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    Ikea-Fertighäuser jetzt auch in Deutschland

    geschrieben am 20. Januar 2010 mit 3 Kommentaren

    Neue Konkurrenz für die arrivierten Hausbauer: Der schwedische Möbelriese IKEA steigt nach einem erfolgreichen Start seiner „Boklok“-Häuser im skandinavischen Raum und Großbritannien auch hierzulande ins Fertighaus-Business ein und will gute Qualität zu günstigen Preisen bieten. Die glücklichen Eigenheimbesitzer sollen per Los ermittelt werden.

    Boklok: günstige Häuser im skandinavischen Stil

    Boklok: günstige Häuser im skandinavischen Stil

    Hartgesottene IKEA-Fans, die ihre Wohnung mit Billys, Bestas und Expedits eingerichtet haben, können jetzt noch einen Schritt weitergehen und gleich in ein IKEA-Haus ziehen. Bereits in den 90er Jahren hat der schwedische Möbelbauer für die Idee, günstigen Wohnraum in solider Qualität anzubieten, das Joint Venture „BoKlok“ mit den Landsmännern des Bauunternehmens Skanska gegründet. Übersetzt bedeutet BoKlok in etwa „Wohne Clever“ – seit jeher einer der zentralen Ideen des Einrichtungshauses. Bisher gab es die Wohnungs- und Reihenhäuser allerdings nur im skandinavischen Raum und Großbritannien, wo seit dem Start circa 4.000 Häuser und Wohnungen verkauft wurden. [mehr » ]



    Schöner Einrichten: imm startet in Köln

    geschrieben am 19. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Mit dem Finden der neuen Wohnung ist es nicht getan – spätestens nach dem Umzug müssen neue Möbel her. Aber auch ohne Umzug vertragen die eigenen vier Wände ab und an eine kleine Umgestaltung. Wer sich dafür ein paar Anregungen holen will, kann sich ab heute auf der „imm cologne“ in Köln über die neuesten Möbeltrends informieren – zumindest, wenn er zum „Fachpublikum“ gehört. Für allgemeine Besucher öffnet die Messe vom 23. bis 24. Januar ihre Pforten.

    Trend im letzten Jahr: Verstellbare Rückenlehnen. Foto: IMM Cologne: Hitguide 2009

    Trend im letzten Jahr: Verstellbare Rückenlehnen. Foto: IMM Cologne: Hitguide 2009

    Insgesamt 1053 ausstellende Firmen zählt die internationale Möbelmesse imm cologne in diesem Jahr, entsprechend riesig ist auch die Zahl der ausgestellten Möbelstücke: 100.000 Sessel, Schränke und andere Wohnmöbel wurden in den Hallen aufgebaut. Auch die Freunde von Deko und Accessoires kommen auf ihre Kosten, die Zahl dieser Austellungsstücke ist ähnlich hoch wie die der Möbel. Bevor sich das geneigte Publikum am Wochenende von neuesten Möbeltrends inspirieren lassen kann, bleibt die Messe allerdings vom 19.01. bis 22.01. den Branchenvertretern vorbehalten. [mehr » ]



    Marodes Kanzleramt: Merkel muss ihr Büro räumen

    geschrieben am 18. Januar 2010 mit 2 Kommentaren

    Angela Merkel (CDU) zieht aus ihrem Büro aus – vorläufig. Nachdem bereits vor einiger Zeit etliche Baumängel am Kanzleramtsgebäude festgestellt wurden, rücken nun die Bauarbeiter an, um die Schäden zu beseitigen. Auch bei anderen Bundesgebäuden ist die Mängelliste lang – und das gerade mal knapp 10 Jahre nach dem Bau.

    Sanierungsfall: Das Kanzleramt.

    Sanierungsfall: Das Kanzleramt.

