Wohnungsneubau zieht an

10. Dezember 2009 | von

Ein Silberstreif am Horizont: laut den Landesbausparkassen werden in Deutschland wieder mehr Wohnungen gebaut.

Demnach stieg die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen im drittel Quartal 2009 erstmals wieder an. Wurden in den ersten beiden Quartalen 2009 noch Minusraten von 11,3 beziehungsweise 5,6 Prozent ausgewiesen, erhöhte sich die Rate von Juli bis September um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Laut LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm wird für das vierte Quartal mit einem Wachstum von weiteren 13,0 Prozent gerechnet. Auf das Gesamtjahr gesehen, erwartet Hamm einen Anstieg von 1,0 Prozent auf 176 000 Wohnungsbaugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr. Als Gründe für das Wachstum sieht der Verbandsdirektor die Riester-Förderungen sowie die schwindende Unsicherheit möglicher Bauherren nach der Finanzkrise. „Es gibt erste Anzeichen für eine Trendwende zum Besseren im Neubau“ so Hamm am Mittwoch in Berlin.

Dennoch warnen die Kassen vor Wohnungsknappheit. Der tatsächliche Bedarf an Neubau liege derzeit 50 Prozent über dem aktuellen Niveau. Laut Hamm wären gut 300 000 neue Wohneinheiten pro Jahr nötig, um den Bedarf an Wohnungsneubauten in Deutschland zu decken.




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Über Sabine Wagner

Sabine Wagner ist Mitglied der immobilo-Redaktion
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