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    Immobilien-News und Themen KW 04-2010: KfW, KGB und Kölner Mieten

    geschrieben am 31. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Köln: Hausbesitzerverein erwartet steigende Mieten. Köln gehört zu den beliebten Metropolen Deutschland, was sich speziell auf dem Wohnungsmarkt bemerkbar macht. Der gilt seit Jahren als angespannt und vor allem teuer – mit Tendenz nach oben. Der Kölner Haus- und Grundbesitzerverein erwartet im Mietspiegel 2011 sogar Preissteigerungen von 10 Prozent. [ksta]

    Kritik an Mietsteigerungen in Berlin Buch. In Berlin Buch sollen die Mieten in bestimmten Wohnungen der Wohnungsgenossenschaft Howoge sogar um 100 Prozent steigern. Grund ist eine umfassende Sanierung der Wohnhäuser. Erwartungsgemäß stießen die Pläne nicht auf ungeteilte Freude – nun soll noch mal im einzelnen geprüft werden, welche Maßnahmen überhaupt nötig sind. [Tagesspiegel] [mehr » ]



    Der Wintergarten: Glaspalast für jederman

    geschrieben am 30. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Trotz Kälte, Wind und Wetter „draußen“ sitzen und bei angenehmen Temperaturen den Kaffee geniessen – das funktioniert nur mit einem Wintergarten. Doch bevor man sich den Glaspalast ans Haus baut, sollten einige Dinge berücksichtig werden. Das beginnt bei der Planung und hört bei der Ausstattung auf.

    Wintergarten - "draussen" sitzen © SyB - Fotolia.com

    Wintergarten - "draussen" sitzen © SyB - Fotolia.com

    Zu allersteht steht die Frage: Pflanzendschungel oder Sitzecke – soll der Wintergarten als Teil der Wohnung oder überwiegend für die Haltung von Pflanzen genutzt werden? Entscheidend ist neben der äußeren Form auch die Ausrichtung (am besten Richtung Süden), die Gestaltung, die Farben und der Lichteinfall. Außerdem muss vorab geklärt werden, ob eine Baugenehmigung erforderlich ist. In den allermeisten Fällen bleibt dem Bauherren der Gang zum Bauamt nicht erspart.

    Wintergärten bestechen durch eine Vielfalt an Formen und individuellen Ausprägungen. Die Frage, ob rechteckig oder rund, ist nur eine in einer ganzen Reihe von Möglichkeiten. So können sie in den Wohnbereich integriert werden oder freistehend sein. Dies ist abhängig von der Flächenplanung, bei der festgelegt wird, wieviel Platz für den Ruhebereich, den Pflanzenbereich und den Verkehrsbereich zur Verfügung stehen soll. Die Größe hängt davon ab, ob Sie den Wintergarten als separaten Raum nutzen oder ob er in den Wohnbereich integriert wird. [mehr » ]



    Deutscher Immobilienmarkt bekommt Krise zu spüren

    geschrieben am 29. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Der deutsche Immobilienmarkt gilt bei Investoren als solide und beliebt. Dennoch erwarten Experten, dass die Wirtschafts- und Finanzkrise den Immobilienmarkt in diesem Jahr in Mitleidenschaft zieht. Das geht aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor.

    Kaum Schwankungen und keine Immobilienblasen: Der Immobilienstandort Deutschland wird seit dem Beginn der Finanzkrise von etlichen Investoren gegenüber anderen Ländern als positiv eingeschätzt. Auch für das Jahr 2010 erwartet eine Mehrzahl von Investoren und Unternehmen einen attraktiven Immobilien-Investmentmarkt in Deutschland, wie aus einer Umfrage der Unternehmensberatung Ernst & Young unter knapp 100 Banken, Investoren, Versicherungen und Wohnungsgesellschaften hervorgeht. [mehr » ]



    Vermieter darf wegen Eigenbedarf für Nichte kündigen

    geschrieben am 28. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karsruhe hat die Rechte von Wohnungseigentümern gestärkt. Vermieter dürfen ihren Mietern nun auch wegen Eigenbedarf für entfernte Verwandte wie Nichten oder Neffen kündigen. Die Vermieterlobby kann sich freuen, der Mieterbund ist wenig begeistert.

    BGH: Eigenbedarfskündigung auch für Nichten möglich.

