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    Berliner Shoppingcenter Alexa wird an Union Investment verkauft

    geschrieben am 17. Februar 2010 mit einem Kommentar

    Das 2007 eröffnete Einkaufszentrum Alexa in Berlin ist von der Union Investment Real Estate GmbH aufgekauft worden. Die Hamburger Unternehmer versprechen sich davon eine gewinnbringende und nachhaltige Investition.

    Die Hamburger Fondsgesellschaft Union Investment übernimmt das Berliner Shoppingcenter Alexa. Für die stattliche Summe von rund 316 Millionen Euro hat das Unternehmen das noch junge Einkaufszentrum am Alexanderplatz erworben und nennt nun 91 Prozent sein Eigen.

    Die beiden Investoren Sonae Sierra aus Portugal und der französische Foncière Euris/Rallye, die vorher beide zur Hälfte beteiligt waren, behalten neun Prozent und werden das Center weiterhin managen. [mehr » ]



    Krise bei Degi-Immobilienfonds

    geschrieben am 16. Februar 2010

    Turbulente Zeiten für offene Immobilienfonds: Während der Degi International geschlossen bleibt, seine Wiedereröffnung jedoch geplant ist, steht der kürzlich massiv abgewertete Degi Global Business Medienberichten zufolge kurz vor dem Aus. Diese Rekordwertberichtigung soll aber ein Einzelfall bleiben.

    Der Immobilienfonds Degi International bleibt weiterhin geschlossen. Der Fonds der Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft mbH war im letzten Jahr um drei Prozent abgewertet worden. Anteilscheine werden weitere neun Monate weder zurückgenommen noch ausgegeben, damit Aberdeen während dieser Zeit mit dem Verkauf von Objekten mehr Liquidität schaffen kann. Mithilfe dieser Maßnahmen soll der Fonds demnächst wiedereröffnet werden. Es seien zudem keine weiteren drastischen Wertberichtigungen zu erwarten. [mehr » ]



    Neue Krise? Düstere Wolken am US-Gewerbeimmobilienmarkt

    geschrieben am 15. Februar 2010

    Die Welt ächzt immernoch unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise, da droht nach einem Bericht des „Handelsblatt“ erneutes Ungemach. Der US-Markt für Gewerbeimmobilien wackelt bedenklich und könnte für ein erneutes Desaster sorgen.

    Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.

    Gewerbeimmobilien: Hoher Leerstand und Abwertungen treiben Banken den Schweiß auf die Stirn.

    So lange ist es noch nicht her, dass man den Ursprung der derzeiten Krise vergessen hätte. Seinerzeit wurden großzügigerweise Kredite auch an diejenigen vergeben, die ihre Schulden realistisch nur mit einem Lottogewinn hätten wieder zurückzahlen können. In der Folge stiegen die Immobilienpreise – bis irgendwann die Märchenkreditblase platzte, Hunderttausende ihr Haus verloren, was einen dramatischen Preisrutsch bei den Hauspreisen nach sich zog und die Wirtschaft ins Schlingern kam.

    Nun sehen Experten ähnliche Tendenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt. Einkaufszentren und Bürogebäude stehen immer öfter leer oder werden schlechter bewertet. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 06-2010

    geschrieben am 14. Februar 2010

    Rekord bei energetischer Sanierung. Das Jahr 2009 war ein absolutes Rekordjahr bei der Förderung energetischer Sanierung. Wie die Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen mitgeteilt hat, betrug die Fördersumme erkleckliche 8,9 Milliarden Euro. Vor allem private Haushalte hätten von der Ausschüttung profitiert. [Haufe]

    Altschuldenentlastung nötig für erfolgreichen Stadtumbau Ost. In einer gemeinsamen Erklärung fordern der Deutsche Mieterbund (DMB), der Deutsche Städtetag und der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen weitere Anstrengungen beim Stadtumbau Ost, um „kurzfristig die not-wendigen Weichen für eine Fortsetzung und Weiterentwicklung des Stadtumbauprogramms zu stellen“. [Mieterbund] [mehr » ]



    Vermietung der Eigentumswohnung an Touristen erlaubt

    geschrieben am 12. Februar 2010

    Jeden Tag neue Nachbarn – was sich nach einem abgestandenen Witz über Alzheimerpatienten anhört, ist für eine Eigentümergemeinschaft in Berlin die Realität. Einer der Miteigentümer hatte seine Wohnung an Touristen und Gäste vermietet. Die Eigentümergemeinschaft wollte ihm das untersagen – zu Unrecht, wie der BGH nun entschied.

