RSS .92| RSS 2.0| ATOM 0.3
  • Startseite
  • Disclaimer
  • Empfehlungen
  • Impressum
  • Über immobilo
  •  

    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 51-2009

    geschrieben am 20. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    BGH: Begriff „Mietraumfläche“ muss mieterfreundlich ausgelegt werden. Mieter einer Dachgeschosswohnung haben es eh schon nicht leicht: Im Sommer wird die Wohnung zur Sauna, im Winter heizt niemand von oben. Wenigstens beim Kampf um die genaue Wohnfläche bekommen Dachgeschossbewohner nun Schützenhilfe vom Bundesgerichtshof. Unter dem bisher rechtlich unklaren Begriff „Mietraumfläche“ dürfen Mieter nun die tatsächliche Wohnfläche verstehen. [Welt]

    Lebensmittel-Discounter dürfen nicht überall expandieren. Die Einheitsarchitektur der überall auftauchenden Lebensmittel-Discountmärkte ist schon kein Genuss für das Auge, die Folgen für die umliegenden Geschäfte sind oft noch viel dramatischer. Das Bundesverwaltungsgericht springt nun den traditionellen Tante-Emma Läden zur Seite: die Eröffnung von Filialen sei unzulässig, wenn dadurch alteingesessene Geschäfte geschädigt werden könnten, entschieden die Richter. [Spiegel] [mehr » ]



    Neuvermietete Wohnungen wurden auch 2009 teurer

    geschrieben am 18. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Trotz anhaltender Wirtschaftskrise sind die Mieten für Neuvermietungen in Deutschland im vergangenen Jahr weiter angestiegen. Wohnungen in Großstädten verteuerten sich dabei überdurchschnittlich – auch ein Resultat des jahrelang rückläufigen Wohnungsneubaus.

    Eine Wohnung mieten wurde 2009 teurer, besonders in Großstädten.

    Eine Wohnung mieten wurde 2009 teurer, besonders in Großstädten.

    Gewohnt wird immer – und umgezogen erst recht. Wer sich allerdings in diesem Jahr in Deutschland eine neue Bleibe gesucht hat, musste für sein frischbezogenes Domizil im Schnitt 0,9 Prozent mehr Nettokaltmiete zahlen als noch in 2008. Das geht aus dem „Wohnpreisspiegel 2009/2010“ des Immobilienverband Deutschland (IVD) hervor, der in diesen Tagen veröffentlicht wurde. In die Auswertung flossen die Daten zu Neuvertragsmieten in 390 deutschen Städten ein.

    Verglichen mit 2008 ist allerdings ein kleiner Rückgang um 0,2 Prozentpunkte zu verzeichnen. 2008 hatte die Verteuerung neu vermieteter Wohnungen noch 1,1 Prozent betragen. Wohl ein schwacher Trost für Großstädter, deren Preisanstieg deutlich über dem Schnitt liegt. [mehr » ]



    Amt darf Hartz IV Empfänger nicht ins Obdachlosenheim schicken

    geschrieben am 17. Dezember 2009

    Hartz IV-Empfänger müssen nicht in einer Obdachlosenunterkunft wohnen, auch wenn die Behörden dies verlangen. Stattdessen dürfen die Hilfeempfänger eine eigene Wohnung mieten, die bei angemessenen Kosten vom Amt bezahlt werden muss. Das entschied das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen in einem Eilverfahren.

    Deutsche Behörden stehen nicht in dem Ruf, besonders feinfühlig mir ihren „Klienten“ umzugehen. Dies musste auch ein 59-jähriger Hartz IV-Empfänger aus Velbert erfahren, als ihm seine Gemeinde offenbarte, dass sein neues Zuhause ein Zimmer in einem Heiligenhauser Übergangsheim ist. Der Betroffene verliess allerdings nach kurzer Zeit das Obdachlosenheim und mietete selbständig eine Wohnung in Velbert – ohne Zustimmgung der Behörde, die die Miete der neuen Wohnung für überteuert hielt und sich bereits vorab weigerte, die Kosten für die neue Bleibe zu zahlen. [mehr » ]



    Hamburg kauft Gängeviertel zurück

    geschrieben am 16. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Die Künstler haben sich durchgesetzt: Die Stadt Hamburg kauft den Künstlerhotspot Gängeviertel nach monatelangen Protesten und hoher medialer Aufmerksamkeit vom niederländischen Investor Hanzevast zurück. Gleichzeitig wird das vorgesehene Bebauungskonzept verworfen.

