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    BGH: Stromleitung auf Privatgrundstück muss geduldet werden

    geschrieben am 30. April 2010

    Stromleitungen auf dem privaten Grundstück müssen von deren Besitzern geduldet werden, dies hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe aktuell in einem Urteil entschieden. Die Klage mehrerer Eigentümer wurde damit zurückgewiesen.

    Grundstückseigentümer, die Inhaber eines Stromanschlusses sind, müssen es künftig hinnehmen, wenn der Stromversorger auf ihrem Grund und Boden Leitungen verlegt, die der Versorgung anderer Anlieger dienen. Sie können das Versorgungsunternehmen auch nicht darauf verweisen, öffentliches Grundeigentum wie Straßen zu diesem Zweck in Anspruch zu nehmen, das hat jetzt der Bundesgerichtshof in Karlsruhe entschieden. [mehr » ]



    Bundesgerichtshof: Vermietern wird die Betriebskostenabrechnung erleichtert

    geschrieben am 29. April 2010 mit einem Kommentar

    Ein Mieter muss auch dann Betriebskostenforderungen nachgeben, wenn nur er die Abrechnung erhalten hat, nicht aber seine Mitmieter, die ebenfalls Vertragspartner des Vermieters sind. Das hat der Bundesgerichtshof mit einem Urteil entschieden und stärkt damit die Rechte der Vermieter.

    Der Bundesgerichtshof erleichtert Vermietern die Abrechnung der Betriebskosten. In einem Urteil haben die Karlsruher Richter entschieden, dass es ausreicht, wenn ein Vermieter die Nachzahlung von Betriebskosten nur von einem Mieter fordert, auch wenn mehrere Hauptmieter im Mietvertrag verzeichnet sind. So könne ein Vermieter die Betriebskostenabrechnung beispielsweise nur einem Ehepartner zustellen und von diesem eine Nachzahlung verlangen, ohne den als Mitmieter der Wohnung auftretenden anderen Ehepartner ebenfalls anzuschreiben. Begründet wird die Entscheidung damit, dass mehrere Mieter einer Wohnung als Gesamtschuldner für Miete und Nebenkosten gelten.
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    Verkehrslärm macht krank: Ramsauer will besseren Lärmschutz an Autobahnen

    geschrieben am 28. April 2010

    Verkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) möchte Anwohner von Autobahnen vor Verkehrslärm schützen, indem er die Auslöserwerte für Lärmschutzmaßnahmen senkt. In den kommenden Jahren sollen dafür 1,5 Milliarden Euro ausgegeben werden.

    Verkehrsminister Ramsauer macht sich für Lärmschutz stark. Foto: www.peter-ramsauer.de

    Verkehrsminister Ramsauer macht sich für Lärmschutz stark. Foto: www.peter-ramsauer.de

    Wer in der Nähe einer Autobahn oder Bundesstraße wohnt, ist nicht nur tagsüber Nerven strapazierendem Verkehrslärm ausgesetzt; die vorbeirasenden Fahrzeuge dürften den Anwohnern auch so manche schlaflose Nacht bereiten. Um Betroffenen eine höhere Wohnqualität zu ermöglichen, plant die Bundesregierung nun, durch den Einbau zusätzlicher Lärmschutzwände und –fenster die Lärmbelastung zu senken. Zu diesem Zweck sollen noch in diesem Jahr 50 Millionen Euro eingesetzt werden, langfristig sind sogar 1,5 Milliarden Euro eingeplant.

    Der finanzielle Kraftakt würde sich lohnen, da Lärmschutzmaßnahmen “die Nerven der Anwohner schonen und einen überaus wichtigen Beitrag für ihre Gesundheit und eine höhere Wohnqualität leisten“, soVerkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) gegenüber dem Hamburger Abendblatt und gibt den signifikanten Grund für die Entscheidung an: „Verkehrslärm kann krankmachen.“ [mehr » ]



    Liebon: Orden kauft sächsisches “eBay-Dorf”

    geschrieben am 28. April 2010

    Es war eines der außergewöhnlichsten Immobilienangebote im vergangenen Jahr: Mit dem sächsischen Liebon stand ein komplettes Dorf beim Internetauktionshaus ebay zum Verkauf. Da die „Ortschaft“ allerdings nur aus einem Ortseingangsschild und mehr oder weniger verfallenen Gebäuden bestand, fand sich lange kein Käufer. Das hat sich nun geändert – ein christlicher Orden sicherte sich das Areal.

    Ökumenischer Orden kauft das ostsächsiche Liebon

    Ökumenischer Orden kauft das ostsächsische Liebon

    Mein Ortseingangsschild, meine Bushaltestelle, mein Dorf: Mit diesen drei Trümpfen hätte man im Poserquartett wirklich jeden Schnösel mit dickem Auto und protziger Villa locker ausstechen können.

