geschrieben am 23. April 2010
Die Wohnungssuche in Berlin könnte sich demnächst deutlich schwieriger gestalten: Nach einem Bericht des Verbandes der Berlin-Brandenburgischen Wohnungsunternehmen (BBU) stehen in der Hauptstadt derzeit nur noch 3,5 Prozent des Wohnungsbestandes leer. Damit sich die Lage in Zukunft nicht zuspitzt, fordert der Vermieterverband Änderungen beim sozialen Wohnungsbau und kostenlose Grundstücke.

Berliner Wohnungsmarkt: Es könnte eng werden.
Jahrelang galt der Berliner Wohnungsmarkt dank großem Leerstand und günstiger Mieten als entspannt. Doch nun überraschte der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen mit Zahlen, die auf einen zukünftigen Wohnraummangel zumindest in beliebten Stadtteilen hinweisen könnten.
So sank der Leerstand in den 568.491 von BBU-Unternehmen bewirtschafteten Wohnungen im vergangenen Jahr um 0,4 Prozentpunkte auf durchschnittlich 3,5 Prozent. Dies ist der niedrigste Wert seit 1997, als die Leerstandsquote 3,3 Prozent betrug. Ingesamt beziffert die BBU die Zahl der mieterlosen Wohnungen auf circa 23.000, für den gesamten Berliner Wohnungsbestand schätzt der Berliner Senat die Zahl auf 100.000. [mehr » ]
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geschrieben am 22. April 2010
Der Münchner Mieterverein warnt: Ab 2011 sollen die Mieten in der bayerischen Landeshauptstadt erheblich steigen. Grund dafür ist zum Einen die immer weiter sinkende Zahl an Wohnungsneubauten und zum Anderen der im nächsten Jahr neu aufgelegte Mietspiegel, dessen Berechnung der Mieterverein sowie der Haus- und Grundbesitzerverein heftig kritisieren.

teures Alpenpanorama: München Mieten könnten weiter steigen - und zwar deutlich.
Kaum warnte CDU-Politiker und bayerischer Innenminister Joachim Herrmann vor einer drohenden Wohnungsnot in München und befürchtete schon beträchtliche Mietsteigerungen, wird diese Prognose nun vom Münchner Mieterverein bestätigt: 2011 sollen die Mietpreise deutlich erhöht werden.
Dies liegt einerseits am stagnierenden Wohnungsbau, an welchem die weggefallene steuerliche Förderung eine wichtige Aktie hat. Sowohl der Mieterverein als auch der Haus- und Grundbesitzerverein fordern nun die Wiedereinführung der finanziellen Unterstützung. So wurde 2009 mit 600 und 700 Wohnhäusern weniger gebaut als je zuvor, [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 22. April 2010
Sieg für die Verbraucher: Kunden können von ihrem Wasserversorger einen Austausch der Wasserzähler verlangen, wenn diese nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen und daher zu ungenau zählen. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Mieter und Wohnungseigentümer können jetzt mit deutlichen Gebühreneinsparungen rechnen.

Kostbares Nass: künftig weniger Kosten dank sparsamer Zähler?
Die Wasserversorgungsunternehmen sind nun angehalten, die Wasserzähler bei berechtigtem Interesse der Kunden auszutauschen. Im verhandelten Fall hatte eine Wohnungseigentümergemeinschaft aus Leipzig ihren langjährigen Wasserversorger auf einen Austausch des Wasserzählers verklagt. Nach Ansicht der Kläger sei der eingebaute Wasserzähler der Größe Qn 6 und einem Nenndurchfluss von 6 m³/h überdimensioniert und überteuert und verlangte im Januar 2007 den einesWasserzählers der Größe Qn 2,5 mit einem Nenndurchfluss von 2,5 m³/h. [mehr » ]
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geschrieben am 21. April 2010
Weil die Förderung für Solaranlagen gekürzt wird, bangen die deutschen Solarkonzerne nicht nur um Arbeitsplätze in ihrer Branche, sondern gleich um ihre Existenz. Dabei sind die Aussichten sonnig: Der Chef des Solarzellenherstellers Solarworld sagt voraus, dass der Sonnenstrom schon bald deutlich günstiger wird.