    Parallelen zwischen dem Erscheinungsbild der Koalition und dem Zustand des Kanzleramts scheinen unvermeidlich: Risse, undichte Dächer und tropfende Stellen setzen den Negativschlagzeilen der letzten Wochen die Krone auf. Für die Schäden am Kanzleramt kann die Bundeskanzlerin allerdings nichts: Viele der Mängel wurden bereits kurz nach der Fertigstellung im Jahr 2001 bekannt und werden derzeit ausgebessert. Für die Reparaturarbeiten an Lüftungsanlagen und Haustechnik muss Merkel nach Angaben eines Regierungssprechers nun für knapp sechs Wochen in ein anderes Büro im gleichen Gebäude ausweichen. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 02-2010

    geschrieben am 17. Januar 2010 mit 2 Kommentaren

    Büromieten in Berlin sinken. Deutschlands Hauptstadt ist derzeit noch nicht unbedingt als Investitions-El Dorado bekannt. Zwar gilt Berlin als hip und cool, die wirtschaftliche Lage hinkt dem Anspruch derzeit gehörig hinterher. Investoren halten sich dezent zurück – wie z.B. Bauunternehmer. Der Grund: Die Stadt beklagt einen Büroleerstand von ca. 10 Prozent. [Welt]

    Eigenheim bleibt beliebteste Wohneigentumsform. Wenn es um die eigenen vier Wände geht, bleibt das gute, alte Eigenheim nachwievor die beliebteste Form des Immobilienbesitzes, wie der Wohneigentümerverband „Haus & Grund“ beim Blick in die Zahlen des Statistischen Bundesamtes herausfand. [Haus & Grund]

    Hauspreise ziehen leicht an. Die Immobilienexperten der Hypoport AG haben eine weitere Stabilisierung der Hauspreise Ende vergangenen Jahres festgestellt. Der Hauspreisindex legte im Dezember 2009 leicht um 0,06 Prozent gegenüber dem Vormonat zu. Ein- und Zweifamilienhäuser steigen leicht, während die Werte für Eigentumswohnungen fallen. [Haufe]

    Eigene Bad Bank für Hypo Real Estate. Der seit Monaten kontinuierlich Negativschlagzeilen produzierende Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate plant, mit Hilfe einer Bad Bank große Teile seiner Risikopapiere loszuwerden. Wieviel Schrott die Bank tatsächlich angesammelt hat, verdeutlicht der geplante Umfang der Bad Bank: 150 Milliarden Euro. [Handelsblatt]

    HausbauWatcher.de - Kundenzufriedenheit beim privaten Hausbau.

    Das Portal bietet dem Empfehlungen von privaten Bauherren die Möglichkeit nicht nur die richtige Hausbaufirma zu finden, sondern auch gleich den passende Baufinanzierer, Handwerker oder Baumarkt in seiner Region. Mit Ihren Kundenmeinungen empfehlen Hausbesitzer anderen privaten Bauherren Hausbaufirmen und Dienstleister weiter. Bewertungskriterien wie Bauqualität, Baubetreuung, Qualität der Kundenberatung und das Preis- Leistungsverhältnis stehen dabei im Mittelpunkt. Mit Fotos, Videos und persönlichen Kommentaren können diese Bewertungen unterstützt werden und dienen zur Dokumentation des eigenen Hausbaus.
    Gerade die Suchenden und noch unentschlossenen Bauherren, nutzen das Angebot der Kommentare und Empfehlungen. Durch diese Transparenz werden die Kunden in Ihrem Entscheidungsprozess auf der Suche nach der geeigneten Hausbaufirma unterstützt. HausbauWatcher.de - Bewertungs- und Empfehlungsportal



    Rauchmelder: Lebensretter ab fünf Euro

    geschrieben am 15. Januar 2010 mit 2 Kommentaren

    Dass Bequemlichkeit oft nicht gesund ist, sieht man an den Statistiken zum Übergewicht in Deutschland. Doch außer Bluthochdruck und Erschöpftsein nach dem Erklimmen dreier Treppenstufen kann Bequemlichkeit weitaus dramatischere Folgen haben – zum Beispiel, wenn es um die Installation eines Rauchmelders geht. Die sind weder besonders teuer noch besonders schwer zu installieren, retten aber Leben. Und dennoch fehlen sie in vielen Wohnungen, auch weil in den etlichen Bundesländern keine gesetzliche Rauchmelderpflicht besteht.

    Rauchmelder retten Leben

    Rauchmelder retten Leben

    Der Tod kommt des Nachts und ist lautlos: Von den fast 600 Menschen, die in Deutschland jedes Jahr in ihrer Wohnung durch Brände ums Leben kommen, werden fast drei Viertel im Schlaf überrascht. Und bevor die Flammen direkt zuschlagen können, sind fast 95 % bereits Opfer der Rauchgase geworden. Das bei einem Feuer entstehende Kohlenmonoxid wirkt einschläfernd und führt schließlich zur Bewusstlosigkeit.