    Die Freunde des Hamburger Gängeviertel haben es vorgemacht, wie man durch persönliches Engagement, Protest und mediale Präsenz eine zweifelhafte Entscheidung rückgängig macht. Gestern einigte sich die Stadt nach Angaben der Kulturbehörde mit dem Investor Hanzevast über einen Rückkauf des historischen Gängeviertels für knapp 2,8 Millionen Euro. Die Stadt erwirbt zusätzlich die Rechte an den bisherigen Planungen. [mehr » ]



    Energetisches Bauen und Sanieren auf Höhenflug

    geschrieben am 15. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Obwohl sich der Wohnungsneubau die meiste Zeit des Jahres auf anhaltendem Sinkflug befunden hat und offenbar erst seit kurzer Zeit wieder etwas anzieht, kann die KfW Bankengruppe auch dank zusätzlicher Mittel aus dem ersten Konjunkturpaket einen Rekord bei der Förderung von energieeffizienten Gebäuden vermelden. Noch nie in der Geschichte der Förderprogramme wurde so viel Geld bereitgestellt wie in 2009. Ausser den Hausherren können sich auch Baufirmen und Umwelt über den Geldregen freuen.

    KfW-Gefördert: Wärmedämmung

    KfW-Gefördert: Wärmedämmung

    Energetisches Sanieren und Bauen von Wohngebäuden liegt derzeit im Trend. So vergab die KfW bis zum 30.11.2009 über 200.000 Kredite oder Zuschüsse mit einem Fördervolumen von mehr als 8 Milliarden Euro – fast ein Viertel der seit 2001 insgesamt zur Verfügung gestellten Mittel von 30 Milliarden Euro. Die zur Verfügung stehenden Mittel wurden im Rahmen des ersten Konjunkturpaketes und wegen der großen Nachfrage zur Jahresmitte nochmals erhöht. Mit den Fördergeldern werden Investitionen von mehr als 17 Milliarden angestossen, mit denen insgesamt etwa 550.000 Wohnungen auf die neuesten energetischen Standards gebracht werden können. [mehr » ]



    Klimaschutzsiedlung: Ökohäuser für NRW

    geschrieben am 14. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Eine Stadt tief im Ruhrpott will Umweltschutz-Vorreiter sein: In Gelsenkirchen wird die erste „Klimaschutzsiedlung“ Nordrhein-Westfalens gebaut – 99 weitere sollen im gesamten Bundesland entstehen. Damit könnten nach und nach die Erben des schnellen Wachstums der Region verschwinden: Wohnsiedlungen, die nach heutigen Maßstäben wahre Energieschleudern sind.

    Umweltschutz statt Schlote: NRW will mit Klimaschutzsiedlungen grüner werden.

    Umweltschutz statt Schlote: NRW will mit Klimaschutzsiedlungen grüner werden.

    Das „Land von Kohle und Stahl“ galt mit seinen unzähligen Stahlhütten und Zechen einst nicht nur als eines der wichtigsten Industriezentren Europas, sondern auch als einer der schmutzigsten Flecken der Republik. Industrieschlote und Kohlekraftwerke bildeten eine Skyline, die man auf keiner Postkarte finden wird, und überzogen die Region mit einer Dunstglocke, die sonst nur von der Chemieregion um Bitterfeld Konkurrenz bekam. In den Zeiten des großen Booms war kein Platz für Umweltschutz – erst der schleichende Untergang der Montanindustrie sorgte wieder für bessere Luft in der Region. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 50-2009

    geschrieben am 13. Dezember 2009

    Immer mehr Gasanbieter auf dem Markt. Einer Studie zufolge steigt die Zahl der Gasanbieter in letzter Zeit rapide. Verbraucher haben nicht die Qual der Wahl, sondern können vom erhöhten Konkurrenzdruck und attraktiven Angeboten mit einem Anbieterwechsel profitieren - indem sie den Anbieter wechseln. [Focus]

    Laufzeit eines Mietvertrages bei fehlender Unterschrift unwirksam. Die Vertragslaufzeit eines von einer Aktiengesellschaft unterzeichneten Mietvertrages ist nur dann gültig, wenn er durch alle Vorstandsmitglieder unterzeichnet wird oder per Hinweis erklärt wird, dass der Unterzeichner die anderen Vorstände vertritt. Das entschied der Bundesgerichtshof. [Haufe] [mehr » ]



    Klavierspiel am Sonntag ist nicht automatisch eine Ruhestörung

    geschrieben am 11. Dezember 2009

    Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat mit einer Entscheidung die Rechte von Heimmusiker-Familien gestärkt und entschieden, dass Üben an Sonn- und Feiertagen nicht automatisch eine Ruhestörung darstellt. Vorausgegangen war eine Geldbuße für eine 16jährige Schülerin.