    Doch leider war die Sache mit einigen Nachteilen verbunden und davon war der Kaufpreis von 300.000 Euro wohl noch das kleinste Übel: die Ortschaft, die bei ebay verkauft werden sollte, besteht lediglich aus einigen Häusern eines Hofes, deren Zustand mit „bemitleidenswert“ noch wohlwollend beschrieben ist und die sich zu allem Unglück noch irgendwo in der ostsächsischen Diaspora zwischen Bautzen und Dresden befinden. [mehr » ]



    Umfrage: Nicht nur finanzielle Gründe wichtig für Sanierung

    geschrieben am 27. April 2010 mit einem Kommentar

    Bei der Sanierung ihres Eigenheimes spielen bei vielen Deutschen nicht nur finanzielle Gründe eine Rolle. Laut einer Umfrage des Immobiliendienstleisters PlanetHome AG ist es einigen sogar egal, ob sich eine energetische Sanierung überhaupt rechnet. Neben ökologischen Gründen spielt dabei auch die Lebensqualität eine große Rolle.

    Gebäudesanierung: lohnt sich immer und amortisiert sich irgendwann

    Gebäudesanierung: lohnt sich immer und amortisiert sich irgendwann

    Das Einsparpotential ist enorm: Neubauten oder energetisch konsequent sanierte Bestandsbauten verbrauchen rund ein Drittel weniger an Energie als unsanierte Häuser. Bedenkt man zusätzlich, dass Wohngebäude nicht nur der größte Energieverbraucher in Deutschland sind, sondern 40 Prozent der CO2-Emissionen hierzulande produzieren, wird deutlich, was auf diesem Gebiet alles möglich ist. [mehr » ]



    Naturerlebnis pur: Urlaub in den Bäumen

    geschrieben am 26. April 2010 mit einem Kommentar

    Ankommen im gefliesten Eingangsbereich, einchecken an der Rezeption, das kleine Zimmer mit Blick auf das Hochhaus nebenan betreten – der Beginn eines klassischen Hotelurlaubs. Doch es geht auch anders: Ferien mitten in der Natur nämlich, abseits von städtischer Hektik. Um gestressten Urlaubern das zu ermöglichen, hatte Stefan Brill vor drei Jahren eine besonders originelle Idee. Im niedersächsischen Solling, einem der größten zusammenhängenden Waldgebiete Norddeutschlands, können Paare einen außergewöhnlichen Romantikurlaub und Familien abenteuerliche Ferien in vier bis fünf Metern Höhe erleben – und zwar in soliden kleinen Baumhäusern, die aufwendig in jeweils zwei große Buchen gezimmert wurden.

    Mitten im 12 Hektar großen „ErlebnisWald“ kann in vier seit Anfang 2008 bestehenden und zwei gerade erst fertiggestellten Baumhäusern gewohnt werden. Auf modernen Komfort muss trotz Naturverbundenheit nicht verzichtet werden, denn alle Baum-Apartments sind gedämmt und beheizbar und besitzen sogar eine kleine Toilette. Wer mitten im Wald allerdings duschen möchte, muss dann doch ein paar Schritte gehen: Weitere Sanitäranlagen befinden sich in einem Extra-Gebäude. [mehr » ]



    GSW-Aktien kosten zwischen 15 und 18,50 Euro

    geschrieben am 26. April 2010

    Die Kritik am Börsengang der Berliner Wohnungsgesellschaft GSW reißt zwar nicht ab, der Fakt als solches steht nach der erfolgreichen Abstimmung im Berliner Abgeordnetenhaus unumstößlich fest. Nun gab das Unternehmen die Details des Börsenganges bekannt.

    Dem am Freitag veröffentlichten Börsenzulassungsprospekt der GSW Immobilien AG zufolge plant das Unternehmen den Schritt auf das Börsenparkett am „Prime Standard“ für den 7. Mai 2010. Bevor allerdings der Handel mit den Papieren beginnen kann, werden zwischen dem 26. April und 6. Mai ingesamt 28,33 Millionen Aktien mit einer Preisspanne von 15 bis 18,50 Euro angeboten. Das Unternehmen erhofft sich so einen Nettoemissionserlös von ca. 126,4 Millionen Euro, der vor allem zur Stärkung der Eigenkapitalbasis, für weitere Zukäufe sowie zur Rückzahlung von Verbindlichkeiten genutzt werden soll. [mehr » ]



    Mein Boklok, meine Möbel, meine Stromrechnung: Immobilien-News und Themen KW 16-2010

    geschrieben am 25. April 2010

    Mailänder Möbelmesse öffnet ihre Pforten. Mailand gilt nicht nur in Sachen Mode und Handtaschen als Trendsetter, auch die angesagtesten Möbelkreateure stellen in der italienischen Metropole ihre in Holz und Plastik gegossenen Wohnträume aus. [Welt]

    Wohnen im Alter – Ideen sind gefragt. Die zunehmende Alterung der Gesellschaft lässt sich wohl nur durch einen überraschenden Geburtenboom v erhindern, doch da bereits überraschend kalte Winter keine nennenswerten Ergebnisse gebracht hat, wird man wohl auch in Zukunft vergeblich darauf warten. Also sollte man sich schon mal Gedanken machen, wie die Renter-Heerscharen zukünftig am besten Untergebracht werden sollen. [MZ]

