geschrieben am 8. Januar 2010 mit einem Kommentar
Der Klang plätschernden Wassers und rauschender Bäche soll ja beruhigend auf Gemüt und Nerven wirken. Wenn sich der Wasserfall allerdings in einer Toilette des Nachbarn tagelang gen Tiefe stürzt, kann es durchaus zu Spannungen zwischen den Mietparteien kommen – und später sogar zur fristlosen Kündigung durch den Vermieter führen, wie das Branchenportal haufe.de meldet.

Gewollter Dauerstrudel in der Toilette kündigt Ärger an
Im Vorfeld eines etwas skurril anmutenden Verfahrens hatte der Vermieter einen Mieter wegen Dauerspülens der Toilette erst ohne nennenswerten Erfolg abgemahnt, das Mietverhältnis später fristlos gekündigt sowie die Räumung und Herausgabe der Wohnung verlangt. Nachbarn hatten sich beschwert, dass auch zu Nachruhezeiten ein anhaltendes Wasserrauschen zu vernehmen war, wie es ausserhalb von Flussauen, Bachläufen und Wasserfällen normalerweise nicht vorkommen sollte – erst recht nicht in Nachbarwohnungen. Bei einer Inspektion der Wohnung wurde der Grund des Rauschens entdeckt: der Nachbar hatte seinen Rasierapparat so auf dem Spülknopf der Toilette deponiert, dass es zu einem dauerhaften Durchlauf des Wassers kam. Der betroffene Mieter argumentierte, dass er mit der Dauerspülung die starken Fäkalgerüche, die seiner Ansicht nach der Toilette entwichen, bekämpfen wollte. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 7. Januar 2010 mit einem Kommentar
Aufbruchstimmung in der Immobilienbranche: Im Dezember hat die Befragung von 1.000 Marktakteuren durch das unabhängige Marktforschungsinstitut BulwienGesa AG für den monatlich erscheinenden King Sturge Immobilienkonjunkturindex eine deutliche Verbesserung der Stimmungslage verzeichnet.
Sowohl die subjektiven Stimmungsbarometer als auch die makroökonomisch ermittelte Immobilienkonjunktur zeigten dabei einen klaren Aufwärtstrend. Allein das auf Umfragen basierende Immobilienklima legte im Dezember 2009 um ingesamt 6,6 Prozent zu und stieg von 79,8 auf 85,1 Zählerpunkte. Verglichen mit dem Vorjahresmonat hat sich das Stimmungsbarometer sogar verdoppelt. Ende 2008 dümpelte der Wert noch bei 42,2 Punkten. Zurückzuführen ist der Anstieg vor allem auf ein deutlich verbessertes Ertragsklima, da Immobilienexperten 2010 eine erhöhte Flächennachfrage und Bewegung bei der Mietentwicklung erwarten. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 6. Januar 2010 mit 2 Kommentaren
Angesichts privater und staatlicher Datensammler und eines immer ausgehöhlteren Datenschutzes sollten Bürger generell genau abwägen, was sie freiwillig von sich preisgeben. Die Verbrauchsdaten für Heizung und Strom fallen allerdings nicht darunter – diese müssen dem Vermieter mitgeteilt werden, wenn dieser einen Energieausweis erstellen will.

Energieausweis: Auf die Kooperation des Mieters angewiesen
Schlecht wärmegedämmte Gebäude gehören zu den größten Energieverschwendern überhaupt. Wenn der Wind durch die Fenster pfeift, die Kälte durch die Wände dringt und alte Heizungen im Keller werkeln, schnellt der Energieverbrauch oft in exorbitante Höhen, was weder für die Umwelt noch den Geldbeutel des Mieters von Nutzen ist.
Um potentiellen Mietern energiesparende Wohnungen schmackhaft zu machen und Energieschleudern gleich auf den ersten Blick zu entlarven, hat der Gesetzgeber seit 1. Juli 2008 stufenweise den Energieausweis für Gebäude eingeführt. Auf einer farbigen Skala wird der Energieverbrauchswert eingeordnet – grün für energiesparende Gebäude, rot für einen hohen Verbrauch. [mehr » ]
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geschrieben am 5. Januar 2010 mit einem Kommentar
Weit über 780.000 Wohnungen stehen in Deutschland zum Jahresende leer. Das geht aus einer gemeinsamen Studie des Marktforschungsunternehmens empirica sowie des Energiedienstleisters Techem hervor. Dabei zeigen sich gravierende Unterschiede zwischen Ost- und Westdeutschland: Im Osten der Republik ist die Leerstandsquote deutlich höher – dafür aber rückläufig.

