geschrieben am 18. März 2010
Die Investoren Köhler & von Bargen machen der Initiative No BNQ im Streit um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ jetzt Druck: Die Anwohner sollen sich bis zum Ende des Monats entschieden haben, ob sie das Häuserensemble kaufen.

Nocht-Quartier: Initiative braucht schnell Geld. Foto: Interessengemeinschaft NO BNQ
In der Verhandlung um das „Bernhard-Nocht-Quartier“ in Sankt Pauli geht es einen weiteren Schritt voran. Gerade erst hatten die Investoren Köhler & von Bargen ihr
Angebot veröffentlicht, das Neubauviertel an die Bürgerinitiative No BNQ zu verkaufen. Diese war vom alternativen Bauträger Stattbau engagiert worden und hatte gegen die Umbaupläne der Investoren protestiert.
Jetzt setzen Köhler & von Bargen den Anwohnern eine letzte Frist: Bis zum 31. März müssen sie sich entschieden und eine verbindliche Kaufabsichtserklärung abgegeben haben. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 17. März 2010 mit einem Kommentar
Das Neubauviertel zwischen der Bernhard-Nocht- und der Erichstraße in Sankt Pauli wird von den Investoren nun als Ergebnis von Auseinandersetzungen mit der Bürgerinitiative „No BNQ“ an selbige zum Verkauf angeboten. Der Umbau der Gebäude würde so verhindert und das Viertel in die Hände der Anwohner gegeben werden.

Berhard-Nocht-Quartier: Sieg für Bürgerinitiative. Foto: Interessengemeinschaft NO BNQ
Nach monatelangem Streit um das Bernhard-Nocht-Quartier im Hamburger Stadtteil Sankt Pauli ist endlich eine Lösung in Sicht. Das Investoren-Duo Köhler und von Bargen erklärte sich dazu bereit, mit der Anwohner-Initiative „No BNQ“ zu kooperieren und das Neubau-Viertel an sie zu verkaufen.
Laut Andreas von Bargen handelt es sich beim Kaufpreis um eine Summe unter zehn Millionen Euro. Das Projekt ende für die Investoren in diesem Fall mit einem Ergebnis von plus minus null. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 17. März 2010 mit einem Kommentar
Leichter Hoffnungsschimmer für die gebeutelte Baubranche: Nach langer Durststrecke stieg die Zahl der Baugenehmigungen für Wohnungen im vergangenen Jahr erstmals wieder an. Das vermeldete das Statistische Bundesamt in Wiesbaden. Von alten Rekordwerten ist man allerdings noch immer weit entfernt.

Wohnungsneubau: leichter Anstieg der Baugenehmigungen in 2009.
Was sich mit einer
Pressemitteilung der Landesbausparkassen im Dezember 2009 bereits angedeutet hatte, wurde nun von den Experten des Statistischen Bundesamtes bestätigt: Die Zahl der Genehmigungen für Wohnungsneubauten erholte sich im vergangenen Jahr leicht.
Nach einem seit 2006 anhaltenden Sinkflug stieg deren Zahl mitten im Krisenjahr um 1,9 Prozent. In absoluten Zahlen ist dies ein Zuwachs um 3.300 Wohnungen auf ingesamt 178.000 Wohnungen. In den vergangenen Jahren musste der Wohnungsbau herbe Verluste hinnehmen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 16. März 2010
Der Fertighaushersteller Fertighaushersteller WeberHaus stellt zum fünfzehnjährigen Firmenjubiläum das energieeffiziente Haus „generation5.0“ vor, das weniger Energie verbrauchen soll, als es selber produziert - und den Hausbesitzer so zum „Selbstversorger mit Energie und Wärme“ macht. Clou des Projekts ist die integrierte Strom-Tankstelle, an der ein Elektro-Auto über die Photovoltaikanlage des Hauses bequem aufgeladen werden kann.