    Boklok - Ikea Fertighaus doch kein Sparangebot? Ikea hat es in den vergangenen Monaten geschafft, ordentlich die Werbetrommel für die eigene Fertighaussparte zu rühren - inklusive der allgemeinen Annahme, das Haus sei ein äußerst günstiges Angebot. Dem widerspricht Architekt und Bauherrenberater Peter Würtenberger im Focus: „Das Ikea-Fertighaus ist kein Schnäppchen“. [Focus]

    Strom wird teurer und teurer… Krise, geringerer Verbrauch, wechselwillige Verbraucher – all das konnte dem seit Jahren recht einseitig nach oben tendierenden Strompreis nichts anhaben. Zudem stehen die Energiekonzerne der Opec und den Ölkonzernen inzwischen in Sachen Preisgestaltungs-Begründungskreativität in nichts mehr nach. Kein Wunder also, dass Verbraucherschützer in diesem Jahre mit einer weiteren Verteuerung des Stroms um 10 Prozent rechnen. [Focus]

    USA: Immobilienbesitzer haben nichts zu lachen. Die Banken in den USA zeigen mit in die Bredouille gerateten Hausbesitzer wenig Mitleid – die Zahl der Zwangsversteigerungen steigt immer weiter. Alle bisher angeschobenen Maßnahmen zeigten noch nicht die gewünschte Wirkung. [FTD]

    Haus der Zukunft. 40 Prozent der in Deutschland verbrauchten Energie werden zum klimatisieren von Gebäuden genutzt. Angesichts der Tatsache, dass viele Immobilien auch nach Einführung des Energieausweises immernoch wahre Energieschleudern sind, steckt in diesem Bereich noch einiges Einsparpotential. Die FAZ stellt Personen vor, die daran arbeiten. [FAZ]

    WG-Mieterhöhung: Drei Wohnungen statt drei Zimmer. Will der Vermieter einer WG die Miete für ein Zimmer erhöhen, muss er statt vergleichbarer Zimmer in der gleichen Wohnung drei Zimmer in anderen Wohnungen zum Vergleich heranziehen. [Welt]

    Grunderwerbsteuer: Dominoeffekt droht. In drei Bundesländern wurde die Steuer für den Kauf von Grundstücken bereits erhöht, in zwei weiteren angedroht. Da wäre es keine Überraschung, wenn früher oder später auch die anderen Bundesländer nachziehen – mit weitreichenden Folgen. [FTD]

    Kein Schadensersatz ohne vorherige Ursacheklärung. Wohnungsmieter können von ihrem Vermieter keinen hohen Vorschuss für Reparaturkosten verlangen, wenn nicht vorher die Ursache des Schadens untersucht wurde. Das geht aus einem Urteil des BGH hervor. [Haufe]



    Immobilie der Superlative: Meerblick für 240 Mio. Euro

    geschrieben am 24. April 2010 mit einem Kommentar

    Die Region an Südfrankreichs Côte d’Azur ist bekannt für ihre Exklusivität und die traumhafte Lage am Mittelmeer. Wer es sich leisten kann, macht hier Urlaub und die noch besser Betuchten versuchen, in Europas beliebtem Luxuswohnort ein Anwesen zu ergattern. Am Cap Martin bei Roquebrune, genau zwischen dem Fürstentum Monaco und Menton, der ersten französischen Stadt hinter Italien, ist es nun möglich, eines der exklusiven Anwesen zu erwerben.

    Mein Hubschrauberlandeplatz, mein Pool, mein 240 Mio-Anwesen. Foto: H. Lagarde

    Mein Hubschrauberlandeplatz, mein Pool, mein 240 Mio-Anwesen. Foto: H. Lagarde

    Diese Option dürfte allerdings für deutsche Normalverdiener eher weniger realistisch sein, denn der Kaufpreis der Liegenschaft beträgt stolze 240 Millionen Euro. Die Vermittlung des Nobel-Anwesens an der französischen Riviera haben die mit der Vermarktung hochpreisiger Häuser erfahrenen Luxusimmobilien-Experten von Engel & Völkers übernommen. Doch selbst für den Immobilien-Riesen ist das Objekt am Mittelmeer eine Besonderheit. [mehr » ]



    BGH: Eigenbedarfskündigung durch Dramatisieren nicht unwirksam

    geschrieben am 23. April 2010

    Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe stärkt die Rechte von Vermietern: Eine Eigenbedarfskündigung muss aufgrund von unzutreffenden Angaben des Vermieters nicht zwangsläufig als unwirksam erklärt werden.

    Erst vor einigen Tagen hatte der Bundesgerichtshof einer 85-jährigen Frau das Recht zugesprochen, ihrem Mieter zu kündigen, damit ihre Nichte einziehen könne. Der Betroffene hatte geklagt, da die Vermieterin den Eigenbedarf damit auf eine Verwandte übertragen hatte. Der BGH entschied, die Kündigung sei berechtigt, da Kinder von Geschwistern als nahe Verwandte gelten und eine Eigenbedarfskündigung somit auch für sie gerechtfertigt sei. [mehr » ]