    Ständig neue Nachbarn in einer Wohnanlage sind nicht gerade die Idealvorstellung einer harmonischen Hausgemeinschaft. Wenn es sich bei den Gästen zudem um Touristen handelt, die nun nicht gerade für viel Rücksicht auf Einheimische bekannt sind, kann es das Zusammenleben der Parteien zusätzlich belasten. Dennoch dürfen Eigentümer ihre Wohnung an Feriengäste und Touristen vermieten, wie der BGH in Karlsruhe urteilte. [mehr » ]



    Mieter haben Anspruch auf ausreichende Stromversorgung

    geschrieben am 11. Februar 2010

    Mieter haben einen grundsätzlichen Anspruch auf eine ausreichende Stromversorgung ihrer Wohnung, wie der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied. Zumindest der gleichzeitige Betrieb eines Großgerätes und mehrerer Haushaltsgeräte muss vom Vermieter sichergestellt werden.

    Waschmaschine läuft nicht, weil schon der Fernseher an ist: Mieter haben Anspruch auf ausreichende Stromversorgung

    Waschmaschine geht nicht, weil schon der Fernseher läuft: Mieter haben Anspruch auf ausreichende Stromversorgung

    Man mag es sich gar nicht vorstellen: Die Wäsche wieder per Hand schrubben oder Berge von Tellern und Besteck auf traditionelle Weise abwaschen. Man könnte in der Zeit gar nicht mehr seinen Facebook-Status ändern!

    Nicht umsonst wurden all die elektischen Haushaltshelfer erfunden, die uns lästige Haushaltsaufgaben abnehmen – also möchte man sie auch betreiben können, und das möglichst gleichzeitig und nicht hintereinander. Der Bundesgerichtshof hat in einer Entscheidung den Anspruch von Mietern bekräftigt, mindestens ein Großgerät und mehrere kleinere Haushaltsgeräte gleichzeitig betreiben zu dürfen. [mehr » ]



    Studie: Wohnungsneubau auch in Zukunft notwendig

    geschrieben am 10. Februar 2010 mit einem Kommentar

    Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) hat die Entwicklung der Wohnungsmärkte bis zum Jahr 2025 prognostiziert und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass auch weiterhin Wohnungen gebaut werden müssen.

    Nicht erst seit Volker Pispers weiß man, dass die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens langfristiger Prognosen wohl eher in der Kategorie Glücksspiel einzuordnen ist. Meist kommen irgendwelche gesellschaftlichen Umwälzungen oder andere neue Entwicklungen dazwischen, die kein Mensch vorhergesehen hat. So haben 1975 wohl nur kühne Optimisten mit einer Wiedervereinigung Deutschlands gerechnet oder 1991 nur Phantasten geahnt, dass Arnold Schwarzenegger, der zu diesem Zeitpunkt gerade seinen Widersacher auf der Kinoleinwand terminierte, irgendwann mal Gouveneur von Kalifornien ist. [mehr » ]



    Minister Ramsauer lobt Immobilienbranche und fordert Sanierung

    geschrieben am 9. Februar 2010 mit einem Kommentar

    Bundesbauminister Ramsauer (CSU) hat die Immobilien-und Wohnungswirtschaft auf einer Veranstaltung als einen der wichtigsten Wirtschaftszweige in Deutschland geadelt und zu mehr Selbstbewusstsein aufgefordert. Gleichzeitig stehe die Branche aber vor großen Herausforderungen.