Wenige helle Flecken in Ostdeutschland: hoher Leerstand trotz Abriss. Foto: Techem/empirica
Droht Deutschland angesichts rapide sinkender Neubauzahlen und gleichzeit steigenden Bedarfs eine Wohnungsnot oder zeigt sich der Wohnungsmarkt entspannt? Mieterverbände, Vermieter und Politik sind sich über diese Frage seit Monaten uneins. Auch die Zahlen der Studie von Techem und empirica, die auf anonymen Heizkostenabrechnungen von insgesamt 2,1 Millionen Wohnungen basieren, bringen dabei kein Licht ins Dunkel, da sie lediglich den Leerstand betrachten – und nicht die Gründe dafür.
Den Zahlen zufolge waren 3,7 Prozent des deutschen Wohnungsbestandes nicht vermietet, was einem Leerstand von ingesamt 780.000 Wohnungen entspricht. Mit 380.000 entfallen dabei überdurchschnittliche viele auf Ostdeutschland und Berlin, was sich in einer Leerstandsquote von 6,6 Prozent ausdrückt. Zwar ist die Quote in Westdeutschland mit 2,7 Prozent noch deutlich geringer, beide Werte gleichen sich seit Beginn der Auswertungen in 2001 aber kontinuierlich an. [mehr » ]
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geschrieben am 4. Januar 2010 mit einem Kommentar
Geplant zu Boomzeiten, gebaut zu Börsenhöchstkursen und fertiggestellt in der größten Krise seit Jahrzehnten, die selbst das Emirat Dubai ins Wanken gebracht hat: Der Burj Dubai ist nicht nur ein Gebäude der Superlative, sondern hat in seiner kurzen Geschichte bereits einiges erlebt. Mit einjähriger Verspätung wird der Turm heute feierlich eröffnet.

Passt nur auf Hochformat: Der Burj Dubai
Wenn der Burj Dubai heute, am vierten Jahrestag der Regentschaft des Scheichs Mohammed al Maktoum und nach ingesamt fünf Jahren Bauzeit mit einer sehr wahrscheinlich ziemlich gigantischen Zeremonie seine Pforten öffnet, ist das höchste Gebäude der Welt so etwas wie das hochmoderne Symbol einer vergangenen Zeit, als Gigantismus und das Streben nach Symbolen der Macht noch oberste Priorität waren. Heute, wo selbst das Emirat Dubai in eine nicht für möglich gehaltene Krise gerutscht ist und Zinsen für Kredite nicht mehr zahlen konnte, ist selbst an Orten, wo von künstlichen Palmeninseln bis zu kilometerhohen Türmen scheinbar alles mach- und finanzierbar schien, das Ende der Fahnenstange erreicht. Architekten und Bauleute betonen zwar, dass es technisch noch höher hinausgehen könnte, aber so richtig will das niemand.
Und so kann sich der Scheich sicher sein, dass der Titel für das höchste Gebäude der Welt für die nächsten Jahre - wenn nicht gar Jahrzehnte - nach Dubai geht. Wie hoch genau, wird übrigens derzeit geheim gehalten. Auf ein paar einzelne Meter kommt es dabei gar nicht an, denn mit über 800 Metern überragt er die Nummer zwei auf der Rekordliste, den Taipeh 101, um rund 300 Meter. Auch die anderen Zahlen des Turms sind rekordverdächtig: [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 1. Januar 2010 mit 3 Kommentaren
Deutschlands Strommarkt ist gekennzeichnet von Intransparenz und oligopolen Märkten. Zudem ist er scheinbar einer der wenigen Märkte, in denen die Konkurrenz nicht das Geschäft belebt - noch nicht. Helfen sollen sogenannte Smart Grids – intelligente Stromnetze.
Wie viel verbraucht die Waschmaschine wirklich? Was kostet es, Elektrogeräte auf Standby zu lassen? Alle Anbieter von elektronischen Geräten haben den Strombedarf in der Bedienungsanleitung aufgelistet - Vertrauen ist gut, Kontrolle dennoch besser. So wird es in Zukunft möglich sein, den eigenen Stromverbrauch genau zu analysieren. Ein Einbau digitaler Stromzähler ist bei Neubauten und Modernisierungen nämlich ab kommendem Jahr Pflicht. Diese „smart meter“ machen es möglich, den Stromverbrauch sekundengenau zu bestimmen und auf die einzelnen Geräte zu verteilen. Das dadurch aufkommende Kostenbewusstsein kann beim Verbraucher die Sparmotivation stark beeinflussen – so könnten Schätzungen zu Folge 10 Prozent des aktuellen Stromverbrauchs eingespart werden. Die neugewonnene Transparenz wird jedoch von Datenschützern kritisiert, da die Energieversorger Nutzungsprofile ihrer Kunden erstellen können. [mehr » ]
Von immobilo_tanja
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