Bernhard-Nocht-Quartier: Investoren machen Druck

18. März 2010 | von

Die Investoren Köhler & von Bargen machen der Initiative No BNQ im Streit um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ jetzt Druck: Die Anwohner sollen sich bis zum Ende des Monats entschieden haben, ob sie das Häuserensemble kaufen.

In der Verhandlung um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ in Sankt Pauli geht es einen weiteren Schritt voran. Gerade erst hatten die Investoren Köhler & von Bargen ihr Angebot veröffentlicht, das Neubauviertel an die Bürgerinitiative No BNQ zu verkaufen. Diese war vom alternativen Bauträger Stattbau engagiert worden und hatte gegen die Umbaupläne der Investoren protestiert.

Jetzt setzen Köhler & von Bargen den Anwohnern eine letzte Frist: Bis zum 31. März müssen sie sich entschieden und eine verbindliche Kaufabsichtserklärung abgegeben haben. „Sollte dies nicht so sein, gehen wir davon aus, dass die Anwohner entweder das Interesse am Kauf verloren haben oder die Finanzierung nicht gewährleisten können. Da jeder weitere Tag, der verstreicht, Geld kostet, sollte es im Interesse der Initiative sein, bei wirklichem Kaufinteresse schnell zu handeln, da sich sonst der Kaufpreis für sie erhöht“, so Köhler & von Bargen. Senken wolle das Investoren-Duo den Preis nicht mehr, er liege weiterhin zwischen neun und zehn Millionen Euro und hänge davon ab, wie viel Arbeit sie noch in das Projekt steckten.

No BNQ hat sein Interesse versichert, muss aber noch die Frage der Finanzierung klären. Sollte die Anwohnerinitiative keine Absichtserklärung zum Kauf des Immobilienensembles abgeben, wollen die Investoren mit den Baumaßnahmen, deren Start eigentlich für den 8. März geplant war, beginnen.




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