    Lob von höchster Stelle für die Immobilienbranche. Bundesbauminister Peter Ramsauer hat die Immobilien- und Wohnungswirtschaft im Rahmen des in Berlin stattfindenden „Immobilienwirtschaftlichen Dialog“ als einen „der größten und bedeutendsten Wirtschaftszweige unserer Volkswirtschaft“ geadelt und forderte ein entsprechendes Selbstbewusstsein der Branche ein. [mehr » ]



    Weniger Bausparer 2009: Branche hofft auf die Politik

    geschrieben am 8. Februar 2010 mit 2 Kommentaren

    Für die privaten Bausparkassen war 2009 kein besonders gutes Jahr. Die Zahl der neu abgeschlossenen Bausparverträge sank im Vergleich zu Rekordjahr 2008 um über 10 Prozent. Bürokratische Hürden und Zukunftsängste sind nach Ansicht der Kassen für Zurückhaltung verantwortlich. Die Branche fordert nun die Politik auf, die Rahmenbedingungen zu verbessern.

    Jobangst frisst Bausparverträge auf.

    Jobangst frisst Bausparverträge auf.

    „Schaffe, schaffe, Häusle baue und net nach schöne Mädle schaue“ – nicht mal mehr in Schwaben scheint dieses Motto zu gelten, wie die Zahlen der Bausparkasse Schwäbisch Hall deutlich machen. Der Marktführer musste 2009 bei neu abgeschlossenen Verträgen ein Minus von 21,2 Prozent hinnehmen. Während 2008 noch Bausparverträge im Volumen von 32 Milliarden Euro verkauft wurden, waren es ein Jahr später 801.000 Bausparverträge mit einem Volumen von 25,2 Milliarden Euro. Relativiert wird das Minus allerdings von der Tatsache, dass 2008 ein wahres Rekordjahr für den Branchenprimus darstellte. „Getrieben war der starke Zuwachs seinerzeit vor allem durch Vorzieheffekte, die durch eine strengere Zweckbindung der Wohnungsbauprämie ausgelöst wurden“, erläuterte der Schwäbisch Hall-Vorstandsvorsitzende Dr. Matthias Metz. [mehr » ]



    Immobilien-News und Themen KW 05-2010: Finanzieren, Fordern, Fördern

    geschrieben am 7. Februar 2010

    Wie soll das Eigenheim finanziert werden? Seit Monaten werden Experten nicht müde zu betonen, dass Immobilien nicht nur besonders gute Investments sind, sondern derzeit auch günstig in Anschaffung und Finanzierung. Doch wie sollte den Kauf am Besten angehen? Und welche Finanzierung ist am günstigsten? [FTD]

    Strom: Kaum billiger trotz weniger Solarförderung. Weil Solarstrom lange Zeit mit Zuschüssen gefördert wurde, mussten Verbraucher – zumindest nach Aussage der Stromanbieter – höhere Preise zahlen. Die angekündigte Kürzung der Förderung wird sich dagegen kaum auf die Preise auswirken. [Focus]

    Haus & Grund verlässt Spitzenverband. Die Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund hat den Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) verlassen. Der mit 850.000 Mitgliedern größte Immobilienverband Deutschlands begründete seinen Schritt mit der Vernachlässigung der Interessen der privaten Hausbesitzer. Streit entbrannte zuletzt über den Aufbau Ost und das Mietrecht. [Welt]

    Schlosstausch für Vermieter keine gute Idee. Wenn der Vermieter nach einer fristlosen Kündigung die Schlösser der Mieträume austauscht, entgehem ihm so unter Umständen Ansprüche gegen seinen Mieter. Das entschied das KG Berlin. [Haufe]

    Bausparer eine aussterbende Spezies? Keine guten Nachrichten für Bausparkassen und vorhandene Bausparer: 2009 wurden deutlich weniger Bausparverträge abgeschlossen als noch im Jahr 2008. Hauptgründe sind die Finanzkrise und eine Änderung bei der Wohnungsbauprämie. [Focus]