    BGH: Eigenbedarfskündigung auch für Nichten möglich.

    Im verhandelten Fall war eine 85-jährige Wohnungseigentümerin in eine Seniorenresidenz umgezogen und hatte ihre Wohnung in Baden-Baden ab September 2004 an die Beklagte vermietet. Nach wenigen Jahren übertrug die kinderlose Seniorin das Wohneigentum in vorweggenommener Erbfolge auf die Tochter ihrer Schwester, die sich wiederum verpflichtete, im Haushalt zu helfen und die häusliche Grundpflege der älteren Dame zu übernehmen. Die ersten Klagen der Vermieter wegen Eigenbedarfs blieben allerdings sowohl vor dem Amtsgericht als auch in der Berufungsverhandlung vor dem Landgericht Baden-Baden ohne Erfolg. [mehr » ]



    Umfrage: Deutsche in Kauf- und Baulaune

    geschrieben am 27. Januar 2010 mit 2 Kommentaren

    Es wird die Hausbaufirmen freuen: Über die Hälfte der Deutschen bezeichnet die derzeitigen Bedingungen für den Kauf der eigenen vier Wände als „günstig“, 5,5 Prozent mehr als noch im November. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa im Auftrag der comdirect bank unter mehr als 1.000 Personen in Deutschland hervor.

    Hausbau: Deutsche sehen derzeit günstige Bedingungen.

    Hausbau: Deutsche sehen derzeit günstige Bedingungen.

    Heute ist ein guter Tag zum Hausbau – oder zum Kauf einer Wohnung. Trotz aller wirtschaftlichen Probleme und Unwägbarkeiten denken 53,4 Prozent der Deutschen, dass im Moment ein guter Zeitpunkt ist, in Wohneigentum zu investieren. Das sind über fünf Prozent mehr als noch im November 2009, als lediglich 47,9 Prozent der gleichen Meinung waren. Damit hellt sich die Stimmung hierzulande weiter auf. Der „Stimmungsindex Baufinanzierung“, der die Bereitschaft zur Immobilienfinanzierung mittel Kredit anzeigt, stieg dementsprechend um 2,8 Punkte auf 106,0 Punkte. [mehr » ]



    “Stuyvesant Town” - Investoren kapitulieren

    geschrieben am 26. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Immobilien-Investments in New York galten dank steigender Mieten und Immobilienpreise lange Zeit als praktisch todsicher. 2006 ging gar ein komplettes Stadtviertel für 5,4 Milliarden Dollar über die Theke – doch dann kam die Krise und machte den Investoren einen gewaltigen Strich durch die Rechnung. Nun mussten sie „Stuyvesant Town“ den Gläubigern überlassen.

    Man könnte es schlechtes Timing nennen oder als Pech bezeichnen, dass die Investoren der Immobilienfirma Tishman Speyer und dem Vermögensverwalter Blackrock ausgerechnet zum Höhepunkt der amerikanischen Immobilienblase ein komplettes New Yorker Stadtviertel mit 11 227 Wohnungen für die Rekordsumme von 5,4 Milliarden Euro gekauft hatten, dem bis dato teuersten Immobiliendeal der amerikanischen Geschichte.

    Dann kam die Krise. Immobilienpreise atomisierten sich und auch die Mieten sanken auf breiter Front. Auch aus der geplanten Luxussanierung der Häuser wurde nichts, da etliche der ingesamt 25.000 Anwohner mit Erfolg gegen die Verdrängung protestierten. [mehr » ]



    Tauwetter: wer für Dachlawinen haftet

    geschrieben am 25. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Nachdem Väterchen Frost in den vergangenen Wochen ganz Deutschland in seinen Fängen hatte und angesichts ausfallender Züge gar von „sibirischen Temperaturen“ die Rede war, können sich Teile der Republik inzwischen wieder über Plusgrade freuen. Allerdings erhöhen Regenfälle das Gewicht der Schneemassen auf den Dächern und bringen gefährliche Dachlawinen ins Rutschen. Womit Hausbesitzer bei steigenden Temperaturen rechnen müssen und wie die Haftungssituation für Hausbesitzer aussieht, erläutert die D.A.S. Rechtsschutzversicherung.