Haus mit Tankstelle: generation5.0. Foto: WeberHaus
Über das Thema Energieeffizienz wird sich gerade in den letzten Jahren überall der Kopf zerbrochen – ganz besonders in der Baubranche. Fertighaushersteller geben sich die größte Mühe, mit modernsten Entwicklungen und fortschrittlichen Ideen das energiesparendste Heim auf den Markt zu bringen.
Ganz vorn mit dabei und durchaus zukunftsweisend ist das neue Projekt von WeberHaus: Der Fertighaushersteller präsentierte zum fünfzehnjährigen Bestehen des Unternehmens sein Jubiläumshaus „generation5.0“. Es soll ganz ohne konventionelle Heizung auskommen und sogar mehr Energie produzieren, als es verbraucht.
Das Energiekonzept biete „ideale Voraussetzungen für die Selbstversorgung mit Energie und Wärme“, so das Unternehmen. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 16. März 2010 mit 5 Kommentaren
Die Idee war simpel und erfolgversprechend: Weil ein Vorort-Münchener sein Haus nicht für den avisierten Preis verkaufen konnte, wollte er es im Intenet verlosen. Die Behörden verboten die als Wissensquiz deklarierte Aktion. Nun steht der 53-jährige Volker Stiny wegen 18.294fachen Betruges vor Gericht.

Gehe nicht über Los: Hausverlosung bringt Münchener Betrugsanklage ein
Es hätte so schön laufen können. 48.000 Menschen kaufen für den überschaubaren Einsatz von je 19 Euro die Teilnahme an einem Quiz und am Ende hätte es praktisch nur Gewinner gegeben: Derjenige, der für 19 Euro ein Haus gewinnt, 99 weitere, die Sachpreise gewinnen und natürlich der Hausherr, der für seine zuvor erfolglos angebotene Immobilie in Baldham bei München statt des geschätzten Wertes von 570.000 Euro sogar 912.000 Euro einnimmt - abzüglich der Kosten für die Sachpreise.
Doch die mittelfränksichen Behörden machten ihm einen Strich durch die Rechnung: Sie verwiesen auf das staatliche Glückspielmonopol und untersagten Stiny das „Geschicklichkeitsspiel“. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 15. März 2010
Das Bundesverfassungsgericht hat den Anspruch privater Hauseigentümer auf Entschädigung wegen unzumutbaren Fluglärms bei einer Flughafenerweiterung gestärkt. Einem Ehepaar, dessen Eigenheim in der Einflugschneise des geplanten Flughafens Berlin-Brandenburg liegt, steht damit mehr Geld zu, als das Bundesverwaltungsgericht entschieden hatte.

Nicht die wertstabilste Wohngegend: Eine Flughafen-Einflugschneise
Wer in der Nähe eines Flughafens wohnt und von den nervenden und schlafraubenden Geräuschen der übers Haus hinweg fliegenden Flugzeuge geplagt ist, wird in Zukunft wenigstens finanziell dafür entschädigt.
Das Bundesverfassungsgericht gab am Freitag das Urteil zur Entschädigungsregelung von Grundeigentümern beim Ausbau des geplanten Flughafens Berlin-Brandenburg bekannt, in dem es laut Rolf Kornemann, dem Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, „die Position privater Immobilieneigentümer gegenüber staatlichen Eingriffen stärkt“. Private Hauseigentümer müssen demnach unzumutbaren Verkehrslärm, der durch die Flughafenerweiterung verursacht wird, nicht mehr hinnehmen. [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 15. März 2010
Der Startschuss für das ambitionierte Neubauprojekt „Sophienterrassen“ am Harvestehuder Weg in Hamburg soll nun endlich fallen. Nach der aufsehenerregenden Eröffnung eines Showrooms im Februar vergangenen Jahres wurde der Baubeginn immer wieder verschoben.
Das Hamburger Luxus-Neubauprojekt „Sophienterrassen“ hat bereits eine bewegte Geschichte hinter sich, bevor die Bauarbeiten überhaupt begonnen haben. Erst wurde lange darum gerungen, dann mit namhaften Architekten, Inneneinrichtern sowie rekordverdächtigen Quadratmeterpreisen geklotzt und schließlich mit viel Presserummel ein Showroom mit Designideen von Karl Lagerfeld eröffnet. Das war allerdings vor knapp einem Jahr – seitdem ist nicht viel passiert. Das soll sich jetzt ändern: „Es ist geplant, dass wir im Mai mit den Bauarbeiten beginnen. Es liegen alle Baugenehmigungen vor“, verriet der Vorstandsvorsitzende der Frankonia Eurobau AG, Uwe Schmitz, dem Hamburger Abendblatt. [mehr » ]
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geschrieben am 14. März 2010
Handelsblatt testet Immobilienportale. In einem Selbstversuch testet Handelsblatt-Redakteurin Anette Kiefer verschiedene Immobilienportale – und findet, dass immobilo ein gutes Immobilienportal ist, das „mit den Großen der Branche durchaus mithalten kann“. [Handelsblatt]
Sheraton baut Hotel in Berlin. Die Hotelszene der Hauptstadt bekommt einen weiteren klangvollen Namen. Am Hauptbahnhof baut die Hotelkette ein Domizil mit 464 Zimmern, Konferenzzentrum und Einzelhandelsflächen – sowie einem Skywalk, der das Gebäude mit dem Hauptbahnhof verbindet. Kritiker haben allerdings leichte Zweifel am Projekt, schließlich gilt der Berliner Hotelmarkt als gesättig. [Tagesspiegel] [mehr » ]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 13. März 2010
Im Hamburger Stadtteil HafenCity finden bevölkerungstechnisch einschlägige Entwicklungen statt: Die als „Luxusgebiet“ bekannte Gegend bekommt Zuwachs von Familien. Von der verantwortlichen Stadtentwicklungsgesellschaft wird das durch groß angelegten Wohnungsbau unterstützt und gefördert.

