Der neue Immobilienatlas der LBS Schleswig-Holstein-Hamburg zeigt: Während Randbezirke Hamburgs relativ günstig bleiben, ist der Immobilienkauf in der Innenstadt teurer geworden. Zudem wird in den kommenden Jahren eine Preistendenz nach oben erwartet.

Teuere Perle des Nordens: Die Immobilienpreise in Hamburg ziehen an.
In der von der LBS in Zusammenarbeit mit einem Marktforschungsunternehmen durchgeführten Analyse kam heraus, dass der Immobilienmarkt für Eigenheime und Eigentumswohnungen im Hamburger Stadtgebiet und Umland sich mit Entwicklungen von +/- 2 % zwar relativ stabil gehalten hat, die Wohnpreise im Zentrum jedoch gestiegen sind.So ist zum Beispiel der Stadtteil Winterhude nördlich der Alster mit 2.275 Euro pro Quadratmeter eines der teuersten Pflaster der Hafenstadt.
Besonders in den ohnehin schon teueren, da begehrten Wohngebieten wie der Innenstadt und den Stadtteilen in Nähe der Alster wurden deutliche Preiserhöhungen um über fünf Prozent seit Beginn des letzten Jahres festgestellt.
Gebrauchte Eigentumswohnungen in nachgefragten Stadtteilen werden laut Prognose der LBS auch weiterhin um drei bis fünf Prozent steigen. Bei den Ein- und Zweifamilienhäusern im Hamburger Großraum sind es seit 2005 immerhin drei Prozent und für die nächsten Jahre wird ein weiterer Anstieg von bis zu zwei Prozent jährlich erwartet.
“Dass die relative Stabilität der Immobilienpreise kein Dauerzustand bleiben wird, haben wir im vergangenen Jahr behauptet” erläutert Peter Magel, Chef der LBS. Schon damals sei eine Preisentwicklung nach oben zu erkennen gewesen sein.
Moderat sind die Preise für Eigentumswohnungen in Hamburg noch in den Randbezirken und im Umland. Hier sind die Kaufpreise stabil geblieben, in manchen Fällen sogar gesunken. Auch für die kommenden Jahre wird erwartet, dass die Preise, gerade für gebrauchte Eigenheime im Umland, weitestgehend konstant bleiben.