    Eis und Schnee: Gefährliche Kombination auf dem Dach

    Eis und Schnee: Gefährliche Kombination auf dem Dach

    Wer grundsätzlich für Schäden haftet

    Werden Passanten durch herabfallende Schnee- oder Eisklumpen verletzt, ist der Hauseigentümer in der Pflicht: Er muss für Sachschäden und Personenschäden haften, sofern er seine Verkehrssicherungspflicht verletzt hat. Im Einzelfall kann aber auch der Mieter des Gebäudes zur Verantwortung gezogen werden, wenn die Verkehrssicherungspflicht im Mietvertrag auf ihn übertragen wurde. In Gebieten, die erfahrungsgemäß von stärkerem Schneefall betroffen sind und in denen gewohnheitsmäßig mit Dachlawinen zu rechnen ist, können dabei bestimmte Sicherheitsmaßnahmen vorgeschrieben sein.

    Für Hausbesitzer bedeutet dies, Schneefanggitter oder Schneestopper am Dach anbringen zu lassen. Dies empfiehlt sich vor allem bei Häusern mit stärkerer Dachneigung. „Besteht die akute Gefahr, dass eine Dachlawine über einer öffentlichen Straße abgeht, sollte der Hausbesitzer Warnschilder und Stangen an der Hausfassade aufstellen, um den Gehweg freizuhalten“, [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 03-2010: IKEA, KfW und BGH

    geschrieben am 24. Januar 2010 mit einem Kommentar

    IKEA doch in Hamburg-Altona? Seit Monaten streiten sich Befürworter und Gegner einer Filiale des schwedischen Möbelriesen, die mitten in Altona gebaut werden. Die einen erhoffen sich eine Belebung der brachliegenden „Großen Bergstraße“, andere fürchten einen riesigen und unansehlichen Betonklotz. Ein Bürgerentscheid hat nun eine große Mehrheit für eine Ansiedlung von IKEA, die demnächst auch Fertighäuser in Deutschland verkaufen wollen, ergeben. [Welt] [mehr » ]



    BGH: Farbvorgabe für Fenster und Türen ist unwirksam

    geschrieben am 22. Januar 2010 mit 2 Kommentaren

    Vermieter dürfen ihren Mietern keine Farbvorgaben für die Gestaltung der Wohnung machen. Das gilt auch für den Anstrich von Türen und Fensternrahmen, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden hat. Entsprechende Mietvertragsklauseln gelten maximal für die Wohnungsrückgabe.

    Die Farben sind frei - wer kann sie verbieten? Der Vermieter jedenfalls nicht.

    Die Farben sind frei - wer kann sie verbieten? Der Vermieter jedenfalls nicht.

    Schönheitsreparaturen und Renovierung von Mietwohnungen sind seit Langem ein leidiges Thema mit vielen Missverständnissen und Unklarheiten. Der Bundesgerichtshof hat nun erneut die Rechte der Mieter bei Gestaltung ihrer Wohnung gestärkt und für Licht im Dunkel gesorgt. In einem Urteil stellte der BGH klar, dass Klauseln, die dem Mieter vorschreiben, Türen und Fenster in einer bestimmten Farbe zu streichen, ungültig sind und dazu führen, dass der Mieter gar keine Schönheitsreparaturen durchführen muss.

    Im verhandelten Fall gab eine Klausel vor, dass „bei der Ausführung von Schönheitsreparaturen die Türblätter, Türrahmen, Fensterflügel und Fensterrahmen … nur weiß zu lackieren … sind.“ [mehr » ]



    Kind mit Behinderung ist kein Sachmangel

    geschrieben am 21. Januar 2010 mit 3 Kommentaren

    Die Laute eines im Garten spielenden autistischen Kindes sind kein Sachmangel an einer Eigentumswohnung. Das entschied das Landgericht Münster, nachdem der Käufer einer benachbarten Wohnung auf Schadensersatz geklagt hat.

    Streitigkeiten zwischen Nachbarn gibt es wohl schon, seitdem der Mensch sesshaft geworden ist. Seitdem zankt man sich um die Höhe von Zäunen, Bäume, Einfahrten und hundert andere Dinge. Nicht selten geht es dabei auch um Geräusche und Ruhestörung – sofern es sich dabei tatsächlich um eine handelt. Einen besonders denkwürdigen Fall von unerwünschten Geräuschen musste das Landgericht Münster verhandeln. [mehr » ]