Bisher galt Hamburgs HafenCity eher als Luxusdomizil.
Die HafenCity, seit 2008 eigener Stadtteil im Bezirk Hamburg-Mitte, in der ähnlich wie bei den Docklands in London ehemalige Hafenflächen zu einer attraktiven Wohngegend umfunktioniert wurden, galt bisher als Wohnort für Singles und Besserverdienende.
Entgegen bisheriger Erwartungen entdecken nun auch Familien den Stadtteil für sich. In zwölf Prozent der Haushalte leben bereits Kinder und nur 36 Prozent der Wohnungen sind Singlehaushalte. Begründet liegt das einerseits in der neuen Infrastruktur, die familienfreundlicher ausgelegt wurde. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 12. März 2010
Die Preise für Neuvermietungen in Berlin sind innerhalb eines Jahres um 4,5 Prozent gestiegen - und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen. Wohnungssuchende müssen dabei besonders in nachgefragten Bezirken wie Friedrichshain-Kreuzberg tiefer in den Geldbeutel greifen als noch zuletzt. Der Plattenbaubezirk Marzahn-Hellersdorf hingegen bleibt der günstigste Wohnort.

Günstiges Pflaster adé: Berliner Mieten ziehen weiter an
Der Wohnungsmarkt in der Hauptstadt wird zunehmend bedrängter. Eine zurückgehende Anzahl leerstehender Wohnungen steht einer steigenden Zahl von Haushalten gegenüber, gepaart mit einem seit Langem stagnierenden Wohnungsneubau. Logische Konsequenz sind höhere Mieten: Die Preise für Neuvermietungen stiegen 2009 um 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Dies und ein „deutlicher Aufwärtstrend“ bei Berliner Mieten sind das Ergebnis des aktuellen Wohnmarktreports der Wohnungsbaugesellschaft GSW.
Vor allem in besonders begehrten Bezirken wie Prenzlauer Berg, Mitte und Charlottenburg-Wilmersdorf ist der Wohnungsmarkt für Normalverdienende preislich am oberen Limit angelangt.
In Friedrichshain-Kreuzberg in der östlichen Stadtmitte sind die Mieten mit rund 7,2 Prozent dabei am meisten gestiegen. Wer hier eine Mietwohnung bezieht, muss im Durchschnitt 7,20 Euro pro Quadratmeter zahlen – bei älteren Mietverträgen ist es nur etwas mehr als die Hälfte. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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