Solarenergie: Die Zukunft könnte rosig aussehen.
Es wird eng in der Solarbranche: Zum 1. Juli plant der Bund, die Solarförderung um teilweise bis zu 16 Prozent zu kürzen. Frank Asbeck, Chef des Photovoltaikfirma Solarworld, hält dies für kaum vertretbar, wie er in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“ äußerte. Auf die Meinung von Kritikern, es wäre sogar eine Kürzung von mehr als 16 Prozent sinnvoll, reagiert er pessimistisch: Eine solche Verknappung der Förderung wäre „das Ende eines Großteils der Branche“. Bereits im Januar waren die Fördermittel um 10 Prozent gekürzt worden. [mehr » ]
Von immobilo_marie
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geschrieben am 21. April 2010
Schimmel in der Wohnung ist nicht nur kein schöner Anblick, sondern gesundheitsgefährdend. Die herumfliegenden und für das menschliche Auge nicht sichtbaren Schimmelpilzsporen können etliche Erkrankungen mit schwerwiegenden Folgen auslösen. Damit es gar nicht erst soweit kommt, können Immobilienkäufer oder Wohnungsmieter in Bayern die Wohnung erstmals durch Schimmelspürhunde überprüfen lassen.

Im Einsatz gegen Schimmel: Die Schimmelaufspürhundestaffel.
Hunde können ja eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen: Knuffig aussehen, bester Freund und Gefährte sein oder Blinde durchs Leben führen. Ganz besonders gut sind sie allerdings beim Schnüffeln. Dank ihres ausgeprägten Geruchssinnes eignen sie sich dabei für eine breite Palette von Aufgaben: vom Drogenaufspüren beim Zoll bis zur Trüffelsuche für Feinschmecker.
Zumindest in Bayern ist jetzt auch das Erschnüffeln von Schimmelpilzherden dazugekommen. Speziell auf diese Aufgabe geschulte Schimmelspürhunde helfen Immobilieninteressenten, bereits vor dem Kauf oder Einzug einen möglichen Schimmelbefall zu entdecken, damit noch rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können – bevor die Gesundheit in Mitleidenschaft gezogen wird. [mehr » ]
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geschrieben am 20. April 2010
Der Strom- und Gasverbrauch ist im ersten Quartal des Jahres 2010 wieder gestiegen. Dank der anziehenden Konjunktur benötigt insbesondere die Industrie wieder mehr Energie, doch auch private Verbraucher haben durch den langen Winters mehr geheizt als im vergangenen Jahr. Die Preisentwicklung der Stromversorger verlief dabei am Anfang des Jahres weitestgehend horizontal.

Deutsche verbrauchen wieder mehr Gas und Strom.
War der Strom- und Gasabsatz im vergangenen Jahr aufgrund der Wirtschaftskrise um 6 Prozent gesunken, sorgt die Konjunkturerholung in Deutschland nun dafür, dass sich das Verbrauchs-Blatt wendet. Laut „Focus“ stieg der Stromverbrauch im Januar dieses Jahres erstmals seit 16 Monaten, im ersten Quartal 2010 legte der Verbrauch um schätzungsweise 10 Prozent zu. Der Gasabsatz sei damit um 7 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2009 gestiegen, so Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW am Montag auf der Hannover Messe. Ein entscheidender Grund für den erhöhten Verbrauch sei neben dem Konjunkturaufschwung der lang andauernde Winter gewesen. [mehr » ]
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geschrieben am 20. April 2010
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat entschieden: Die ehemals landeseigene Wohnungsbaugesellschaft GSW darf sich aufs Börsenparkett wagen. Der durchaus umstrittene Börsengang kommt durch eine ungewöhnliche Allianz der rot-roten Landesregierung mit der FDP zustande, während sich die CDU zum Mieterschützer aufschwingt.

