neue Jahr sind die Aussichten nicht besser. Bereits jetzt haben 160 Versorger Preiserhöhungen für 2010 angekündigt.

    Geringere Kosten nur noch durch Steckerziehen?

    Geringere Kosten nur noch durch Steckerziehen?

    Während sich Verbraucher bei Lebensmitteln dank eines funktionierenden Wettbewerbes zurzeit über sinkende Preise freuen können, kennen die Strompreise seit Jahren nur eine Richtung: nach oben, und das kräftig. Auch in diesem Jahr verlief die Verteuerung des Stroms trotz der Wirtschaftskrise weiter ungebremst auf bisher nicht dagewesene Rekordwerte. Nach Analysen des unabhängigen Verbraucherportals toptarif.de stiegen die Strompreise in 2009 um durchschnittlich 6,9 Prozent.

    Hochgerechnet auf 40,1 Millionen Haushalte in Deutschland beläuft sich die Summe, die sich dank der Preiserhöhungen zusätzlich auf den Konten der Versorger einfindet, auf 2,1 Milliarden Euro. Für die Verbraucher bedeutet dies, [mehr » ]