    Belästigung für Nachbarn? Musikalische Kinder.

    Belästigung für Nachbarn? Musikalische Kinder.

    Das Urteil der Karlsruher Richter wird bei von musizierenden Familien geplagten Nachbarn nicht auf Begeisterung stoßen: Das sonntägliche Üben auf dem Klavier ist nicht per se eine Ruhestörung. Das BVerG hob Urteil des Amtsgerichts Tiergarten auf, dass eine Schülerin wegen einer „erheblichen Ruhestörung“ zu einer Geldstrafe von 50 Euro verurteilt hat.

    Der Entscheidung vorausgegangen war ein Nachbarschaftsstreit zwischen einer achtköpfigen, musikbegeisterten Familie und einem Nachbarn des von der Familie bewohnten Reihenhauses in Staaken. Der Konflikt entbrannte, als eine Tochter ihre tägliche Übungsstunde abhielt - an einem Sonntag. [mehr » ]



    Wohnungsneubau zieht an

    geschrieben am 10. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Ein Silberstreif am Horizont: laut den Landesbausparkassen werden in Deutschland wieder mehr Wohnungen gebaut.

    Demnach stieg die Anzahl der Wohnungsbaugenehmigungen im drittel Quartal 2009 erstmals wieder an. Wurden in den ersten beiden Quartalen 2009 noch Minusraten von 11,3 beziehungsweise 5,6 Prozent ausgewiesen, erhöhte sich die Rate von Juli bis September um 6,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert. Laut LBS-Verbandsdirektor Hartwig Hamm wird für das vierte Quartal mit einem Wachstum von weiteren 13,0 Prozent gerechnet. Auf das Gesamtjahr gesehen, erwartet Hamm einen Anstieg von 1,0 Prozent auf 176 000 Wohnungsbaugenehmigungen im Vergleich zum Vorjahr. Als Gründe für das Wachstum sieht der Verbandsdirektor die Riester-Förderungen sowie die schwindende Unsicherheit möglicher Bauherren nach der Finanzkrise. „Es gibt erste Anzeichen für eine Trendwende zum Besseren im Neubau“ so Hamm am Mittwoch in Berlin.

    Dennoch warnen die Kassen vor Wohnungsknappheit. Der tatsächliche Bedarf an Neubau liege derzeit 50 Prozent über dem aktuellen Niveau. Laut Hamm wären gut 300 000 neue Wohneinheiten pro Jahr nötig, um den Bedarf an Wohnungsneubauten in Deutschland zu decken.



    Teuerste Wohnstraße Deutschlands liegt auf Sylt

    geschrieben am 9. Dezember 2009 mit einem Kommentar

    Hamburg, München oder Meerbusch – keiner dieser Tummelplätze der Schönen und Reichen kann es einer Untersuchung der Luxusimmobilienspezialisten von Engel & Völkers zufolge mit einer kleinen Nordseeinsel aufnehmen, wenn es um die teuerste Wohnadresse Deutschlands geht. Dafür sorgen ganz einfache marktwirtschaftliche Prinzipien.

    Nicht billig: Sylt

    Nicht billig: Sylt

    Irgendetwas muss diese kleine Nordseeinsel haben, weshalb sich unzählige Autofahrer deren Silhouette auf die Heckscheibe ihres Autos pappen oder zu einer Gitarre bauen lassen wie Farin Urlaub – aber vor allem hat Sylt die teuerste Wohnstraße Deutschlands. Und die zweit, dritt und viertreuerste. Erst danach folgen mit weitem Abstand die Metropolen München und Hamburg – und selbst die Schlossallee beim Spieleklassiger Monopoly wirkt gegen die Quadratmeterpreise auf Sylt wie ein Discoutangebot. Erst vor kurzem hatte Sylt mit dem teuersten Haus der Welt Schlagzeilen gemacht.

    Strahlender Sieger des Rankings ist der an der Wattseite von Kampen gelegene Hobookenweg. Bei Preisen von bis 35.000 Euro für einen Quadratmeter Wohnfläche sollte man sein Konto vorsichthalber noch mal akribisch auf Liquidität prüfen, bevor man auf der Ferieninsel investiert. [mehr » ]