All die elektronischen Helferlein fordern ihren Tribut: Ihr Betrieb wird immer teurer, weil die Strompreise nur eine Richtung kennen – und zwar die nach oben. Ein Umstand, den der Bundesverband der Verbraucherzentralen angesichts gesunkener Großhandelspreise heftig kritisiert. Die einzige Alternative für Verbraucher bleibt der Anbieterwechsel.

Wird einfach nicht günstiger: Strom
Der Bundesverband der Verbraucherzentralen kritisierte diese Preispolitik der Stromkonzerne. Vor allem angesichts der Tatsache, dass die Großhandelspreise für Strom an der Leipziger Energiebörse durchschnittlich im vergangenen Jahr um 40 Prozent gesunken sind, lässt sich nur schwer an einen funktionierenden Wettbewerb glauben. „Strom hätte schon längst billiger werden müssen. Spätestens Mitte des Jahres müssten Preisvorteile von etwa 10 % beim Kunden ankommen“ fasst Holger Krawinkel, Energieexperte des Verbandes der Verbraucherzentralen, die derzeitige Situation in „Bild“ zusammen.
Den Verbrauchern sind dagegen weitestgehend die Hände gebunden. Sie könnten entweder in neue, stromsparendere Geräte investieren, ihren Stromverbrauch einschränken oder zu einem billigeren Anbieter wechseln. Letzteres ist auch der Rat des Verbraucherschutzexperten. Mit einem günstigeren Versorger lassen sich so leicht einige hundert Euro im Jahr sparen.
Wer ein bisschen im Internet recherchiert, findet leicht den geeigneten Anbieter für “Billigstrom“, wobei sich auch hier ein genauer Vergleich lohnt. Wichtig ist vor allem eine gute Kundenbetreuung, falls es mal zu Problemen kommt.