    Experten fordern deshalb schon seit Langem eine deutschlandweite Pflicht für Rauchmelder in Wohnungen, schließlich warnen diese zuverlässig bereits bei der Entstehung eines Brandes, sodass genug Zeit ist, im besten Falle die Wohnung zu verlassen - unbeschadet. Doch im Gegensatz zu anderen europäischen Nachbarn und den USA sind Rauchmelder in nur einigen Bundesländern zwingend vorgeschrieben. [mehr » ]



    Gas: BGH kassiert Preisanpassungsklausel

    geschrieben am 14. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Gute Nachrichten für Gasverbraucher: der Bundesgerichtshof (BGH) hat in Karlsruhe einer Klage von 180 Kunden der Essener Stadtwerke gegen Preiserhöhungen stattgegeben – die Preisanpassungsklauseln in den Verträgen sind nach Ansicht der Richter unwirksam. Ob es ein Urteil mit Signalwirkung ist, bleibt abzuwarten. Ähnliche Urteile des BGH hatte es bereits in der Vergangenheit gegeben.

    Gas: Preisanpassung darf nicht einseitig sein.

    Gas: Preisanpassung darf nicht einseitig sein.

    Gleicher Ort, gleiches Urteil: ähnlich einem Verfahren gegen die Stadtwerke Bremen im Oktober 2008, hat der Bundesgerichtshof (BGH) die Preisanpassungsklauseln in Erdgas-Sonderverträgen der Essener Stadtwerke wegen unangemessener Benachteiligung der Kunden für unwirksam erklärt. Die beanstandeten Klauseln sahen nur das Recht für den Versorger vor, steigende Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen. Die Verpflichtung, sinkende Kosten in Form von Preisnachlässen an die Kunden weiterzugeben, suchte man in den Verträgen vergeblich. Eine Praxis, die der BGH deutlich bemäkelte. Preisanpassungsklauseln müssten das Äquivalenzverhältnis wahren und seien nicht dazu da, [mehr » ]



    Makler prognostizieren steigende Mieten in 2010

    geschrieben am 13. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Auch im Jahr 2010 werden nach Ansicht des Maklerverbandes IVD die Wohnungsmieten in Deutschland trotz anhaltender wirtschaftlicher Probleme weiter steigen. Neubau-Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser verteuern sich aufgrund der ungebrochenen Attraktivität dagegen nur in den Metropolregionen.

    Mieten in Ballungsräumen wird auch 2010 teurer

    Mieten in Ballungsräumen wird auch 2010 teurer

    Die Worte des Vizepräsidenten des IVD Bundesverbands, Jürgen Michael Schick, werden die Einwohner von Metropolen wie München oder Berlin wohl nur ungern hören: „Vermehrte Zuzüge in die Ballungsräume und ein Anstieg der Haushalte hinterlassen ihre Spuren. Miet- und Kaufpreissteigerungen sind die logische Folge”, so der IVD-Funktionär über die Aussichten für das Jahr 2010. Zum Tragen kommt dabei auch der weiterhin stagnierende Neubau von Mietwohnungen, der dem Bedarf deutlich hinterherhinkt. Schick sieht hier den Staat in der Pflicht, Neubauaktivitäten insbesondere in Ballungsgebieten anzuschieben. [mehr » ]



    Kampf gegen Mietnomaden: Vermieter wollen strengere Gesetze

    geschrieben am 12. Januar 2010 mit einem Kommentar

    Mieter, die gar nicht erst vorhaben, die fällige Miete für eine Wohnung zu zahlen, sind für Vermieter nicht nur ein echtes Ärgernis, sondern zum Teil ein existenzbedrohendes Problem. Bisher gab es zwar durchaus Handhaben gegen die sogenannten Mietnomaden, doch bis der Mietpreller tatsächlich die Wohnung räumte, konnten Jahre vergehen. Die Ankündigung der Bundesregierung, den Kampf gegen Mietnomaden in Zukunft vereinfachen zu wollen, hat der Hauseigentümerverband „Haus & Grund“ zum Anlass genommen, einige Forderungen aufzustellen. Kernpunkt: Strengere Gesetze.