Die GSW geht an die Börse, für Mieter soll sich nichts ändern. Foto: GSW
Einige bange Momente musste die Berliner Landesregierung überstehen, dann war es geschafft. Mit den Stimmen von SPD, die Linke und der Privatisierungen traditionell wohlgesonnen gegenüberstehenden FPD hat auch das Abgeordnetenhaus den Börsengang der Wohnungsbaugesellschaft GSW durchgewunken. Zuvor hatte bereits der Berliner Senat grünes Licht für den Gang an die Börse gegeben.
Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut. In einer Probeabstimmung scherten etliche Mitglieder der SPD-Fraktion aus der offziellen Senats-Linie aus und verweigerten die Ja-Stimme. [mehr » ]
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geschrieben am 19. April 2010
Aller unguten Dinge sind drei: Nachdem vergangene Woche bereits die US-Banken Morgan Stanley und Goldman Sachs massive Probleme mit ihren Immobilienfonds einräumen mussten, gesellt sich nun auch die Deutsche Bank zur illustren Runde der Fonds-Problemkinder. Einem Bericht des Spiegels zufolge musste der Fonds „Rreef America Reit III“ erhebliche Verluste hinnehmen.
Es sind wirklich keine guten Zeiten für Immobilienfonds. Bereits im vergangenen Jahr mussten mehrere offene Immobilienfonds geschlossen werden, nachdem die Anleger massiv Kapital abzogen. Nun geraten weitere Immobilienfonds in die Bredouille – allerdings aus einem anderen Grund. Der Gewerbeimmobilienmarkt kriselt derzeit und verhagelt den Fonds durch leerstehende Büros, Ladenflächen und Hallen reihenweise Abwertungen der oft zu Boomzeiten gekauften und entsprechend teuren Immobilien die Bilanzen. [mehr » ]
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geschrieben am 18. April 2010
Morgan Stanley Immobilienfonds verliert drastisch an Wert. Diese Woche war keine gute für Anteilseigner von Immobilienfonds. Alleine der „MSREF VI“ musste Werteinbußen von ca. 61 Prozent verkraften. Statt vorher auf 8,8 Milliarden beziffern Experten den Wert inzwischen nur noch auf 3,4 Milliarden – ein Minus von 5,4 Millarden Dollar. [FTD]
Goldman Sachs Fonds verliert ebenfalls drastisch. Und weiter geht’s mit den schlechten Nachrichten aus der Fondsbranche – diesmal allerdings bei Goldman Sachs. Ein Immobilienfonds des Branchenprimus hat Berichten zufolge nahezu sein komplettes Eigenkapital von 1,8 Milliarden Dollar verloren. Wie bei anderen Fonds sind Fehlinvestitionen am Debakel schuld. Auch nicht besser: Gegen die Investmentbank läuft inzwischen ein Betrugsverfahren. [Spiegel]
Wohnhäuser sind sicheres Investment. Nicht alle Immobilien bescheren ihren Anlegern horrende Verluste – Wohnimmobilien gelten derzeit als äußerst sicheres Investment, im Gegensatz zu ihren Büro-Pendants. [Welt]
Mieterbund: Kritik an Wohnraumförderung in BW. Der Mieterbund kritisiert Wohnraumförderung in Baden-Württemberg. So stünden zu wenig Fördermittel bereit und mit einer Konzentration auf den Wohnraumerwerb wären falsch gesetzt. Mit knapp 48 Millionen Euro an zur Verfügung gestellten Mittel liegt man klar hinter dem südlichen Nachbarn Bayern, die mit 165 Milliarden Euro deutlich großzügiger Fördern. [Haufe]
Von immobilo_mb
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geschrieben am 17. April 2010 mit 2 Kommentaren
Nach dem langen Winter werden alle Anzeichen der wärmeren Jahreszeit begeistert begrüßt: Vielleicht reicht der Sonnenschein bereits, um doch schon mal den Grill anzuwerfen…? Was den einen Gartenbesitzer freut, ist allerdings des anderen Leid: Angesichts dichter Rauchschwaden von Nachbars Grill, begeisterten Kindern beim ersten Fußballspiel im Freien und dem Rattern des Rasenmähers, der auch schon Frühlingsluft schnuppern soll, wünscht sich so mancher den (ruhigen) Winter zurück. Für einen harmonischen Start in den Frühling lohnt es sich daher, den kleinen Garten-Knigge der D.A.S. Rechtsschutzversicherung mit aktuellen Infos über Grillen, Rasenmähen und Kinderlärm zu beachten.
In der warmen Jahreszeit, wenn das Leben mehr im Garten oder auf der Terrasse als im Wohnzimmer stattfindet, sind in der Nachbarschaft vermehrt Rücksichtnahme und Toleranz gefordert. Besonders beim Grillen kommt es häufig zum Streit, denn Würstchenduft und Rauchschwaden machen am Gartenzaun nicht Halt. „Ein gesetzliches Verbot gegen Grillen gibt es nicht. Die Grundregel lautet: Solange es die Gemeinschafts- bzw. Hausordnung nicht verbietet, steht dem gelegentlichen Brutzeln von Würstchen nichts im Wege. Allerdings ist jeder verpflichtet, darauf zu achten, dass dabei nicht zu viel Qualm entsteht und dieser nicht in Nachbars Wohnung zieht“, so die D.A.S. Juristin Anne Kronzucker. [mehr » ]
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