    25.000 Euro – auf diesen Betrag beziffert „Haus & Grund“ den durchschnittlich verursachten Schaden eines Mietnomaden. Zusammen mit den anfallenden Kosten für Gerichtsprozesse, Räumung und der durch eine oft völlig verdreckte Wohnung notwendigen Sanierung belaufen sich die Kosten im Schnitt sogar auf 30.000 Euro. Kosten, die sich eine Wohnungsgenossenschaft vielleicht noch leisten kann, für viele Privatvermieter aber oft den finanziellen Ruin bedeutet. Bei von „Haus & Grund geschätzten 15.000 Mietnomaden in Deutschland – einer Zahl, die vom Deutschen Mieterbund (DMB) und Deutschen Mietgerichtstag massiv angezweifelt und auf rund 1.000 geschätzt wird – summiert sich der jähliche Gesamtschaden auf 400 Millionen Euro. [mehr » ]



    KfW-Fördermittelstopp sorgt für Verwunderung und Verunsicherung

    geschrieben am 11. Januar 2010

    Die Reaktionen zum plötzlichen Stopp der Auszahlung von KfW-Fördermitteln für die energetische Gebäudesanierung reichen von Verwunderung über Verunsicherung bis zu peinlicher Berührtheit. Und obwohl der Geldfluss nur kurzzeitig versiegen soll, befürchten diverse Verbände gravierende Auswirkungen.

    Förderstopp: Hausbauer- und Sanierer bekommen derzeit keine Gelder von der KfW. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

    Förderstopp: Hausbauer- und Sanierer bekommen derzeit keine Gelder von der KfW. Foto: KfW-Bildarchiv / Fotograf: Thomas Klewar

    Die Nachricht sorgte vergangenen Freitag für ein Aufhorchen unter Deutschlands Häuslebauern: Die staatliche KfW, zuständig in Sachen Finanzierungshilfen und zinsgünstige Darlehen für die energetische Sanierung oder den Bau energiesparender Gebäude, kann keine Gelder mehr auszahlen. Der Grund für die leeren Kassen bei der Bank ist eine Nachlässigkeit bei der Bundesregierung: Diese hatte es schlicht und einfach versäumt, der KfW die benötigten Mittel zu überweisen. Da der Bundeshaushalt für das Jahr 2010 noch nicht verabschiedet ist, könne auch das Bauministerium kein Geld zur Verfügung stellen. Angesichts der euphorischen KfW-Meldungen von einem Förder-Rekordjahr 2009 und der angemahnten Dringlichkeit von energetischem Bauen und Sanieren ist der plötzliche Förderstopp ein peinlicher Fauxpas.

    Die Politik gibt sich bisher betont gelassen. Bauminister Peter Ramsauer (CSU) spielt die Panne zu einer „Verzögerung“ herunter und sieht keine Nachteile für Bauherren – was diese naturgemäß anders sehen. “Zehntausende sanierungswillige Eigentümer hängen derzeit in der Luft”, so der Generalsekretär des Eigentümerverbands Haus & Grund, Andreas Stücke, zur „Welt“. Arno Gottschalk, Finanzexperte [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen Kalenderwoche 01-2010

    geschrieben am 10. Januar 2010

    Winterdienst – Eigentum verpflichtet. Angesichts der weißen Winterpracht müssen Hauseigentümer wieder früh raus, um die Wege von Schnee und Eis zu befreien. Kommt es auf ungeräumten Bürgersteigen zu Unfällen und Verletzungen, drohen empfindliche Strafen. [Berliner Morgenpost]

    Keine Sanierung, kein Wohneigentum? In Köln haben Bewohner eines Mietshauses derzeit unter einem massiven Schimmelbefall zu leiden. Der Eigentümer der Immobilie hat sich nach Verhandlungen Stadtverwaltung und Mieterverein zur Sanierung entschlossen – nachdem bereits einige Wochen ins Land gegangen waren. Als Druckmittel für sanierungsunwillige Finanzinvestoren will der Kölner SPD-Vorsitzende Jochen Ott Enteignungen ermöglichen, falls diese ihr Eigentum verkommen lassen. [Haufe] [mehr » ]